Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

PD Detlef Averdiek-Gröner
FHöV NRW - Profil

Lehre

Fachbereich
Polizei

Fachgruppe
Polizeiwissenschaften

Fächer
  • Einsatzlehre
  • Eingriffsrecht
  • Management

Forschung

Projekte

  • Der Einsatz nach dem Einsatz- Einsatznachbereitung im täglichen Polizeidienst (10.05.2016-10.05.2016 )

    Prof. Dr. Joachim Kersten (DHPol), PHK Andreas Schwarzer (PP Köln), PD Jochen Brauneck PP Bielefeld und Lehrbeauftragter am Studienort Bielefeld), Studierende aus einem Seminar des EJ 2013: KAin Sina Neumann, KA Andreas Ferber und KA Jan Kohlschmidt sowie PHKin Angela Sinningen (LZPD) analysierten anhand von Erfahrungen, aktuellen Fällen aus der Praxis und den Anwendungen im LPZD die Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten der Einsatznachbereitung.

    Erstellt am: 06.06.2018 10:1 Zuletzt bearbeitet am: 06.06.2018 11:1
    Der Einsatz nach dem Einsatz- Einsatznachbereitung im täglichen Polizeidienst

    Projektzeitraum: 10.05.2016 - 10.05.2016
    Forschungszentrum Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) abgeschlossen

    Prof. Dr. Joachim Kersten (DHPol), PHK Andreas Schwarzer (PP Köln), PD Jochen Brauneck PP Bielefeld und Lehrbeauftragter am Studienort Bielefeld), Studierende aus einem Seminar des EJ 2013: KAin Sina Neumann, KA Andreas Ferber und KA Jan Kohlschmidt sowie PHKin Angela Sinningen (LZPD) analysierten anhand von Erfahrungen, aktuellen Fällen aus der Praxis und den Anwendungen im LPZD die Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten der Einsatznachbereitung.

    Forscher
  • Polizei und demografischer Wandel_Sypmposium (11.03.2014-11.03.2014 )

    „Demografischer Wandel und Polizeiarbeit“ bot Vertreterinnen und Vertretern aus Stabsdienststellen der Kreispolizeibehörden, des LAFP NRW, des MIK NRW und Studierenden und Lehrenden Gelegenheit zur Diskussion der aktuellen Forschungs- und Projektergebnisse zu Fragen der ? Öffentlichen Sicherheit (Frau Dr. Saskia Steiger, FU Berlin, Forschungsforum Öffentliche Sicherheit) ? Kriminalitätsentwicklung (Michael Hanslmeier, M.A., Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen) ? Perspektiven der...

    Erstellt am: 06.06.2018 11:1 Zuletzt bearbeitet am: 06.06.2018 12:1
    Polizei und demografischer Wandel_Sypmposium

    Projektzeitraum: 11.03.2014 - 11.03.2014
    Forschungszentrum Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) abgeschlossen

    „Demografischer Wandel und Polizeiarbeit“ bot Vertreterinnen und Vertretern aus Stabsdienststellen der Kreispolizeibehörden, des LAFP NRW, des MIK NRW und Studierenden und Lehrenden Gelegenheit zur Diskussion der aktuellen Forschungs- und Projektergebnisse zu Fragen der

    ? Öffentlichen Sicherheit (Frau Dr. Saskia Steiger, FU Berlin, Forschungsforum Öffentliche Sicherheit)

    ? Kriminalitätsentwicklung (Michael Hanslmeier, M.A., Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen)

    ? Perspektiven der Verkehrssicherheit (Dr.Ing. Frank Ließke, TU Dresden, Fakultät Verkehrswissenschaften) und

    ? Rekrutierung geeigneter Bewerberinnen und Bewerber (Prof. Dr. Andreas Gourmelon, FHöV NRW, Abteilung Gelsenkirchen)

     

