Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

„Ein realistischer Blick"
Wissenschaftler der FHöV NRW in den Medien

Die Live-Sendung wurde am 25. November 2019 in der ARD ausgestrahlt (Foto: FHöV NRW)
NRW-Innenminister Herbert Reul und Prof. Dr. Dorothee Dienstbühl zu Gast bei "Hart aber fair" (Foto: FHöV NRW)
Prof. Dr. Thomas Grumke im Interview mit der ARD (Foto: FHöV NRW)
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Von Heike Lücking 27. November 2019 LehrendeForschung und Transfer


Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FHöV NRW sind immer wieder gefragte Gesprächspartner der Medien.

Aktuell war Prof. Dr. Dorothee Dienstbühl, Kriminologieprofessorin am Studienort Mülheim an der Ruhr und Expertin für Clankriminalität, zu Gast in Frank Plasbergs Live-Sendung "Hart aber fair". Gemeinsam mit NRW-Innenminister Herbert Reul, Journalist Olaf Sundermeyer, Ahmad A. Omeirate, Wirtschafts- und Islamwissenschaftler, und László Anisic, ein Strafverteidiger, der auch Clanmitglieder als Mandanten hat, ging es in der Sendung um die Frage „Clans im Visier des Staates. Was bringt die harte Tour?"
In der fair geführten Diskussion mahnte Prof. Dr. Dorothee Dienstbühl zu einem „realistischen Blick", denn als Hauptursache für das Problem, dass sich heute im Phänomen „Clankriminalität" widerspiegelt, machte die Runde eine verfehlte Integrationspolitik aus. Aber Integration setze laut Prof. Dr. Dienstbühl auch die Bereitschaft zur Integration voraus und gerade bei Jugendlichen funktionierten Anreize alleine nicht. Es müsse „eine vernünftige Repression her, damit Anreize überhaupt wirken können, um auch eine vernünftige Alternative aufzuzeigen."

Die gesamte Sendung finden Sie in der ARD-Mediathek.


Zudem hatte die FHöV NRW gerade die ARD zu Gast am Studienort Gelsenkirchen. Für eine 90-minütige Dokumentation mit dem Arbeitstitel „Die bedrohte Demokratie" wurde Prof. Dr. Thomas Grumke, Professor für Politikwissenschaft und Soziologie, von ARD-Chefredakteur Rainald Becker und Christian H. Schulz interviewt. Ausgestrahlt wird die Sendung im Sommer 2020.