Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Symposium Cybercrime
Veranstaltungsbericht zum IPK-Symposium am 28. Mai 2019 in Gelsenkirchen

Foto: IPK Symposium, FHöV NRW
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Von Dr. Vanessa Salzmann 4. Juni 2019 Forschung und TransferIPKVeranstaltungen


Auf reges Interesse stieß das IPK-Symposium „Cybercrime - Herausforderungen und Gegenstrategien für die Öffentliche Verwaltung und Unternehmen", das am 28. Mai 2019 in der Zentralverwaltung Gelsenkirchen stattfand. Die Veranstaltung richtete sich an Lehrende beider Fachbereiche, Behördenleiter und Führungskräfte, an IT-Ermittler und IT-Sicherheitsbeauftragte. Der fachbereichsübergreifende Charakter wurde auch deshalb gewählt, weil die Betroffenheit von Cyberkriminalität jede Behörde treffen kann, sei es die Polizei oder andere Verwaltungsbehörden.

Die Vizepräsidentin der FHöV NRW, Frau Prof. Dr. Wiesner, unterstrich mit aktuellen Daten die Bedeutung und Ausstrahlung von Cybercrime-Delikten, die Notwendigkeit eines Sicherheits- und Notfallmanagements und die Herausforderungen für die akademische Ausbildung. Kriminalhauptkommissar Peter Vahrenhorst, Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA NRW, gab einen umfassenden Überblick über die Cybercrime-Bekämpfung in NRW, sowie kriminologische, kriminalstatistische und personalwirtschaftliche Herausforderungen. Udo Zaudig, IT-Sicherheitsverantwortlicher der Großstadt Köln und der StEB Köln, beleuchtete aktuelle Herausforderungen der IT-Sicherheit einer Großstadt, stellte good practices zu den Aspekten Prävention, Entdeckung und Reaktion auf Cyberdelikte dar und machte die Notwendigkeit der Dokumentation im Falle von Hackerangriffen glaubhaft. Prof. Dr. Gina Wollinger stellte erste empirische Ergebnisse des vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts "Cybercrime- Herausforderungen für Unternehmen" vor. Gleichzeitig visualisierte die anschauliche Präsentation empirische Aussagen aus Deutschlands momentan größter repräsentativer Umfrage zu dieser Thematik. Peter Rost, Director Business Development und Strategie der Rohde und Schwarz Cybersecurity GmbH, rundete die Veranstaltung durch die anschauliche Erörterung möglicher Gegenstrategien für Endnutzer ab. Diese berücksichtigten nicht nur Behördenerfordernisse, sondern auch die Bedürfnisse privater Endnutzer. Flankierend zu den Vorträgen hatten die Teilnehmer Gelegenheit, Live-Hackings der Sophos AG zu verfolgen, die von Michael Veit, Technology Evangelist bei Sophos, sehr anschaulich durchgeführt wurden. Die Vorträge stehen auf der Homepage der FHöV NRW zur Verfügung. Sie werden auch als Videomaterial im E-Learning-Videoportal der FHöV NRW bereitgestellt.

Der Vortrag zum Forschungsprojekt „Cyberangriffe gegen Unternehmen“ folgt in Kürze. Weitere Informationen finden Sie unter: www.cybercrime-forschung.de

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