Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

FHöV Aktuell Februar 2017
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Visualisierung des Neubaus der Abteilung Köln. (Foto: Black Bucket)
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6. Februar 2017 FHöV-Aktuell | Newsletter


Liebe Leserin, lieber Leser,

die FHöV NRW ist mit viel Schwung in das Jahr 2017 gestartet. In allen Bereichen bereiten wir uns auf die weitere Steigerung der Studierendenzahlen vor. Bereits im September 2017 werden an unserer Fachhochschule 10.000 Nachwuchskräfte für die kommunale und staatliche Verwaltung, für die Deutsche Rentenversicherung und für die Polizei des Landes studieren. Um die Qualität der Lehre auf gleich hohem Niveau gewährleisten zu können, bedarf es qualifizierter Lehrender und hochschulgerechter Räumlichkeiten mit der notwendigen Infrastruktur. Zudem wird ausreichend Personal für die Hochschulverwaltung benötigt.

Unsere bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv. Bei der Bewilligung von Haushaltsmitteln für die FHöV NRW durch den Landtag wurde das Wachstum der Fachhochschule vollumfänglich berücksichtigt. Das ist nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit mit dem Referat 23 im Ministerium für Inneres und Kommunales NRW (MIK NRW) und der sorgfältigen Planung der Verwaltung unserer Hochschule zu verdanken.

Für den Bereich Liegenschaften wurden im MIK NRW wichtige Grundsatzentscheidungen getroffen. Wir können damit rechnen, dass dem Neubau für die Abteilung Köln weitere Hochschulbauten folgen. Der Anfang wird mit dem Neubau für die Abteilung Gelsenkirchen auf dem Campus der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen-Buer gemacht. Auch für den von der FHöV NRW temporär genutzten, ehemaligen Campus der Hochschule Ruhr-West in Mülheim an der Ruhr und für das nicht mehr ausreichende Gebäude der Abteilung Duisburg braucht die Hochschule zeitgerecht adäquaten Ersatz.

Mindestens ebenso wichtig wie die Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel ist die Gewinnung qualifizierter Lehrender. Hier ist aufgrund der hohen Studierendenzahlen insbesondere der Bedarf an ausgebildeten Polizeibeamtinnen und -beamten für die polizeifachliche Ausbildung der Kommissaranwärterinnen und -anwärter so groß wie nie zuvor in der 40-jährigen Geschichte der FHöV NRW. Mit dem bisherigen Personalkonzept lässt sich diese Herausforderung nicht meistern.
In zwei (Sonder-)Leitungsbesprechungen hat das Präsidium mit den Abteilungsleitern, den Fachbereichssprechern, den Sprechern der Lehrenden im Senat und der Gleichstellungsbeauftragten über ein neues Personalkonzept für den Fachbereich Polizei diskutiert. Leider wurden Inhalte einer Vorlage des Präsidiums für die Teilnehmenden der Leitungsbesprechung vor der Diskussion verbreitet. Erste Überlegungen des Präsidiums wurden als Beschlüsse bezeichnet und teilweise falsch interpretiert. Dies führte zu einer Verunsicherung einzelner Lehrender im Fachbereich Polizei, die von angeblich geplanten Versetzungen von Polizeibeamtinnen und -beamten und von einem Ausschluss aus Modulen wie Eingriffsrecht und Verkehrsrecht gehört hatten. Andere wussten von Erhöhungen des Lehrdeputats, die längst beschlossen seien, obwohl auf Initiative des Präsidiums eine Arbeitsgruppe des Senats mit dem Entwurf einer Hochschulordnung zur Lehrverpflichtung befasst sei.

Die Diskussionen haben gezeigt, dass die Kommunikation des Präsidiums eine große Bedeutung für die Hochschulkultur hat. Transparenz und frühzeitige Information kann dazu beitragen, dass Gerüchte erst gar nicht entstehen und unnötige Irritationen vermieden werden. Eine wichtige Informationsquelle ist dieser Newsletter. Er ist auch diesmal prall gefüllt mit Berichten über die vielfältigen Aktivitäten an unserer Hochschule. Bei der Lektüre wünsche ich Ihnen viel Vergnügen!


Ihr

Reinhard Mokros
Präsident der FHöV NRW