Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Zertifikatsprogramm
Hochschuldidaktik

Zertifikatsprogramm

Seit dem 7. März 2012 ist das Weiterbildungsprogramm der FHöV NRW durch die Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik akkreditiert.
Die FHöV NRW bietet allen Lehrenden die Möglichkeit zur Teilnahme am Weiterbildungsprogramm „Professionell lehren an der FHöV NRW“ an. Ziel ist es, diejenigen Kompetenzen zu fördern, die Lehrende in der Hochschule zur professionellen Ausgestaltung ihrer Aufgabenbereiche in der Lehre benötigen.

Kurzinformationen sowie eine Übersicht sämtlicher Veranstaltungen finden Sie auf den Seiten der Weiterbildung Intern.

Kontakt

Programmaufbau


Basismodul

Im Basismodul werden weitgehend fachübergreifende Aspekte des Lehrens und Lernens behandelt. Es geht um die Vermittlung und Festigung grundlegender hochschuldidaktischer Kompetenzen.

Erweiterungsmodul

Das Erweiterungsmodul ermöglicht die Weiterentwicklung und Vertiefung der im Basismodul behandelten Themen sowie eine intensive Auseinandersetzung mit einzelnen (fachbezogenen) Themen.

Transfermodul

Im Transfermodul stehen die Reflexion über den eigenen Kompetenzerwerb und die Anwendung des erworbenen Wissens im Vordergrund.
Die Veranstaltungen der einzelnen Module können zunächst ganz unabhängig vom Zertifikat besucht werden. Als Beleg erhalten die Teilnehmenden nach jeder vollständig besuchten Veranstaltung einen Teilnahmenachweis. Der Abschluss des Basismoduls wird mit dem Basismodulzertifikat honoriert. Das Erweiterungsmodul-Zertifikat wird vergeben, wenn Veranstaltungen im Umfang des Erweiterungsmoduls absolviert wurden. Wenn in allen Modulen die erforderlichen Leistungen erbracht wurden, kann das Hochschuldidaktische Zertifikat der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung „Professionell lehren an der FHöV NRW“ beantragt werden.

Zielgruppe

"Professionell lehren an der FHöV NRW" bietet allen hauptamtlich Lehrenden und Lehrbeauftragten unserer Hochschule in drei verschiedenen Modulen die Möglichkeit, ein hochschuldidaktisches Zertifikat zu erwerben.
Dies ist nicht nur ein Beitrag zur Sicherung der Qualität der Lehre, sondern auch ein Angebot an Lehrende zur Profilierung im Bereich der Hochschullehre.
Die Teilnahme am Programm ist für Lehrende der FHöV NRW kostenfrei.

FAQ zum Zertifikatsprogramm

  • Was spricht für eine Teilnahme?

    Mit dem Zertifikat erhalten die Teilnehmenden einen Nachweis, dass sie bedeutsame Befähigungen, Erkenntnisse und Erfahrungen zur Realisierung einer professionellen Lehre erworben haben. Durch den Abschluss des Weiterbildungsprogramms mit dem Zertifikat "Professionell lehren an der FHöV NRW" wird den Teilnehmenden nachweislich eine umfassende didaktische Qualifikation, die nicht zuletzt auch der Forderung nach "pädagogischer Eignung" als Einstellungsvoraussetzung für Dozenten (§ 20 Abs. 2 FHGöD) entspricht, dokumentiert. Das Programm orientiert sich an den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik. Durch die Teilnahme am Zertifikatsprogramm leisten die Teilnehmenden einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung und Sicherung der Qualität der Lehre an der FHöV NRW.

  • Muss ich mich für das Programm anmelden?

    Eine Anmeldung zum Zertifikatsprogramm ist nicht erforderlich. Sie melden sich einfach für die im Programm vorgesehenen Veranstaltungen an und erbringen die entsprechenden Leistungen. Zu den einzelnen Veranstaltungen sollten Sie sich möglichst früh anmelden. Jede Veranstaltung beziehungsweise jeder Workshop hat eine Teilnehmendenhöchstgrenze, um die Interaktion zu fördern.

  • Was kann angerechnet werden?

