Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

FHöV Aktuell Februar/März 2010
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25. Februar 2010 FHöV-Aktuell | Newsletter

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Liebe Leserin, lieber Leser,

der Hochschultag 2010 der FHöV NRW war für mich eine wichtige Erfahrung
lebendiger Hochschulkultur: allerorts anregende und konstruktive
Debatten über aktuelle Sachfragen, die zur Zeit Entwicklung und Perspektiven
der Hochschule prägen. Meinungsverschiedenheiten wurden in
dieser Atmosphäre nicht als Hindernis, sondern als Treibstoff für anstehende
Entwicklungsschritte erfahrbar; und nicht zuletzt das gemeinsame
Feiern am Abend des ersten Tages drückte für mich diese gemeinsame
Grundorientierung aus. Ich hoffe, dass viel von dieser Erfahrung in den
Arbeitsalltag einfließen wird.
Mit der Eröffnungsrede habe ich meine Zielperspektive zur Entwicklung
der FHöV NRW zur Diskussion gestellt. Mir war es wichtig zu betonen,
dass ich in der Teilhabe am Bologna-Prozess für unsere Studierenden, für
unsere Abnehmer und auch für uns selbst als FHöV NRW eine Riesenchance
sehe. Wir haben sehr gute Vorraussetzungen, weil wir von jeher
beweisen mussten, dass wir ein qualifiziertes, berufsorientiertes und dual
angelegtes Studium in 6 Semestern hinbekommen. Darüber hinaus sehen
wir uns mit Herausforderungen konfrontiert, die uns perspektivisch gut
tun werden: wir müssen uns intern und extern auf Hochschulniveau profilieren,
Bachelor- und Masterstudiengänge zur Akkreditierung bringen,
Forschungsstrukturen und Forschungsaktivitäten der Hochschulentwicklung
anpassen und nicht zuletzt eine von allen getragene Qualitätssicherung
realisieren. Einem alten chinesischen Sprichwort entsprechend
gilt auch hier: „Der Mensch, der den Berg versetzte, war derselbe, der
anfing, kleine Steine wegzutragen.“
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Organisatoren,
den Moderatoren und Workshopleitern sowie allen Teilnehmerinnen und
Teilnehmern für ihren Beitrag zum Gelingen des Hochschultages bedanken.

Ihr
Dr. Ludger Schrapper, Präsident der FHöV NRW