Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Fortbildung „Selbstverteidigung für Frauen"
Geballte Schlagkraft der FHöV-Frauen

Die Teilnehmerinnen des Kurses und die beiden Trainer. (Foto: Sandra Warnecke, FHöV NRW)
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Von Ines Zeitner 14. März 2019 Gleichstellung


Gut 30 Frauen der FHöV NRW wurden am 13. März 2019 von Vizepräsidentin Prof.'in Dr. Iris Wiesner in der Zentralverwaltung in Gelsenkirchen zur Fortbildung „Selbstverteidigung für Frauen der FHöV NRW" begrüßt. Einfache, aber wirkungsvolle Techniken, um Angriffe abzuwehren, standen ebenso auf dem Programm, wie die Abwehr beim Würgen und bei Messerangriffen.

Morgens startete die Fortbildung zunächst mit Schlägen auf Pratzen (Schlagkissen). Diese Schläge wurden später unter anderem mit Kniestößen verbunden. Insbesondere einfache, robuste Techniken eignen sich für eine Abwehr unter Stress, so Trainer Ludwig Binder, 7. Dan Karate.
Immer wieder übten die Frauen mit ihren Partnerinnen die Techniken. Neben der Information, wo Treffer besonders wirksam sind, war es auch lehrreich zu erfahren, wie die jeweilige Technik bei einem selbst wirkt.

Nachmittags wurde die Befreiung aus einem Würgegriffe trainiert und Peter Simons, 5. Dan Karate, gab erste Hinweise, wie man sich am besten bei einem Messerangriff verhält. Besonders wichtig ist, sensibel gegenüber Distanzverletzungen zu sein und Gefahren richtig einzuschätzen.

Alles in allem war es ein erlebnisreicher und handlungsorientierter Tag, der allen Teilnehmerinnen große Freude, viel Aktivität und neue Kenntnisse für die Selbstverteidigung gebracht hat!