Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

System-Ebenen klären, Komplexitätsreduktion vermeiden
Publikation

Sander, Florian (2017). System-Ebenen klären, Komplexitätsreduktion vermeiden - Voraussetzungen für einen inklusiven Leistungsbegriff aus systemtheoretischer Sicht. In: Birgit Lütje-Klose et al. (Hrsg.), Leistung inklusive? Inklusion in der Leistungsgese

Titel:
System-Ebenen klären, Komplexitätsreduktion vermeiden

Untertitel:
Voraussetzungen für einen inklusiven Leistungsbegriff aus systemtheoretischer Sicht

Jahr(gang):
2017

(Erst-)Autor:

Buchtitel:
Leistung inklusive? Inklusion in der Leistungsgesellschaft

Herausgeber:
Lütje-Klose, Birgit et al.

Verlag:
Verlag Julius Klinkhardt KG

Verlagsort:
Bad Heilbrunn

ISBN:
978-3-7815-2159-9

Beschreibung:
Dieser Beitrag widmet sich den Herausforderungen, die sich bei der Konzeptualisierung eines inklusiven Leistungsbegriffs ergeben, aus der Perspektive der soziologischen Systemtheorie. Dabei wird erstens die Position vertreten, dass die Diagnose einer vermeintlichen „Leistungsgesellschaft“ weder haltbar noch zielführend ist, sondern dass es vielmehr darum gehen sollte, den Leistungsbegriff in seiner gesamtgesellschaftlichen Komplexität zu erfassen. Zweitens wird argumentiert, dass dies nur gelingen kann, wenn geklärt wird, welche soziale System-Ebene das Inklusionsparadigma eigentlich adressiert. Dabei wird vor allem auch die Bedeutung hervorgehoben, die die Binnendifferenzierung des Erziehungssystems für die Ausarbeitung eines inklusiven Leistungsbegriffes innehat.