    In den Darstellungen der Referenten wurden zwar nachvollziehbare Impulse für eine auch zukünftig effektive Polizeiarbeit gegeben, allerdings wurden auch noch viele Unwägbarkeiten und damit weitere Forschungsfelder deutlich: Zum Beispiel unterscheiden sich potenzielle Bewerberinnen und Bewerber in ihren geschlechtlich bedingten persönlichen Dispositionen deutlich. Für eine gezielte Personalwerbung wäre somit eine nach Zielgruppen (insbesondere auch bei Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund) zu differenzierende Werbe- und Einstellungskampagne erforderlich. Dies ist besonders wichtig, wenn man die bei den aktuellen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu erwartenden rückläufigen Bewerberzahlen betrachtet. Hinsichtlich der Öffentlichen Sicherheit wird sich die „subjektive Sicherheit“ in Flächenländern zukünftig anders als in Ballungsräumen entwickeln und angepasste polizeiliche Strategien erfordern. Die Prognose der Kriminalitätsentwicklung lässt zwar insgesamt rückläufige Fallzahlen vermuten. Die Entwicklung der Computerkriminalität ist jedoch bisher in keinem Szenario nachvollziehbar vorherzusagen. Im Verkehrsbereich zeichnet sich in Ballungsgebieten eine Trendumkehr vom motorisierten Individualverkehr hin zu vermehrtem Fuß- und Radverkehr und der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ab. Gefördert wird diese Entwicklung von attraktiven Car-Sharing-Angeboten und eine wahrnehmbare Abkehr Jugendlicher und junger Erwachsener vom Statussymbol „eigener PKW“. Der Rückgang der Verkehrsunfallhäufigkeit dieser Zielgruppe hängt jedoch noch von anderen Variablen wie der grundsätzlichen Verfügbarkeit eines Kraftfahrzeuges ab und bleibt somit ungewiss.

     

    Link zu Berichten, Projekthomepages, Publikationen, ggf. zu hinterlegende pdfs

    Demografischer Wandel und Polizeiarbeit, Verlag Polizei & Wissenschaft Frankfurt/Main, Themenheft 2/2014

    Forscher
    Verweis:
  • Symposium Polizei und Gewalt (01.09.2012-31.08.2013 )
    Symposium Polizei und Gewalt

    Projektzeitraum: 01.09.2012 - 31.08.2013
    Forschungszentrum Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) abgeschlossen

    Forscher
  • Polizei und Gewalt (01.09.2012-31.08.2013 )

    Die beiden Vorträge von - Prof. Dr. Carsten Dams, FHöV NRW, Studienort Duisburg, "Die Polizei und das Management der Gewalt im 20. Jahrhundert" und - LPD Udo Behrendes, PP Köln, "Gewalt gegen die Polizei- Zwangsanwendung durch die Polizei" "verschiedene Paare Schuhe" oder "zwei Seiten einer Medaille"?. verdeutlichten, dass die plakative und interessengeleitete Berichterstattung in den Medien sowohl historisch als auch aus der Sicht der Akteure in den Polizeibehörden selbst relativiert...

    Erstellt am: 06.06.2018 11:1
    Polizei und Gewalt

    Projektzeitraum: 01.09.2012 - 31.08.2013
    Forschungszentrum Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) abgeschlossen

    Die beiden Vorträge von

    - Prof. Dr. Carsten Dams, FHöV NRW, Studienort Duisburg,

    "Die Polizei und das Management der Gewalt im 20. Jahrhundert" und

    - LPD Udo Behrendes, PP Köln,

    "Gewalt gegen die Polizei- Zwangsanwendung durch die Polizei" "verschiedene Paare Schuhe" oder "zwei Seiten einer Medaille"?.

    verdeutlichten, dass die plakative und interessengeleitete Berichterstattung in den Medien sowohl historisch als auch aus der Sicht der Akteure in den Polizeibehörden selbst relativiert werden muss. Der vielfältig behauptete qualitative und quantitative Anstieg von Gewalt gegen Polizeibeamte wird subjektiv empfunden, hält jedoch einer objektiven Betrachtung nicht stand.

    Gleichwohl ist die Ambivalenz einer Gewalt im Zusammenspiel von Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten einerseits und Bürgerinnen und Bürgern andererseits immer beeinflusst von mehr oder weniger gelungener Kommunikation. Die Polizei hat ihre Handlungsmuster im vergangenen Jahrhundert vielfältig angepasst und ist zunehmend professioneller geworden. 99,85% aller Einsätze verliefen nach einer Sonderauswertung des LKA NRW in 2011 ohne körperliche oder verbale Gewalt gegen die Polizei*. Weiteren Aufschluss wird die aktuell in Zusammenarbeit mit der Universität Kiel betriebene Studie zur "Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte" geben**.

