Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Der ethische Grundsatz "ultra posse nemo obligatur" und seine Bedeutung für die polizeiliche Praxis

12. Dez um 10:00 Uhr - 13. Dez 2018 um 16:00 Uhr

Grenzen der Zumutbarkeit? Der ethische Grundsatz "ultra posse nemo obligatur" und seine Bedeutung für die polizeiliche Praxis


Ziele/Inhalte

Die polizeiliche Arbeit zeichnet sich durch eine Vielzahl von Herausforderungen aus, die in körperlicher, seelischer und existentieller Hinsicht bisweilen über das "normale" Maß hinausgehen. Den Extremfall dieser Anforderungen bilden in der gegenwärtigen Diskussion Einsätze bei terroristischen beziehungsweise extremistischen Attentaten. Aber auch im Alltag werden die Polizeibeamten immer wieder mit Situationen konfrontiert, die möglicherweise an die Grenze des "Zumutbaren" gehen. Das gilt etwa im Zusammenhang mit Fehlverhalten von Kollegen, das zu einer Anzeige zwingt, wobei aber auch Loyalitätspflichten innerhalb der Polizei verletzt werden. Probleme einer möglichen Überforderung sind ethisch bislang kaum oder gar nicht erforscht worden. Vor diesem Hintergrund will die Fortbildung neue Perspektiven aufzeigen, wie zum Beispiel die Frage nach einer möglichen „Pflicht zum Opfer des eigenen Lebens" aus Sicht der Ethik beurteilt werden kann.


Teilnehmer/innen
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Personen begrenzt.


Semiarleitung
Prof. Dr. Tobias Trappe
Prof. Dr. Christoph Giersch

Hinweis
Alle Plätze sind bereits belegt! Nur noch Warteliste möglich!

VeranstaltungenWeiterbildung intern

Ort
Katholische Akademie "Die Wolfsburg"

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