Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

FHöV Aktuell Oktober 2012
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31. Oktober 2012 FHöV-Aktuell | Newsletter

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Themenschwerpunkt dieses Newsletters sind die Bibliotheken der FHöV NRW und deren Angebote für Studium und Lehre. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wissenschaftlichen Dienste und den Bibliotheksangestellten bin ich für diesen Bereich verantwortlich. Deshalb wurde ich von der Redaktion um dieses Vorwort gebeten. Zur Vorbereitung habe ich aus meiner eigenen Bibliothek ein schmales Bändchen in die Hand genommen und wieder gelesen, das 1987 im Verlag Carl Hanser erschienen ist. Es hat den Titel „Die Bibliothek“ und enthält den Text eines Vortrages, den Umberto Eco zum fünfundzwanzigsten Jubiläum der Mailänder Stadtbibliothek gehalten hat. Um die Aufmerksamkeit des Lesers zu wecken, beginnt Umberto Eco seinen Vortrag mit der Beschreibung des Modells einer „schlechten Bibliothek in 19 Punkten“. Der achte Punkt lautet: „Der Bibliothekar muß den Leser als einen Feind betrachten, als Nichtstuer (andernfalls wäre er bei der Arbeit) und als potentiellen Dieb.“

Zum Glück entsprechen die Bibliotheken der FHöV NRW nicht diesem Negativbild. Studierende und Lehrende werden als Kunden gesehen und von kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerne beraten. Gewiss gibt es aber noch einiges zu verbessern. Deshalb wurde gemeinsam mit dem Qualitätsbeauftragten der FHöV NRW, Herrn Stefan Kahl, der Prozess der Buchbeschaffung modelliert. Die Zeit von der Aufnahme des Bestellwunsches bis zur Aufstellung im Regal wird in Zukunft erheblich kürzer sein als heute. Auch der Bestand an eBooks wird im nächsten Jahr deutlich vergrößert. Die notwendigen Haushaltsmittel dafür wurden beantragt.

Nach der Einführung der Bachelorstudiengänge ist eine kontinuierliche Steigerung der Ausleihzahlen bei Büchern festzustellen. Auf elektronische Medien (eBooks, Datenbanken) wird dagegen kaum zugegriffen. Es scheint so, dass nicht alle Studierenden die Angebote der FHöV NRW kennen. Das wird sich nur ändern, wenn in den Lehrveranstaltungen mit diesen Medien (z.B. mit der Datenbank Beck-online) gearbeitet wird. Hier sind wir auf die Unterstützung durch die Professorinnen/Professoren und Dozentinnen/Dozenten angewiesen. Darum bitte ich herzlich.

Ihr

Reinhard Mokros
Vizepräsident der FHöV NRW