    Anrechnungsfähig sind die hochschuldidaktischen Veranstaltungen, wie die hochschuldidaktischen Grundlagenveranstaltungen (Teil 1 bis 4) der FHöV NRW sowie weitere Weiterbildungsveranstaltungen, wenn sie einen eindeutigen Bezug zur Hochschuldidaktik beziehungsweise zur Hochschullehre haben. Leistungen, die im Rahmen eines grundständigen Studiums erbracht wurden, sind nicht anerkennungsfähig. Die Anerkennung liegt im Ermessen des Didaktischen Zentrums.

    Grundsätzlich werden Leistungsnachweise, die innerhalb der letzten 6 Jahre erworben wurden, anerkannt. Bei der Fortbildungsreihe ist der Besuch des letzten Teils maßgeblich. Das heißt, wenn der vierte Teil in den berücksichtigungsfähigen Zeitraum liegt, wird die komplette Veranstaltungsreihe mit 64 AE angerechnet.
    Wir bemühen uns, im Rahmen des Zertifikat-Programms aktuelle didaktische Themen aufzunehmen. Insofern prüfen Sie bitte genau, ob sich nicht trotz eines früher erworbenen Leistungsnachweises eine Teilnahme lohnt. 

    Die Anerkennung von hochschuldidaktischen Weiterbildungen anderer Hochschulen ist möglich und wird im Einzelfall geprüft. Für die Anerkennung müssen die Teilnahmebescheinigungen vorgelegt werden. Nach Prüfen der Unterlagen durch das Didaktische Zentrum erfolgt eine Zuordnung zu den Modulen mit den entsprechenden Arbeitseinheiten. Maximal 50 % der Leistungen für das Zertifikat können extern (das heißt in der Regel an anderen hochschuldidaktischen Einrichtungen) erbracht werden.

  • Welche Leistungen sind im Basismodul zu erbringen?

    1. Die Teilnahme an der vier mal zweitägigen hochschuldidaktischen Grundlagen-Fortbildungsreihe (seit 2015 unter dem Titel "Professionell lehren, Basis 1 bis 4") im Umfang von insgesamt 64 Arbeitseinheiten (AE).
    2. Die Reflexion des Basismoduls im Umfang von 6 AE. Einzelheiten sind dem Leitfaden "Reflexion des Basismoduls" zu entnehmen.
  • Welche Leistungen sind im Erweiterungsmodul zu erbringen?

    Zur Erweiterung und Vertiefung der im Basismodul behandelten Themen sind im Erweiterungsmodul Veranstaltungen im Umfang von 68 AE zu besuchen. Um eine breite Qualifizierung sicherzustellen, sind Leistungen in drei von fünf Themenbereichen zu erbringen. Einzelheiten sind der Übersicht auf der Homepage zu entnehmen. Im Erweiterungsmodul besteht zudem die Möglichkeit, die Kollegiale Hospitation im Umfang von maximal 12 AE anrechnen zu lassen.

  • Welche Leistungen sind im Transfermodul zu erbringen?

    Das Transfermodul bietet Teilnehmenden am Zertifikatsprogramm die Möglichkeit, ein selbst gewähltes hochschuldidaktisches Thema intensiv praktisch zu bearbeiten. Sie haben dazu folgende Alternativen:

    a) Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Projekts zur innovativen (Weiter-)Entwicklung der Lehrpraxis, von Studiengängen oder von fachübergreifenden Aspekten von Lehre und Studium:
    Die Lehrenden entwickeln und planen ein innovatives Projekt und setzen ihre Planung um. Die Planungsarbeit soll sich auf eine größere "Lehreinheit“ beziehen – etwa auf einen gesamten Abschnitt im Studienjahr oder auf eine gesamte Veranstaltungsreihe. Das Projekt soll nach der Planung in der Praxis umgesetzt und reflektiert werden. Entwicklung und Erprobung sind später in einem Bericht zu dokumentieren sowie zu präsentieren.

    b) Entwicklung eines persönlichen Lehrkonzepts inklusive der Planung einer Lehrveranstaltung:
    Die Lehrenden entwickeln und dokumentieren ihre Vorstellungen von ihrem persönlichen Lehrkonzept und von dessen Umsetzung anhand der Planung einer konkreten Lehrveranstaltung. Auch hier soll sich die Planung auf eine größere "Lehreinheit“ beziehen. Am Ende steht ebenfalls ein Bericht. Die Lehrveranstaltungsplanung wird präsentiert.

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