Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Soziale Ansprechpartner
Interessenvertretungen

Soziale Ansprechpartner (SAP)

Beschäftigte können von unterschiedlichen psychosozialen Problemen betroffen sein, die sowohl gesundheitliche als auch soziale Auswirkungen für die Betroffenen haben und sich auch auf das dienstliche und private Umfeld auswirken können.

Dem Arbeitsplatz kommt eine große Bedeutung für das Entstehen, das Erkennen und den Verlauf von Problemen sowie deren Verarbeitung zu.

  • Soziale Ansprechpartnerinnen und Anspechpartner setzen sich auf freiwilliger Basis für Abhilfe bei unterschiedlichen Belastungen der Einzelnen sowie für ein gutes Klima am Arbeitsplatz und in der Behörde ein.
  • Sie üben ein Nebenamt im öffentlichen Dienst aus und stehen Betroffenen als Betreuungspersonen zur Verfügung, um bestehende Hemmungen, sich mit sensiblen Fragen an Dritte zu wenden, abzubauen.
  • Soziale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner helfen Kolleginnen und Kollegen bei der Bewältigung von bestehenden und sich anbahnenden Problemen.
  • Sie suchen zusammen mit den Betroffenen nach Lösungsmöglichkeiten im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Soziale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner üben ihre Tätigkeit auf der Basis der Vertraulichkeit und der Verschwiegenheit aus.

Das ganze funktioniert nicht ohne gründliche Vorbereitung auf diese Tätigkeit. In zehn Seminaren, die auf drei Jahre verteilt sind, erhalten Soziale Anprechpartnerinnen und Ansprechpartner eine Ausbildung, die das nötige Rüstzeug vermittelt. Zur Ausbildung gehören Rollenspiele sowie schriftliche Arbeiten und ein Lesepensum von Fachliteratur. Bereits ab dem ersten Seminar üben Soziale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner ihre Tätigkeit aus.

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