    Im Fokus der Betrachtung muss jeder Einzelfall stehen. In diesem Zusammenhang wurden die Auswirkungen der "Mauer des Schweigens" mit den rechtlichen Hemmnissen der Strafbarkeit nach den Amtsdelikten, Strafverfolgungszwang durch umgehende Erstattung von Strafanzeigen, Zeugnisverweigerungsrechten und disziplinarrechtlichen Konsequenzen deutlich. Der offene Umgang mit Fehlern erfordert ein Klima des Vertrauens in transparente Verfahrensabläufe und objektive Bewertungen und Bearbeitung von Ergebnissen durch Führungskräfte und die politischen Verantwortungsträger.

    Macht- und Gewaltmissbrauch können durch offene und wahrhaftige Kommunikation verhindert werden. Einen Impuls dazu können die Reflexions- Angebote des neuen Bachelor- Studienganges Polizeivollzugsdienst geben.

     

    Link zu Berichten, Projekthomepages, Publikationen, ggf. zu hinterlegende pdfs

    Gewalt im öffentlichen Raum, Lehr- und Studienbrief Band 23, Verlag Deutsche Polizeiliteratur 2017, 40721 Hilden

    Forscher
  • Blitz-Marathon (01.09.2012-31.08.2013 )

    Landesweit abgestimmtes Projekt zur Erforschung der Bekanntheit und Akzeptanz des "Blitz-Marathons" in NRW. Die Beteiligung aller Studienorte zur flächendeckenden Erfassung des gesamten Bundeslandes wurde durch Seminarangebote im FM 3 des EJ 2011 in allen Studienorten gewährleistet. Die Ergebnisse wurden örtlich ausgewertet und anschließend überregional zusammengeführt. Link zu Berichten: Abschlussbericht, veröffentlicht auf der Homepage der FHöV NRW

    Erstellt am: 14.06.2018 10:1
    Blitz-Marathon

    Projektzeitraum: 01.09.2012 - 31.08.2013
    Forschungszentrum Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) abgeschlossen

    Landesweit abgestimmtes Projekt zur Erforschung der Bekanntheit und Akzeptanz des "Blitz-Marathons" in NRW.

    Die Beteiligung aller Studienorte zur flächendeckenden Erfassung des gesamten Bundeslandes wurde durch Seminarangebote im FM 3 des EJ 2011 in allen Studienorten gewährleistet.

    Die Ergebnisse wurden örtlich ausgewertet und anschließend überregional zusammengeführt.

     

    Link zu Berichten:

    Abschlussbericht, veröffentlicht auf der Homepage der FHöV NRW

    Forscher
  • Publikationsprojekt: Häusliche Gewalt (14.03.2012-13.06.2012 )

    Publikationsprojekt (Beitrag - Themenheft) im Rahmen des Instituts Polizei- und Kriminalwissenschaft

    Publikationsprojekt: Häusliche Gewalt

    Projektzeitraum: 14.03.2012 - 13.06.2012
    Forschungszentrum Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) abgeschlossen

    Publikationsprojekt (Beitrag - Themenheft) im Rahmen des Instituts Polizei- und Kriminalwissenschaft

    Forscher
  • Publikationsprojekt: Häusliche Gewalt (14.03.2012-13.06.2012 )

    Erkenntnisse aus der Dunkelfeldforschung zu Ausmaß, Schweregraden, Mustern und Risikofaktoren von häuslicher Gewalt werden vermittelt. Aufgrund der Forschungslage und der gravierenderen Folgen und Schweregrade wird ein zentraler Fokus auf Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen gelegt. Darüber hinaus werden bisherige Erkenntnisse zu häuslicher Gewalt gegenüber Männern und zur geschlechtervergleichenden Betroffenheit durch Gewalt in Paarbeziehungen aufgegriffen und diskutiert. Abschließend werden...

    Erstellt am: 06.06.2018 11:1 Zuletzt bearbeitet am: 06.06.2018 11:1
    Publikationsprojekt: Häusliche Gewalt

    Projektzeitraum: 14.03.2012 - 13.06.2012
    Forschungszentrum Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) abgeschlossen

    Erkenntnisse aus der Dunkelfeldforschung zu Ausmaß, Schweregraden, Mustern und Risikofaktoren von häuslicher Gewalt werden vermittelt. Aufgrund der Forschungslage und der gravierenderen Folgen und Schweregrade wird ein zentraler Fokus auf Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen gelegt. Darüber hinaus werden bisherige Erkenntnisse zu häuslicher Gewalt gegenüber Männern und zur geschlechtervergleichenden Betroffenheit durch Gewalt in Paarbeziehungen aufgegriffen und diskutiert. Abschließend werden Risikofaktoren aus Sicht der Forschung reflektiert.

