Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

FHöV Aktuell April 2014
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17. April 2014 FHöV-Aktuell | Newsletter


Liebe Leserin, lieber Leser,

dieses Vorwort schreibe ich eine Woche nach unserem Hochschultag in der Fortbildungsakademie in Herne. Von knapp 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben wir inzwischen eine Rückmeldung zur Veranstaltung erhalten. Es gab sehr viel Lob, aber auch Kritik und viele Anregungen für den nächsten Hochschultag. Zwei Worte habe ich schon während der Veranstaltung mehrfach gehört: Aufbruchstimmung und Ruhe. Auf den ersten Blick könnte es sich dabei um Gegensätze handeln, denn wer aufbricht, kann nicht rasten. Die „Ruhe“ wurde damit begründet, dass es an der Zeit sei, erreichte Ergebnisse (zum Beispiel der Bausteingruppen) auszuwerten und weitere Schritte „in Ruhe“ nachhaltig zu planen.

Es gibt keinen Anlass, die Hände in den Schoß zu legen. Die Reakkreditierung des Bachelorstudienganges Rentenversicherung wurde aktuell erfolgreich und ohne Auflagen abgeschlossen – und es beginnen bereits die Vorarbeiten für das nächste Reakkreditierungsverfahren. Die Fachbereichsräte haben mit der Erarbeitung der Fachbereichsentwicklungspläne begonnen und entwickeln Konzepte, wie die Qualität der Lehre auch bei steigenden Studierendenzahlen gesichert werden kann. Der Senat hat die Mitglieder der Senatskommissionen gewählt, von denen ebenfalls anspruchsvolle Aufgaben zu meistern sind. Als Beispiel seien die Evaluation und gegebenenfalls die Modifizierung der Forschungsförderung genannt.

Die Leistungsbezügekommission wird einen Vorschlag für ein verbessertes Verfahren der Vergabe von Leistungsbezügen entwickeln und dabei Kriterien für überdurchschnittliche Leistungen in Lehre, Forschung und Weiterbildung entwickeln. Die beiden Personalräte mit dem gemeinsam von ihnen gebildeten Wirtschaftsausschuss werden sich an den Planungen der Hochschulentwicklung beteiligen und dabei besonders das Themenfeld Personenentwicklung in den Blick nehmen. Der Gesundheitsausschuss hat sich konstituiert und arbeitet an einem Konzept für ein Gesundheitsmanagement, das speziell auf die Bedarfe einer Hochschule abgestimmt ist. Ich könnte noch weitere Beispiele nennen, die Zeichen für die Aufbruchstimmung an der FHöV NRW sind.

Ohne Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter mit einer tüchtigen Verwaltung vor Ort lässt sich Hochschulentwicklung nicht gestalten. Ebenso wichtig sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralverwaltung. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass viele Verwaltungsangehörige am Hochschultag teilgenommen haben. Ich hatte den Eindruck, dass Gespräche zwischen Lehrenden und Verwaltungsangehörigen viel zu einem besseren Verständnis für gegenseitige Aufgaben und Belastungen beigetragen haben. Auch wenn Selbstverwaltung das Rückgrat einer Hochschule ist, so ist das Präsidium maßgeblich für die Hochschulentwicklung verantwortlich. Es ist gut, dass mit unserer neuen Vizepräsidentin, Frau Professorin Dr. Iris Wiesner, das Team der Hochschulleitung wieder komplett ist. Gemeinsam werden wir unseren Part meistern. Dabei sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Gegenseitige Wertschätzung und ein kritischer und konstruktiver Dialog sind eine gute Basis für die Zusammenarbeit.

In diesem Sinne sollten wir den Aufbruch gemeinsam gestalten!

Ihr

Reinhard Mokros

Präsident der FHöV NRW