Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Feierliche Thesisprämierung
Absolventinnen und Absolventen für hervorragende Thesisarbeiten geehrt

Die Prämierten gemeinsam mit Herbert Reul MdL, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen. (Foto: IM NRW)
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Von Sandra Warnecke 26. Januar 2018 StudierendeVeranstaltungen


Für ihre herausragenden Thesisarbeiten wurden 15 Absolventinnen und Absolventen der FHöV NRW prämiert. Im Rahmen einer Feierstunde im Ministerium des Innern NRW wurden sie am 22. Januar 2018 in Düsseldorf im Beisein von Herbert Reul MdL, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, für ihre Studienabschlüsse geehrt. „Es ist für den öffentlichen Dienst und auch für die Polizei eine Riesenauszeichnung, auch sich selber ein Stück beweisen zu können, dass wir hochqualifizierte Leute haben, die bei uns ausgebildet werden“, betonte Reul in seiner Begrüßungsrede.

Die Absolventinnen und Absolventen freuten sich gemeinsam mit etwa 140 Vorgesetzten, Laudatorinnen und Laudatoren, Kolleginnen und Kollegen sowie Angehörigen über die besondere Ehrung.
Insgesamt wurden acht Arbeiten aus dem Fachbereich Polizei und sieben aus dem Fachbereich Allgemeine Verwaltung/Rentenversicherung ausgezeichnet.

Die Themenvielfalt der prämierten Abschlussarbeiten reichte von der Kastration bei Sexualverbrechen über die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt bis hin zur forensischen Blutspurenanalyse. Im vergangenen Jahr haben etwa 2.200 junge Menschen an der FHöV NRW ihr Bachelorstudium abgeschlossen. Jurys aus beiden Fachbereichen der Hochschule hatten aus einer Vielzahl herausragender Arbeiten unter Anlegung eines strengen Maßstabs insgesamt 15 prämierungswürdige Thesisarbeiten ausgewählt.

 

Prämiert wurden

  1. Sina Neumann (B.A.), KPB Lippe (PW Lemgo): „Polizei und drohender Autoritätsverlust - Kann das Konzept ‚Neue Autorität' als Möglichkeit einer effektiven Neukonzeption polizeilicher Autorität fungieren?“
  2. Christian Niebrügge (B.A.), PP Köln: „Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts"
  3. Marvin Schürmann (B.A.), KPB Recklinghausen-Marl: „‚Reichsbürger' in Deutschland - Welche Herausforderungen ergeben sich für die Polizei im Umgang mit Angehörigen der ‚Reichsbürgerbewegung'?"
  4. Meike Schumacher (B.A.), KPB Gummersbach Waldbröl: „Forensische Blutspurenanalyse - Eine Hilfe bei der Aufklärung von Verbrechen“
  5. Laura Alexiou (B.A.), KPB Essen Mülheim: „Die chirurgische und chemische Kastration bei Sexualverbrechern“
  6. Dennis Eilhoff (B.A.), KPB Gütersloh (Rheda-Wiedenbrück): „Gefühlte (Un)Sicherheit - Zum Sicherheitsgefühl deutscher Fußballfans"
  7. Lisa Holland (B.A.), KPB Ennepe-Ruhr-Kreis: „Sterbehilfe im Spannungsfeld des Strafrechts und die Diskussion um die Möglichkeit/Notwendigkeit der Einführung aktiver Sterbehilfe in Deutschland“
  8. Viktor Kowollik (B.A.), PP Köln: „Kommunikation der Polizei - Ist die Einbindung sozialer Medien sinnvoll?"
  9. Juliana Templin (LL.B.), DRV Westfalen: „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt"
  10. Janine Buttler (LL.B.), Kreis Paderborn: „Anforderungen einer schadlosen Verwertung mineralischer Abfälle und die Überarbeitung der LAGA-Mitteilung 20"
  11. Alexis Heitmann (LL.B.), Stadt Oberhausen: „Oberhausen und der Ruhreisenstreit von 1928"
  12. Anna-Maria Rose (LL.B.), PP Düsseldorf: „Zukunftsvorstellungen der Geflüchteten nach dem biografischen Bruch"
  13. Clara Marx (LL.B.), Stadt Bielefeld: „Reichsbürger - Einzelkämpfer oder eine ernste Bedrohung"
  14. Sonja Zacharias (LL.B.), Stadt Dortmund: „Die Absage von Großveranstaltungen durch Behörden am Beispiel des Soester Weihnachtsmarktes"
  15. Alexandra Becker (LL.B.), Kreis Wesel: „Sind die Voraussetzungen, die das Grundgesetz für eine Verwendung der Streitkräfte im Innern bei terroristischen Bedrohungen vorsieht, noch zeitgemäß?"