    Die Thematik Gewalt gegen Männer anhand von ausgewählten Studien der letzten Jahre behandelt. Dabei wird auf Gewalterfahrungen im Erwachsenenalter und speziell auf Gewalt in Partnerschaften eingegangen. Die Grenzen der Interpretierbarkeit von Daten aus Prävalenzstudien werden diskutiert. Fallbeispiele aus qualitativen Studien werden angeführt, um auf die Komplexität der Dynamiken in Partnerschaften, in denen Männer Opfer von Gewalt werden, hinzuweisen. Abschließend werden Hinweise für Forschung und Praxis im Zusammenhang mit Männern als Opfer von Gewalt gegeben.

     

    Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist immer noch ein großes Thema in unserer Gesellschaft. Gewalt wirkt nach und beeinträchtigt Kinder und Jugendliche ihr Leben lang. Langzeitstudien haben nachgewiesen, dass das Erleben von Gewalt im Elternhaus bei Jugendlichen und Heranwachsenden häufig zu einer erhöhten Akzeptanz für den Gebrauch von Gewalt als Konfliktlösungsmuster führt. Für Kinder und Jugendliche ist dies ein logischer Schluss: Die erlebte Gewalt im sozialen Umfeld aber auch in Institutionen bzw. über das Internet rechtfertigt die eigene erhöhte Gewalttätigkeit.

     

    Viktimisierungrisiken älterer Menschen in der häuslichen Pflege und berichtet Befunde zu Verbreitung, Phänomenspezifika, Entstehungsbedingungen und Risikofaktoren: Im Rahmen des Aktionsprogramms „Sicher leben im Alter“ wurden Ansätze zur Stärkung der präventiven Potenziale ambulanter Pflegedienste und Pflegekräfte im Hinblick auf Fälle der Misshandlung und Vernachlässigung von Pflegebedürftigen durch pflegende Angehörige entwickelt und erprobt. Erfahrungen bei der Umsetzung sowie resultierende Folgerungen für die Prävention von „Gewalt in der Pflege“ werden erörtert.

    Die sogenannte „Nachstellung“ ist erst seit 2007 (selbstständig) unter Strafe gestellt. Der der Jägersprache entlehnte Begriff der Nachstellung erfasst das systematische Verfolgen und Belästigen eines anderen Menschen, das vornehmlich unter dem englischen Begriff des „Stalking“ diskutiert wird. Die Einführung eines neuen, selbstständigen Straftatbestandes war für erforderlich gehalten worden, um auf diese Weise Strafbarkeitslücken zu schließen und einen besseren Opferschutz zu gewährleisten. (Strafbar war ein stalkendes bzw. nachstellendes Verhalten bislang nur, wenn es sich gleichzeitig in eine andere Deliktskategorie einordnen ließ, wie es z. B. eine Nötigung (§ 240 StGB), Beleidigung (§ 185 StGB), Körperverletzung (§§ 223 ff. StGB), Bedrohung (§ 241), Sachbeschädigung (§ 303 StGB) oder auch das Zuwiderhandeln gegen eine Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz (§ 4 GewSchG) darstellt.

    Die Anwendung des Täter-Opfer-Ausgleichs (TOA), eines alternativen Verfahrens zur Bearbeitung von Straftaten, ist in Fällen von Beziehungsgewalt heftig umstritten. Der Beitrag setzt sich mit den verschiedenen, gegen die Bearbeitung von Fällen häuslicher Gewalt im TOA vorgebrachten Einwände auseinander und berichtet Befunde einer empirischen Untersuchung zur Effizienz des TOA in Fällen häuslicher Gewalt.

    Eine systematische Bestandsaufnahme der Arbeit von Frauenhäusern, Fachdienststellen und deren Zugangsmöglichkeiten soll Versorgungslücken für betroffene Frauen und deren Kinder aufweisen.

    In der aktuellen Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeichnen sich drei Problemkreise ab: Finanzierung der Schutz- und Unterstützungseinrichtungen, unübersichtliche und uneinheitliche Versorgungslandschaften wegen unterschiedlicher Regelungen auf Landes- und kommunaler Ebene und Zugänglichkeit von Beratungs- und Hilfsangeboten für Betroffene.

