Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Outgoing | Studierende
Erasmus

Mobilität Studierende

Studierende können mit Erasmus+ nach Abschluss des ersten Studienjahres an einer europäischen Hochschule in einem anderen Teilnehmerland studieren, um dort ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern und ihre Berufsaussichten zu verbessern. Sie lernen dabei das akademische System einer ausländischen Hochschule ebenso kennen wie deren Lehr- und Lernmethoden.

Die Aufenthalte werden in allen Programmländern gefördert.

Vorteile eines Auslandsstudiums

  • Akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen 
  • Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule 
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten 
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch) 
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern 
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Erasmus+

  • Studierende können in jedem Studienzyklus mehrfach gefördert werden
  • Je Studienzyklus können zwölf Monate gefördert werden

Voraussetzungen für ein Auslandsstudium

  • Reguläre Immatrikulation 
  • Abschluss des ersten Studienjahres 
  • Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule, mit der die FHöV NRW eine Erasmus-Kooperationsvereinbarung (inter-institutional agreement) abgeschlossen hat
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Universitätscharta (ECHE)

Erasmus Student Charta

Bewerbung

Zurzeit (Stand: Juli 2017) können Studierende des Fachbereichs AV/R für ca. drei Monate im Ausland studieren.

Jeweils einmal im Jahr (Juni/Juli) erhält der gesamte Einstellungsjahrgang eine Info-mail. Wenn Sie daraufhin Interesse an einem Auslandsstudium haben, informieren Sie sich über die Partnerhochschulen auf deren Webseiten, informieren sich ebenfalls auf ILIAS über die Erfahrungen ehemaliger Studierender, holen sich das Einverständnis Ihrer Einstellungsbehörde und sprechen mit ihr auch den Zeitraum ab. Die Bewerbung ist dann einfach: senden Sie das (der mail beigefügte) Formular zur Interessenbekundung und eine Übersicht Ihrer Noten aus S2 an
de.

Über ein Auswahlverfahren (nach Noten) werden die Studienplätze verteilt, und im August erfahren Sie, ob Sie einen Studienplatz im Ausland erhalten haben. Weitere Informationen finden Sie in den Informationen für Studierende.

Fördersumme der EU

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“).

Für Erasmus+ gelten europaweit die folgenden Mindesthöhen für drei Ländergruppen für Studienaufenthalte:

  • Gruppe 1 (monatlich 250 Euro): Partnerhochschulen der FHöV NRW sind in: Frankreich, Italien, Österreich und Schweden. Weitere Länder: Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Liechtenstein, Norwegen
  • Gruppe 2 (monatlich 200 Euro): Partnerhochschulen der FHöV NRW sind in: Kroatien, Spanien, Türkei und Slowenien. Weitere Länder: Belgien, Griechenland, Island, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Tschechien, Zypern
  • Gruppe 3 (monatlich 150 Euro): Partnerhochschulen der FHöV NRW sind in Polen, Slowakei und Ungarn. Weitere Länder: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Rumänien

Die Höhe der Fördersumme pro Teilnehmer ist zwar festgelegt, die Gesamtsumme ist allerdings abhängig von der Zuwendung der EU an die FHöV NRW.

Neben der Erasmus-Fördersumme kann man weitere Zuwendungen wie zum Beispiel BaföG erhalten, auch Ihre Bezüge bleiben hiervon unberührt. Die FHöV NRW zahlt aber keine weiteren Zuschüsse zum Erasmus-Programm.

Verpflichtende Sprachtests

Die Europäische Kommission hat einen Online-Sprachtest für zurzeit 18 Sprachen zur Verfügung gestellt. Dieser ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

Zwischen Partnerhochschulen/-einrichtungen in inter-institutional agreement (IIA) und Learning Agreement (LA) getroffene Vereinbarungen über bestimmte Sprachlevel sind somit nicht mit Online-Test zu belegen/zu verwechseln. Diese Sprachkompetenzen müssen bei der Auswahl der Teilnehmer durch andere Nachweise abgesichert werden.

Sonderförderung

Teilnehmende mit Behinderung

Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.


Studierende mit Kind als Pauschale (nur Studierende, nicht Personal)

Studierende, die ihr Kind/ihre Kinder mit zum Erasmus+ Studienaufenthalt in ein Programmland nehmen und dort während der Erasmus+ Mobilität alleinerziehend sind, können Sondermittel als Pauschale erhalten. Die maximale monatliche Förderhöhe wird vorgegeben durch drei Ländergruppen.

Berichtspflicht

Alle Geförderten, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (zum Beispiel zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.

Kontakt

Organisatorische Fragen

Dateien