Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Übersicht
Studieren an der FHöV NRW

Duale Bachelorstudiengänge

Die dreijährige duale Ausbildung beginnt jeweils am 1. September eines Jahres. Sie setzt sich aus abwechselnden fachtheoretischen Studien an der Hochschule und berufspraktischen Ausbildungsphasen zu je insgesamt 18 Monaten zusammen. Die Absolventinnen und Absolventen schließen ihr Studium mit dem Bachelor of Arts oder dem Bachelor of Laws ab.

Die Berufspraxis lernen die Studierenden bei ihren Arbeitgebern kennen, die sie vor Beginn des Studiums als Beschäftigte eingestellt haben. Damit erhalten die Studierenden der FHöV NRW im Unterschied zu Studierenden anderer Fachhochschulen oder Universitäten ein festes Gehalt.

Rahmenbedingungen

Zusammengefasst bedeutet dies, dass Studierende an der FHöV NRW

  • verpflichtet sind, aktiv an Präsensveranstaltungen beziehungsweise an Lehrveranstaltungen teilzunehmen,
  • auch außerhalb der vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen entsprechend ihrer Arbeitszeitverpflichtung im Umfang von etwa 41 Wochenstunden studieren.

Der weitaus größte Teil des Studiums findet in festen Kursen statt, die sich aus etwa 26 bis 33 Kommilitoninnen und Kommilitonen zusammensetzen. Zudem gibt es einen vorab festgelegten Lehrplan.

Methoden und Lehrformen

Sowohl ihr Wissen und ihre Kenntnisse als auch ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben die Studierenden an der Hochschule im Präsenz- und im Selbststudium.

TSK & VT

Ziel des Trainings Sozialer Kompetenzen (TSK) und des Verhaltenstrainings (VT) ist es, fachtheoretisch erworbene Kenntnisse auf bestimmte, an die Berufspraxis angelehnte Situationen anzuwenden. Das eigene professionelle Verhaltensrepertoire wird – zum Beispiel in Rollenspielen mit anderen Studierenden – überprüft und erweitert.

Projekte

In der Projektarbeit werden aus der Praxis stammende Problemstellungen auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden untersucht sowie Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Dabei arbeitet ein studentisches Projektteam mehrere Wochen lang selbstständig – beraten von Projektbegleitern der FHöV NRW beziehungsweise von Praxisvertretern – und legt schließlich eine schriftliche Projektarbeit vor, deren Ergebnisse in der Praxis umgesetzt werden können. 

Seminare

In Seminaren werden Studieninhalte durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Meinungen und Fragestellungen vertieft sowie in Diskussionen und freien Vorträgen reflektiert und präsentiert.

Vorlesung mit Lehrgespräch

Die klassische Vorlesung mit Lehrgespräch an der FHöV NRW stellt neben der reinen Wissensvermittlung die direkte Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden in den Mittelpunkt.
Ermöglicht wird diese Veranstaltungsform unter anderem durch die geringe Anzahl der Studierenden je Kurs. Diese liegt in der Regel zwischen 26 und 33 Personen. Der direkte Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden sowie die Kontakte der Studierenden untereinander wirken sich insgesamt positiv auf die Lernbedingungen aus. Die Beantwortung von Zwischenfragen ist jederzeit möglich und die kleinen Gruppen erleichtern das Zusammenfinden von Lerngemeinschaften.