Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Jahresbericht 2012/2013
Bewegung

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Von Dietmar Zeleny 1. Dezember 2013 Jahresbericht


Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie diesen Jahresbericht in den Händen halten, ist an der FHöV NRW ein bedeutsamer „Wachwechsel“ vollzogen worden. Nach gut sechsjähriger Amtszeit gab Dr. Ludger Schrapper den Staffelstab des Präsidenten am 4. November 2013 an den bisherigen Vizepräsidenten Reinhard Mokros weiter. Dieser wichtigen Veränderung zum Trotz liegt es in der Logik der Jahresberichte, dass hier noch einmal das „alte“ Präsidium zu Wort kommt. Denn unser Zeitmaß als Hochschule ist das Studienjahr, nicht das Kalenderjahr. Folglich finden Sie in dieser Broschüre all das, was unsere Arbeit an der FHöV NRW von Anfang September 2012 bis Ende August 2013 bestimmt hat.

Zu den zentralen Ereignissen im Berichtsjahr – oder besser: alle Jahre wieder – gehört die Graduierung der Absolventinnen und Absolventen Ende August. Gut 1.900 Studierende konnten ihr duales Studium erfolgreich abschließen. Und erstmals hat die FHöV NRW nur noch Graduierungen zum Bachelor vornehmen können – das Diplom ist jetzt Geschichte.

Ebenfalls zum festen Bestand eines Jahresberichts der FHöV NRW zählen mittlerweile die nach wie vor steigenden Studierendenzahlen. Die Nachhaltigkeit dieses Trends stellt die Hochschule vor große Herausforderungen, gilt es doch, die Qualität der Lehre auch bei deutlicher Überschreitung der Kapazitätsgrenzen zu sichern. Gemeinsam mit den Verantwortlichen in den kommunalen Einstellungsbehörden, den kommunalen Spitzenverbänden und dem Ministerium für Inneres und Kommunales NRW werden wir Lösungen finden, die einerseits ermöglichen, die dringend benötigten Nachwuchskräfte für den öffentlichen Dienst gut auszubilden und andererseits die vorhandenen räumlichen und personellen Engpässe zu meistern.

Besonders gefragt sind dabei die Expertise unserer Abteilungsleiterinnen/Abteilungsleiter, der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter der Verwaltung und der Mitglieder der beiden Fachbereichsräte der FHöV NRW.

An dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben darf die vollständige „Generalüberholung“ des Studiengangs Polizeivollzugsdienst, beginnend mit dem Einstellungsjahrgang 2012. Aufbauend auf einer substantiellen Evaluation, in enger Abstimmung mit der beruflichen Praxis und in zahllosen Gremiensitzungen ist eine überzeugende Weiterentwicklung unseres Ausgangskonzepts aus dem Jahre 2008 gelungen. Wenn wundert, dass die Agentur Acquin eine auflagenfreie Reakkreditierung ausgesprochen hat. Die Gutachter haben besonders das Konzept Theorie-Training-Praxis (TTP) sowie neue didaktische Ansätze überzeugt.

Mit gleicher Intensität hat der Fachbereich Allgemeine Verwaltung/Rentenversicherung die curricularen Arbeiten an dem ersten vollständig von der FHöV NRW verantworteten Master- Studiengang vorangetrieben. Früchte hat das Ganze, soviel sei vorgreiflich an dieser Stelle verraten, mit Beginn des Studienjahres 2013/2014 getragen. Die Akkreditierung ist erfolgt, der Studiengang angelaufen.

Diese Erfolge sind für uns allerdings kein Grund, uns in der gemütlichen Sicherheit einer internen Hochschule auszuruhen. Der Hochschulentwicklungsprozess ist im Berichtsjahr mit großem Einsatz aller Beteiligten gut vorangekommen, ein Hochschulentwicklungsplan ist daraus noch nicht entstanden. In diese Richtung muss der Prozess weitergeführt werden. Wichtig ist, dass dies in Zusammenarbeit mit dem Senat, den Fachbereichsräten, den Lehrenden und Studierenden sowie der Verwaltung geschieht.

Die Aktivitäten unserer Hochschule, nicht nur im Themenfeld Hochschulentwicklung, werden in diesem Jahresbericht vorgestellt. Nehmen Sie ihn zur Hand, blättern, lesen und schauen Sie. Es präsentiert sich Ihnen – einmal mehr – ein lebendige und vielgestaltige Hochschule des öffentlichen Dienstes.

Reinhard Mokros M.A.
Präsident

Annegret Schulte-Althoff
Kanzlerin