Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Personalrat der Dozentinnen und Dozenten
Interessenvertretungen

Personalrat der Dozentinnen und Dozenten

Der Dozentenpersonalrat ist ein nach den Bestimmungen des Landespersonalvertretungsgesetzes (LPVG) gewähltes Organ der Vertretung der Beschäftigten.
Der Dozentenpersonalrat vertritt da­bei die Interessen von über 120 Beschäftigten im Beamten- und im Beschäftigtenverhältnis, die haupt­amtlich in der Lehre tätig sind.
Eine Besonderheit besteht darin, dass die Professorinnen und Professo­ren keine Beschäftigten im Sinne des LPVG sind und daher formal gar nicht vom Personalrat vertreten werden können. Dennoch sehen wir uns als Ansprechpartner aller Hochschul­mitglieder - insbesondere dort, wo sich gleiche Interessen bilden.

Die vom Gesetzgeber definierte grundsätzliche Aufgabe besteht vor allem in der vertrauensvollen Zusam­menarbeit zwischen Dienststelle und Personalrat zum Wohle der Beschäf­tigten und zur Erreichung der von der Institution zu verfolgenden Ziele.

Kontakt

FHöV NRW - Abteilung Münster
Studienort Bielefeld
Kurt-Schumacher-Str. 6
33615 Bielefeld

(05 21) 106 2667

Mitglieder

Mitbestimmungsrecht

  • Einführung und Anwendung technischer Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Be­schäftigten zu überwachen
  • Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit und der Pausen sowie Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage
  • Regelung der Ordnung in der Dienststelle und des Verhaltens der Beschäftigten
  • Gestaltung der Arbeitsplätze
  • Richtlinien für die personelle Auswahl bei Einstellungen, bei Versetzungen, bei Hö­hergruppierungen und bei Kündigungen
  • Beurteilungsrichtlinien
  • Allgemeine Fragen der Fortbildung der Beschäftigten, Auswahl der Teilnehmenden an Fortbildungsveranstaltungen
  • Inhalt von Personalfragebögen
  • Maßnahmen, die der Durchsetzung der tatsächlichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern dienen (insbesondere Einstellung, Beschäftigung, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie berufli­cher Aufstieg)

Die Beschäftigten, die als hauptamtliche Dozentinnen und Dozenten tätig sind, können in Personalangelegenheiten (zum Beispiel Ein­stellung, Beförderung, Ablehnung von Nebentätigkeiten, Umsetzung mit Wechsel des Dienstortes oder Versetzung) die Beteiligung des Personalrates be­antragen.

Praktische Bedeutung dürfte dieses Antragsrecht vor allem dort haben, wo ein Eingriff in bestehende Rechte be­absichtigt ist.
In den sonstigen Fällen der Mitbestim­mung sowie in den Fällen der Mitwir­kung und der Anhörung ist ein solcher Antrag nicht erforderlich.

Maßnahmen der Mitbestimmung dürfen nicht ohne die Zustimmung des Personalrates vollzogen werden!