Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

IPK Symposium
Amokläufe und terroristische Anschläge - hybride Ereignisse?

Von Dr. Vanessa Salzmann 8. Januar 2018 VeranstaltungenIPK

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Am 5. März 2018 findet von 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr das IPK-Symposium "Amokläufe und terroristische Anschläge - hybride Ereignisse?" unter der Leitung von Dr. Vanessa Salzmann in der Zentrale der FHöV NRW, Haidekamp 73 in 45886 Gelsenkirchen statt.

Betrachtet man Ereignisse wie den Anschlag auf das Satiremagazin Charly Hebdo oder den Amoklauf am Münchener Olympia-Einkaufszentrum, scheint es immer schwieriger zu werden, Terror und Amok zu unterscheiden. Die Gründe dieser extremen Gewaltanwendung unterscheiden sich erheblich, wobei fraglich ist, ob dies auch für den modus operandi gilt.

Die Erstintervention der Polizei, der Kommunen und weiterer Behörden mit Ordnungs- und Sicherheitsaufgaben muss auch dann gelingen, wenn nicht klar ist, welches Tatphänomen zugrunde liegt.
Ziel der Veranstaltung ist es, Amok, Terror und Radikalisierung aus medizinischer, soziologischer, kommunikationswissenschaftlicher und einsatztaktischer Sicht zu beleuchten.

 

Hinweis
Alle Plätze sind bereits vergeben. Nur noch Warteliste möglich!

Symposium des Instituts für Polizei- und Kriminalwissenschaften der FHöV NRW "Amokläufe und terroristische Anschläge - hybride Ereignisse"

Zeit

 05.03.2018

Veranstaltungsort:Zentrale der FHöV NRW
Haidekamp 73
45886 Gelsenkirchen
Programm
  • Grußwort des Präsidenden der FHöV NRW
    Reinhard Mokros M. A.
  • Terror - Zur Hybridität des aktuellen Terrorismus
    Univ.-Prof. Dr. Thomas Kron, RWTH Aachen
  • Grundlagen der taktischen Verwundetenversorgung,
    Erstversorgung durch Polizeibeamte und Versorgungskonzepte bei Terror
    Oberfeldarzt Dr. Florent Josse
  • Beudeutung der Öffentlichkeitsarbeit in Zeiten von Social Media, Proffesionelle Krisenkommunikation und -konzepte
    Prof. Dr. Stefan Jarolimek, Deutsche Hochschule der Polizei
  • Mittagspause
  • Der Amoklauf am Münchener Olympia-Einkaufszentrum aus Sicht eines Polizeiführers der Ersten Phase
    Polizeioberrat Martin Rieder M.A.
  • Schlussbetrachtung
  • Veranstaltungsende ca. 15:30

Bitte melden Sie sich bis zum 13.02.2018 per E-Mail zur Veranstaltung an (veranstaltungen@fhoev.nrw.de). Im Falle von Rückfragen nutzen Sie bitte ebenfalls diesen Kontakt.

 

 

Die Referenten

Dr. Thomas Kron ist Universitätsprofessor für Soziologie an der RWTH Aachen. Seine Forschungsschwerpunkte sind soziologische Theorien, Terrorismus und Gewaltforschung.

Oberfeldarzt Florent Josse ist Facharzt für Anästhesie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm mit der Zusatzbezeichnung Notfall- und Intensivmedizin. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Notarzt, zahlreiche Auslandseinsätze, ist verantwortlich für die Ausbildung taktische Verwundetenversorgung und Mitglied der AG taktische Medizin des Arbeitskreises Notfallmedizin der DGAI sowie stv. Präsident der TREMA.

Dr. Stefan Jarolimek ist Universitätsprofessor für Kommunikationswissenschaften an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Im Forschungsverbund X-Sonar ist er für eine kommunikationswissenschaftliche Aufarbeitung von (Online-)Propaganda, ihrer Wahrnehmung sowie den Umgang mit islamistisch-jihadistischer und rechtsgerichteter Online-Radikalisierung bei unterschiedlichen Zielgruppen, verantwortlich.

Polizeioberrat Martin Rieder, M.A. ist Kommandoführer des Spezialeinsatzkommandos Südbayern beim Polizeipräsidium München. In dieser Funktion leitete er die Erstphase des Amoklaufes am Münchener Olympia-Einkaufszentrum am 22. Juli 2016. Er verfügt über mehrjährige Erfahrung in der Leitung besonderer Einsatzlagen.

Das Programm, die Anmeldeinformationen sowie die Informationen zu den Referenten finden Sie zudem auch in der angefügten PDF-Datei.

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