Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

FHöV Aktuell Oktober 2011
Der Newsletter ist da!

Artikel teilen:

27. Oktober 2011 FHöV-Aktuell | Newsletter


Liebe Leserin, lieber Leser,

zu den gesetzlichen Aufgaben – aber auch zum Selbstverständnis - einer Hochschule gehört neben der Lehre auch die Forschung, im Falle der FHöV NRW die anwendungsorientierte Forschung. Damit die Forschungsförderer und Nachfrager von Forschungsleistungen auf die Kompetenzen und Potentiale der Forscherinnen und Forscher an der FHöV NRW aufmerksam werden, ist es wichtig, dem Ganzen ein deutlich erkennbares Profil zu geben.

Unser Anliegen ist es, über Forschergruppen und ganz besonders über die Einrichtung zweier Forschungszentren die Kompetenzen interdisziplinär zu bündeln. Am 24. Oktober wurden dem Wissenschaftlichen Beirat der FHöV die Konzeptionen für die Forschungszentren vorgestellt, konkret für das „Institut für Polizei- und Kriminalwissenschaften“ (IPK) und für das „Forschungszentrum Personal und Management“ (FPM). Frei nach Aristoteles, wonach das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile, wurde schon in der Konzeptionierungsphase der Forschungszentren interdisziplinär und fachbereichsübergreifend diskutiert. Aus Sicht des Präsidiums gilt es, Arbeitsbedingungen zu fördern, die es ermöglichen, Synergien zu heben sowie die Interessen und Kompetenzen möglichst vieler Forscherinnen und Forscher zu vereinen. Den bescheidenen materiellen „Hausmitteln“ der FHöV für Forschungsförderung muss dabei die Funktion einer die Potentiale multiplizierenden Anschubfinanzierung zukommen. Auf europäischer Ebene bezeichnet man das zur Zeit wohl als „Hebel“.

Eine Stärkung und Profilierung der Forschung wird auch durch die große Zahl neuer Professorinnen und Professoren zu erwarten sein, weil zum einen umfangreiche Forschungserfahrungen bereits mitgebracht werden und zum anderen die berechtigte Erwartung besteht, das persönliche Forschungsprofil in die Profilierung der Hochschule einbringen zu können.

Einen „kleinen“ Generationswechsel erlebt die FHöV NRW aber nicht nur in Lehre und Forschung, sondern auch in der Leitung der Abteilung Köln. Zu Beginn des Monats Oktober wurde Hubert Erkes aus dem Amt des Abteilungsleiters Köln verabschiedet und Dr. Hanne von Danwitz als Nachfolgerin eingeführt. Ich nutze auch hier die Gelegenheit, Herrn Erkes nochmals herzlich für seine langjährige Arbeit zu danken und Frau Dr. von Danwitz eine glückliche Hand für die neue Aufgabe zu wünschen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Ludger Schrapper
Präsident der FHöV NRW