Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

RR Dr. Christian Fritze
FHöV NRW - Profil

Lehre

Fachbereich
Allgemeine Verwaltung / Rentenversicherung

Fachgruppe
Wirtschaftswissenschaften

Fächer
  • Kommunales Finanzmanagement
  • Volkswirtschaftslehre
  • Controlling
  • ÖBWL

Forschung

Projekte

  • Bilanzierung und Haushaltsführung der Kommunen nach dem 2. NKF-Weiterentwicklungsgesetz (01.09.2019-31.08.2020 )

    Im Dezember 2018 hat der Landtag NRW das 2. NKF-Weiterentwicklungsgesetz verabschiedet, welches zum 1.1.2019 in Kraft getreten ist. Dadurch wurden diverse Vorschriften betreffend die Haushaltswirtschaft der Gemeinden, die Rechnungsprüfung und die wirtschaftliche Betätigung (§§ 75-118 GO NRW) geändert. Im Zuge des 2. NKF-Weiterentwicklungsgesetzes hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung auch die GemHVO NRW durch die KomHVO NRW ersetzt, um eine Anpassung der...

    Erstellt am: 25.11.2019 19:0 Zuletzt bearbeitet am: 25.11.2019 19:0
    Bilanzierung und Haushaltsführung der Kommunen nach dem 2. NKF-Weiterentwicklungsgesetz

    Projektzeitraum: 01.09.2019 - 31.08.2020
    Einzelprojekt aktuell laufend

    Im Dezember 2018 hat der Landtag NRW das 2. NKF-Weiterentwicklungsgesetz verabschiedet, welches zum 1.1.2019 in Kraft getreten ist. Dadurch wurden diverse Vorschriften betreffend die Haushaltswirtschaft der Gemeinden, die Rechnungsprüfung und die wirtschaftliche Betätigung (§§ 75-118 GO NRW) geändert. Im Zuge des 2. NKF-Weiterentwicklungsgesetzes hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung auch die GemHVO NRW durch die KomHVO NRW ersetzt, um eine Anpassung der untergesetzlichen Detailregelungen zur Haushaltswirtschaft an die veränderten Vorschriften der GO NRW zu gewährleisten.

    Ziel des Forschungsprojektes ist es, die aus dem 2. NKF-Weiterentwicklungsgesetz (und dem damit verbundenen Erlass der KomHVO NRW) resultierenden Änderungen für die Bilanzierung und Haushaltsführung der Gemeinden zu ermitteln und im Kontext der Reformziele zu würdigen. Dabei werden wesentliche Themen abgegrenzt voneinander analysiert und die Ergebnisse in Form einzelner Abhandlungen festgehalten. Insgesamt sollen dadurch drei Beiträge entstehen, die bei einschlägigen Fachzeitschriften zur Veröffentlichung eingereicht werden.

    Forscher/innen
  • Nachhaltigkeit der Kommunalfinanzen (Monographie) (01.09.2018-31.08.2019 )

    Eine große Zahl kommunaler Haushalte zeichnet sich durch regelmäßige Jahresfehlbeträge sowie hohe Bestände an Kassenkrediten aus. Das von den Landesgesetzgebern insbesondere seit der Umstellung auf doppische Kommunalhaushalte verfolgte Ziel der finanziellen Generationengerechtigkeit wird dadurch verfehlt. Auf der Suche nach Instrumenten zur Problemlösung ist von vereinzelten Teilen der Politik und Wissenschaft der Ruf nach einer Öffnung des Insolvenzrechts für Gemeinden und Gemeindeverbände...

    Erstellt am: 10.08.2018 09:1
    Nachhaltigkeit der Kommunalfinanzen (Monographie)

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Einzelprojekt aktuell laufend

    Eine große Zahl kommunaler Haushalte zeichnet sich durch regelmäßige Jahresfehlbeträge sowie hohe Bestände an Kassenkrediten aus. Das von den Landesgesetzgebern insbesondere seit der Umstellung auf doppische Kommunalhaushalte verfolgte Ziel der finanziellen Generationengerechtigkeit wird dadurch verfehlt.

    Auf der Suche nach Instrumenten zur Problemlösung ist von vereinzelten Teilen der Politik und Wissenschaft der Ruf nach einer Öffnung des Insolvenzrechts für Gemeinden und Gemeindeverbände laut geworden. Ähnlich privatwirtschaftlicher Unternehmen soll den Gebietskörperschaften die Möglichkeit gegeben werden, sich in einem Insolvenzplanverfahren zu sanieren. Gegner solcher Vorschläge fordern indes neue, in das bestehende Haushaltsrecht eingebettete Konsolidierungsinstrumente, ohne den Gemeinden Zugang zum Insolvenzverfahren zu ermöglichen.

    Es stellt sich daher die Frage, ob eine Insolvenzverfahrensfähigkeit unter Berücksichtigung der Rechtsstellung der Kommunen möglich ist und, wenn ja, wie ein solches Verfahren auszugestalten ist und welche Folgen daraus erwachsen - sowohl für die unmittelbar betroffenen Kommunen als auch den Gesamtstaat. Gleichzeitig ist zu untersuchen, wie das Haushaltsrecht der Kommunen ohne eine Öffnung der Insolvenzordnung weiterentwickelt werden kann, um die Finanzprobleme zu lösen. Für beide Alternativen ist in einem vorhergehenden Schritt zu ermitteln, welche Ursachen den defizitären Kommunalhaushalten zugrunde liegen, um diese Mängel in der Entwicklung von Lösungen zu berücksichtigen. Aufgrund der zentralen Rolle des Rechnungswesens für die Analyse und Steuerung der Kommunalfinanzen sind zudem die Anforderungen sowohl einer kommunalen Insolvenzverfahrensfähigkeit als auch der alternativen Konsolidierungsinstrumente an dieses zu ermitteln.

    Forscher/innen

Publikationen

Bücher/Monographien


  • Fritze (2019): Entwicklung rechnungswesenbasierter Systeme zur Stabilisierung der Kommunalfinanzen, Wiesbaden: Springer Gabler.

(Zeitschriften-) Aufsätze


  • Fritze (2019): Die Vermögensbewertung nach dem Wirklichkeitsprinzip im Entwurf des 2. NKF-Weiterentwicklungsgesetzes - eine Begriffsbestimmung, in: der gemeindehaushalt, Heft 1, 120. Jahrgang, S. 12-16.
  • Fritze (2019): Die Wirkung einer Bilanzierung nach dem Komponentenansatz auf das Jahresergebnis und den Haushaltausgleich, in: der gemeindehaushalt, Heft 8, 120. Jahrgang, S. 169-173.
  • Fritze (2019): Generationengerechte Haushaltswirtschaft durch nominale oder reale Kapitalerhaltung? Untersuchung am Beispiel des Rechnungswesens nordrhein-westfälischer Kommunen, in: Verwaltung & Management, Heft 4, 25. Jahrgang, S. 164-172.