Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

KD Christoph Frings
FHöV NRW - Profil

Frings, Christoph

Lehre

Fachbereich
Polizei

Fachgruppe
Polizeiwissenschaften

Fächer
  • Kriminalistik
  • Kriminaltechnik
  • Kriminologie

Forschung

Projekte

  • Validität Wahllichtbildvorlage (01.09.2018-31.08.2019 )

    Abstract: Ungeachtet aller Fortschritte im Bereich der Kriminaltechnik handelt es sich bei der Wahl­lichtbildvorlage um eine kriminalistische Standardmaßnahme, der im Einzelfall ein hoher Beweiswert zukommen kann. Ziel jeder Wahllichtbildvorlage im Ermittlungsverfahren ist die Identifizierung eines namentlich bekannten Tatverdächtigen durch Zeugen. Insbesondere in den Fällen, in denen das Ergebnis der Wahllichtbildvorlage das zentrale Beweismittel zur Überführung des Beschuldigten ist,...

    Erstellt am: 11.01.2019 11:0 Zuletzt bearbeitet am: 11.01.2019 11:0
    Validität Wahllichtbildvorlage

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Auftragsforschung Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) aktuell laufend

    Abstract:
    Ungeachtet aller Fortschritte im Bereich der Kriminaltechnik handelt es sich bei der Wahl­lichtbildvorlage um eine kriminalistische Standardmaßnahme, der im Einzelfall ein hoher Beweiswert zukommen kann. Ziel jeder Wahllichtbildvorlage im Ermittlungsverfahren ist die Identifizierung eines namentlich bekannten Tatverdächtigen durch Zeugen. Insbesondere in den Fällen, in denen das Ergebnis der Wahllichtbildvorlage das zentrale Beweismittel zur Überführung des Beschuldigten ist, unternimmt die Verteidigung selbstverständlich Anstrengungen, den Beweiswert der Wahllichtbildvorlage zu mindern oder gar völlig in Abrede zu stellen. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass dabei gerade die Geeignetheit der Ver­gleichsbilder im Fokus der Verteidigerstrategie steht. In der Konsequenz obliegt in diesen Fällen die Beurteilung der Geeignetheit dem Tatrichter. Dieser richterlichen Beweiswürdigung liegen bislang rein subjektive Eindrücke bezüglich der Ähnlichkeit bzw. Unähnlichkeit zu Grunde.
    Ein Ziel des Forschungsprojekts ist daher die Prüfung, inwieweit die Anwendung der Metho­de des von Louis Leon Thurstone (1927) entwickelten Law of Comparative Judgement" zur Quantifizierung von Ähnlichkeiten im Rahmen von Wahllichtbildvorlagen geeignet ist. Da­neben soll ein Verfahren entwickelt werden, mit der in bedeutsamen Einzelfällen (Kapitaldelikte) die Quantifizierung der Ähnlichkeiten von Vergleichsbildern sichergestellt werden kann. In einem abschließenden Schritt soll in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Poli­zeiliche Dienste NRW (LZPD NRW) auf Basis der Forschungsergebnisse an der Optimierung von Vergleichsbildern gearbeitet werden. 

    Forscher/innen

Publikationen

(Zeitschriften-) Aufsätze


  • Christoph Frings (2018) Ausgewählte Problembereiche im Ersten Angriff bei sexuellen Gewaltdelikten, in PSP 2/2018, S.19-24
  • Christoph Frings (2018), Klausur Grundstudium GS 5 Kriminalistik/Kriminaltechnik, Polizei-Studium-Praxis, Ausgabe 4/2018, S. 18-23
  • Frings, Christoph (2017) "Klausur Kriminalistik/Kriminaltechnik"mit Lösungsempfehlungen in Polizei-Studium-Praxis, Ausgabe 2/2017, S. 9 - 14 ,
  • Frings, Christoph (2017) "Bedeutung professioneller Tatortarbeit für das polizeiliche Ermittlungsverfahren", in: Die Kriminalpolizei, Ausgabe 2/2017, S. 12 - 16 ,
  • Christoph Frings (2017) Grundlagen der Beweisführung im Ermittlungsverfahren, in PSP 4/2017, S.39-43
  • Frings, Christoph (2016) "Kindesmisshandlung" in PSP 3/2016 (S. 15 - 21) ,
  • Frings, Christoph (2016) "Mit der Brechstange" - Klausur Kriminalistik/Kriminaltechnik in Polizei-Studium-Praxis Ausgabe 4/2016, S. 21 - 25 ,
  • Frings, Christoph (2015) Sicherungsangriff bei Brandermittlungen (Polizei-Studium-Praxis Ausg. 3/2015, S. 13 - 19) ,
  • Frings, Christoph (2010) Kriminalistik 5/2010 S. 332 - 336, Kriminalistik 6/2010 S. 391 -392 Wiedererkennungsverfahren ,
  • Frings, Christoph (2010) Kriminalistik 3/2010 S. 202-207 u. Kriminalistik 4/2010 S. 263 - 265 Musterklausur häusliche Gewalt/Misshandlung Schutzbefohlener ,
  • Frings, Christoph (2010) Kriminalistik 1/2010 S. 69 -72 u. Kriminalistik 2/2010 S. 127 - 130 Musterklausur Eigentumsdelikte ,
  • Frings, Christoph (2009) Kriminalistik 10/2009 S. 595 -600, Kriminalistik 11/2009, S. 668 -669, Vernehmung ,
  • Frings, Christoph (2009) Kriminalistik 8-9/2009 S. 523 -527 Musterklausur Todesermittlungen ,
  • Frings, Christoph (2009) Kriminalistik 6/2009 S.381-384 u. Kriminalistik 7/2009 S. 439 -440 Musterklausur Raub auf Tankstelle ,
  • Frings, Christoph () Kriminalistik 4/2012 S. 267 - 272 Staatsprüfungsklausur Kriminalistik/Kriminaltechnik mit Lösungshinweisen ,
  • Frings, Christoph () Polizei Studium Praxis, Seite 16 - 24, Aufsatz "Kriminalistische Fallanalyse" ,
  • Frings, Christoph () Polizei Studium Praxis, S. 22 -25, Aufsatz "Grundlagen polizeilicher Kriminalprävention" ,

Bücher/Herausgeberschaften


  • Zeitner/Frings (Hg.), Zukunftsfähige Polizeiausbildung, Verlag für Polizeiwissenschaften, Frankfurt a.M., 2017
  • Frings, Christoph Rabe, Frank (2016) "Grundlagen der Kriminaltechnik I (Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik/Kriminologie Band 16" 2. Aufl. ,
  • Frings, Christoph Rabe, Frank (2016) "Grundlagen der Kriminaltechnik II (Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik/Kriminologie Band 17") 2. Aufl. ,
  • Averdiek-Gröner, Detlef Frings, Christoph (2014) Standardmaßnahmen im Ermittlungsverfahren (Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik/Kriminologie Band 21) ,
  • Frings, Christoph Frank, Rabe (2011) Grundlagen der Kriminaltechnik I (Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik/Kriminologie Band 16 ,
  • Frings, Christoph Frank, Rabe (2011) Grundlagen der Kriminaltechnik II (Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik/Kriminologie Band 17 ,