Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Praxistransfer für Kommunen
Drittes Praxissymposium „Online-Partizipation in Kommunen" an der Abteilung Köln

Interessierte Zuhörerschaft im voll besetzten Städtesaal der Abteilung Köln (Foto: Habbecke, FHöV NRW)
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Von Prof. Dr. Harald Hofmann 6. Juni 2019 VeranstaltungenPolPaForschung und Transfer


Über 80 Gäste aus der kommunalen Politik und aus der Verwaltung waren am 24. Mai 2019 zur Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (FHöV NW), Abteilung Köln, gekommen, um am dritten Praxissymposium zum Thema „Online-Partizipation in Kommunen" teilzunehmen.

Auch in diesem Jahr gab das NRW-Forschungskolleg Online-Partizipation der interessierten Öffentlichkeit im Rahmen eines Symposium die Gelegenheit, sich über die Möglichkeiten und Grenzen von kommunalen Online-Beteiligungsprozessen und die bisher im Kolleg abgeschlossenen Dissertationen zu informieren. Außerdem sollte die Veranstaltung dazu dienen, sich mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern über die gesammelten Erfahrungen in diesem Bereich auszutauschen.

Die Vizepräsidentin der FHöV NRW, Prof.‘in Dr. Iris Wiesner, eröffnete die Veranstaltung mit einem Überblick über die Aktivitäten des Forschungskollegs. Prof. Dr. Martin Mauve, Sprecher des Kollegs, stellte den über 80 Gästen den aktuellen Stand vor. Das Forschungskolleg (eine Kooperation der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der FHöV NRW) präsentierte aktuelle wissenschaftliche Forschung und praxisrelevante Erkenntnisse: Björn Ebbinghaus, Christian Meter und Prof. Dr. Mauve (Praktische Informatik) stellten Tools für Online-Diskussionen und kollektive Entscheidungsfindungen vor. Dr. Tobias Escher (Soziologie) präsentierte seine Vergleichsstudie zur Reichweite von Online-„Rad-Dialogen" in drei parallel untersuchten Kommunen. Theresa Witt (Jura) betrachtete das Thema  Bürgerbeteiligung im Internet aus der rechtlichen Perspektive.

Ein wichtiger Bestandteil des Symposiums war auch diesmal, dass Vertreterinnen und Vertreter aus den kommunalen Verwaltungen über ihre eigenen Erfahrungen mit digitaler Bürgerbeteiligung berichteten. So stellte Silke Abel den Anwesenden das „Beteiligungsportal der Stadt Nürnberg" vor, Juliane Rösler präsentierte „Online-Partizipation in Wiesbaden" und Olivia Konieczny und Annika Patz stellten die „Digitale Bürgerbeteiligung in Monheim am Rhein" vor. Im Vortrag von Lilly Oesterreich (aula, politik-digital e.V.) drehte sich schließlich alles um die „Digitale Beteiligung und Vernetzung von Jugendlichen."

In den Pausen des Vortragsprogramms fand ganztägig eine Messe statt, auf der verschiedene Dienstleister aktuelle Verfahren und Services präsentierten. So hatten die Gäste Gelegenheit, Informationen über neue Techniken und Möglichkeiten, die Bürgerschaft bei Entscheidungen einzubeziehen, aus erster Hand zu erhalten.

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