Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Frauen der FHöV NRW zeigen Kampfgeist
Selbstverteidigungskurse in Gelsenkirchen und Köln

Neben der Zentrale in Gelsenkirchen gab es ebenfalls einen Selbstverteidigungskurs an der Abteilung Köln.
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Von Ines Zeitner 26. Februar 2018 Gleichstellung


Viele Frauen der FHöV NRW nutzten im Februar in Gelsenkirchen und an der Abteilung Köln die Möglichkeit, bei hochgraduierten Karatelehrern ihr Wissen und ihre Fertigkeiten in der Selbstverteidigung zu schulen.
Es wurden unter anderem Abwehrtechniken beim Greifen, Würgen und Schlagen trainiert. Zudem wies Ludwig Binder, 6. Dan Karate, darauf hin, dass es immer besser sei, gefährliche Situationen zu vermeiden, anstatt eine Auseinandersetzung einzugehen. Auch das aufmerksame Beobachten der Umgebung und der sich dort aufhaltenden Personen sei wichtig.
Für die Teilnehmerinnen war es ungewohnt, bei einem Angriff nach vorne auf den Angreifer zuzugehen, um sich so in eine günstigere Position bei einer Auseinandersetzung zu bringen. Peter Simons, 5. Dan Karate, erläuterte anschließend, dass gegen den Fluchtinstinkt gearbeitet werden müsse, um sich Vorteile zu verschaffen.

Letztendlich haben die Teilnehmerinnen vieles aus der Fortbildung mitnehmen können – dazu gehört unter anderem, regelmäßig zu trainieren, um wehrhafter zu werden. Aber auch kleine Änderungen im Alltag (zum Beispiel nachts unbeleuchtete Wege zu meiden) erhöhen das Sicherheitsgefühl.

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