    Die Polizei trifft ihre Maßnahmen im Rahmen der polizeirechtlichen und strafprozessualen gesetzlichen Vorgaben. Noch im Jahr 1995 wurden die Einsätze aus Anlass der häuslichen Gewalt als „Familienstreitigkeit“ bearbeitet. Nur in herausragenden Fällen wurde von Amts wegen eine Strafanzeige erstattet. Eine nachhaltige Wirkung der polizeilichen Krisenintervention war rechtlich ausgeschlossen.

    Erst mit dem sogenannten Gewaltschutzgesetz und in Nordrhein-Westfalen mit der Ermächtigung zur Wohnungsverweisung und einem bis zu 10 Tagen andauernden Rückkehrverbot (§ 34a PolG NRW) wurde im Jahre 2002 die rechtliche Situation verbessert. Die statistische Erfassung von Straftaten zur verbesserten Analyse der Beziehungsgewalt wurde im Mai 2012 differenziert.

    Nach der Erklärung des Ministerrates der Europäischen Union zur Ächtung der Gewalt gegen Frauen in Bezug zu einem demokratischen Gemeinwesen im Oktober 1993 und den Empfehlungen des Europarates in 2002 zur Entwicklung von Standards, wurden ähnliche Strategien gegen die Gewalt in Paarbeziehungen in Europa entwickelt.

    Eher strafrechtlich zentrierte Strategien wie in England, gegenüber dem Schutzauftrag des Staates folgenden eher gefahrenabwehrenden Strategien wie in Österreich und Deutschland entfalten unterschiedliche Wirkungen und bedürfen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit weiterer Forschung.

     

    Link zu Berichten, Projekthomepages, Publikationen, ggf. zu hinterlegende pdfs

    Häusliche Gewalt, Verlag Polizei & Wissenschaft Frankfurt/ Main, Themenheft 4/2012.

    Forscher

Publikationen

Buchbeiträge


  • Gatzke, Wolfgang, Averdiek-Gröner, Detlef (2016), Häusliche Gewalt

    Der Lehr- und Studienbrief bietet einen Überblick über Grundlagenwissen für das polizeiliche Handeln in Fällen von häuslicher Gewalt aus aktuellen wissenschaftlichen Forschungsprojekten. Weitere Hinweise zur Beurteilung der Lage mit Ausführungen zu erfolgskritischen Faktoren, den rechtlichen Grundlagen der Wohnungsverweisung und dem Rückkehrverbot und zu klausurtypischen Fragestellungen und Fallvarianten mit Lösungsbemerkungen im Eingriffsrecht geben interessierten Praktikern und Studierenden Orientierung und Hilfen.

Bücher/Monographien


  • Averdiek-Gröner, Detlef, Brenski, Christian, Schramm, Andreas (2015), Einsatzlehre

    Das Fachbuch richtet sich an Studierende und Lehrende in der Polizeiausbildung und interessierte Praktiker. Es bietet einen Überblick über die Inhalte polizeilicher Einsatzlehre und die Bewältigung alltäglicher Lagen. Es kann nur an Polizeibeamtinnen und -beamte gegen Nachweis ihrer dienstlichen Verwendung bzw. ihrer Ausbildung herausgegeben werden.

Bücher/Herausgeberschaften


  • Averdiek-Gröner, Detlef Frings, Christoph (2014) Standardmaßnahmen im Ermittlungsverfahren (Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik/Kriminologie Band 21) ,

(Zeitschriften-) Aufsätze


  • Averdiek-Gröner, Detlef (2014), Demografischer Wandel und Polizeiarbeit

    Der Bericht der Bundesregierung zur demografischen Lage und künftigen Entwicklung des Landes (Demografiebericht) aus 2011 verdeutlicht auch den Handlungsbedarf für die Polizei insbesondere in der Kriminalitätsbekämpfung, in der Verkehrssicherheitsarbeit und auch im Personalbereich.

  • Averdiek-Gröner, Detlef () Häusliche Gewalt (Hg.), Themenheft IV 2012, Polizei & Wissenschaft ,
  • Averdiek-Gröner, Detlef () Struktur der wissenschaftlichen Ausbildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (Buchbeitrag); in: Methodik und Didaktik der wissenschaftlichen Polizeiausbildung, Verlag für Polizeiwissenschaft ,
  • Averdiek-Gröner, Detlef () Verfolgung von Verkehrsverstößen- eine rechtliche Betrachtung; in: Polizei Verkehr + Technik, 2012 ,
  • Averdiek-Gröner, Detlef () Einführung in das Fach Management/Führungslehre; in: PSP Polizei-Studium-Praxis 03/2012 ,