Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

FHöV Aktuell August 2013
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12. Juli 2013 FHöV-Aktuell | Newsletter


Liebe Leserin, lieber Leser,

„nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, soll der legendäre Fußballtrainer Josef („Sepp“) Herberger einmal gesagt haben. Ausgedrückt wird mit dem Satz eine Notwendigkeit, die wir auch an unserer Hochschule sehen. Während die Thesisarbeiten begutachtet und die Graduierungsfeiern vorbereitet werden, laufen mit Hochdruck die Planungen für das Studienjahr 2013/2014. In beiden Fachbereichen steigen die Studierendenzahlen. An unserer Hochschule ist diese positive Entwicklung nicht auf den „doppelten Abiturjahrgang“, sondern auf die veränderte Personalpolitik der Städte und Gemeinden sowie des Landes NRW zurückzuführen. Proaktiv trägt man hier dem demografischen Wandel Rechnung. Eine Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung ist für viele junge Menschen attraktiv. zeigen die jährlichen Bewerberzahlen. Das duale Studium an der FHöV NRW, mit dem akademischen Abschluss „Bachelor“, trägt gewiss zu dieser Attraktivität bei.

Hochschule und Ausbildungsbehörden müssen sich auf die steigenden Studierendenzahlen einstellen. Alle sind bemüht, die erreichte Qualität in Lehre, Training und Praxis zu halten. Dazu müssen bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein. Im Bereich des Personals zeichnet sich bereits eine positive Entwicklung ab. In diesem Newsletter werden einige der neuen Lehrenden und Verwaltungsmitarbeiter/-innen vorgestellt. Weniger günstig ist die Raumsituation. Es zeigt sich immer deutlicher, dass die von der FHöV NRW genutzten Gebäude den Anforderungen an eine Hochschule unserer Größenordnung nicht genügen. Hier sind kreative Lösungen gefragt. Ein positives Beispiel ist die Erweiterung unseres Bibliotheksbestandes durch eBooks. Diese brauchen keinen Platz in den Regalen und können von den Studierenden im WLAN des jeweiligen Studienortes problemlos genutzt werden. Eine weitere „Entlastung“ wäre die stärkere Einbeziehung von eLearning als Ergänzung zur Präsenzlehre. Das Ziel, zu Beginn des Studienjahres 2013/2014 unsere Lehrplattform ILIAS neu zu strukturieren, konnte leider nicht erreicht werden. Die Verantwortlichen arbeiten aber weiter mit Hochdruck daran. Der „Umzug“ auf einen Server bei IT.NRW hat immerhin schon zu einer deutlichen Verbesserung der Performance geführt. Es gibt also auch in der Zeit, in der keine Lehrveranstaltungen stattfinden, viel zu tun. Bei allen Vor- und Nachbereitungen darf aber die Erholung nicht zu kurz kommen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Muße und die Zeit dazu finden.


Reinhard Mokros
Vizepräsident der FHöV NRW