Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Forschungsprojekte
Übersicht aller Forschungsprojekte an der FHöV NRW

137 Einträge gefunden
  • Erstellt am: 25.02.2019 14:0 Zuletzt bearbeitet am: 25.02.2019 14:0
    Umgang mit Fremdheit - Entwicklung im Längsschnitt der beruflichen Erstsozialisation

    Projektzeitraum: 01.03.2019 - 01.09.2024
    Forschungszentrum Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) aktuell laufend

     

    Die Förderung interkultureller Kompetenz und interkultureller Kommunikationsfähigkeit hat im Bachelorstudiengang Polizei der FHöV NRW in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hintergrund dieser Entwicklung sind einerseits die veränderte Bevölkerungsstruktur des Einwanderungslandes Bundesrepublik Deutschland und· andererseits die daraus resultierenden spezifischen Anforderungen an Polizistinnen und Polizisten. Diese betreffen alle Kernbereiche des Publizierens wie die Verkehrssicherheitsarbeit, die Gefahrenabwehr und die Kriminalitätsbekämpfung.

    Dabei müssen sich Polizistinnen und Polizisten als Repräsentanten staatlicher Autorität auch aufgrund von Vorfällen in jüngster Vergangenheit häufig mit dem Vorwurf auseinandersetzen, sich fremdenfeindlich bzw. rassistisch zu verhalten2 und z. B. ihr Verhalten bei Kontrollen von Vorurteilen gegenüber Nichtdeutschen bestimmen zu lassen (Biom, 2004; Franzke, 1995).

    Die Polizei als Organisation reagiert auf diese Vorwürfe unter anderem durch Maßnahmen der Fort- und Weiterbildung3, aber auch durch die Anwerbung von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund für den Polizeivollzugsdienst (Franzke, 1999; Murck & Werdes, 1996). So wurden 2016/2017 für den Direkteinstieg in den Laufbahnabschnitt II des Polizeivollzugsdienstes Nordrhein-Westfalen insgesamt 305 Personen (13,26 %) mit Migrationshintergrund eingestellt. Davon hatten 281 Personen eine EU-Staatsangehörigkeit (12,22 %) und 24 Personen

    zentralen Instanzen polizeilicher Sozialisation hält im Studienverlauf verschiedene Pflichtmodule vor, die auf die Förderung interkultureller Kommunikationsfähigkeit und interkultureller Kompetenz abzielen. Unter anderem sind das die Pflichtmodule „Interkulturelle Kompetenz", ,,Training sozialer Kompetenz", ,,Berufsrollenreflexion" und „Sprachen" (türkisch, russisch, englisch, niederländisch). Aber auch in den sozialwissenschaftlichen Fächern Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie und Kriminologie sowie im Fach Ethik werden diese Themen fokussiert. Darüber hinaus findet eine Sensibilisierung für die Thematik in den polizeiwissenschaftlichen Fächern und den Rechtsfächern statt.


    Das Forschungsvorhaben Umfelder ging den Fragen nach, ob und in welchem Ausmaß xenophile/xenophobe Einstellungen und Haltungen zu Beginn des Studi­ ums vorliegen, sich diese im Laufe der Studienabschnitte verändern und wie sie letztlich durch Praxiserfahrungen beeinflusst werden. Die Studie stieß auf erhebliches Interesse innerhalb der FHöV NRW, der Polizei und auch der Politik. Es kam der Wunsch auf, diese Studie fortzusetzen, um die festgestellten positiven Effekte hinsichtlich ihrer Stabilität über die Zeit zu prüfen. Des Weiteren sollten dadurch auch mögliche Auswirkungen der im Rahmen der Reform 2016 im Studiengang Polizei weiter gestärkten persönlichen und sozialen Kompetenzen in den Blick genommen werden. So wurde z.B. das Modul Berufsrollenreflexion aufgrund von Evaluationsergebnissen verändert (Schophaus, 2015) und der Tag der Menschen­ rechte eingeführt (Zeitner, 2017). Die Auswirkungen dieser Maßnahmen konnte die Studie Umfelder (2012-2017) nicht erfassen. Daher wird derzeit die Studie Umfelder 2.0 projektiert. Kooperationspartner der Studie Umfelder 2.0 sind die Universität Bielefeld (1KG) und die Universität New York.

     

     

    Forscher
    Umgang mit Fremdheit - Entwicklung im Längsschnitt der beruflichen Erstsozialisation (01.03.2019-01.09.2024)

    Die Förderung interkultureller Kompetenz und interkultureller Kommunikationsfähigkeit hat im Bachelorstudiengang Polizei der FHöV NRW in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hintergrund dieser Entwicklung sind einerseits die veränderte Bevölkerungsstruktur des Einwanderungslandes Bundesrepublik Deutschland und· andererseits die daraus resultierenden spezifischen Anforderungen an Polizistinnen und Polizisten. Diese betreffen alle Kernbereiche des Publizierens (...)

  • Erstellt am: 25.02.2019 14:0 Zuletzt bearbeitet am: 25.02.2019 14:0
    Politische Bildung und Polizei (PolBiP2)

    Projektzeitraum: 01.03.2019 - 31.12.2021
    Forschungszentrum Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) aktuell laufend

    Angesichts einer zunehmend komplexeren Umwelt steigen die Herausforderungen für und die Anforderungen an die Arbeit der Polizei. Unklare Grenzen zwischen  innerer und äußerer Sicherheit, internationale Migrationsbewegungen oder aktuelle Phänomene politisch motivierter Kriminalität definieren . neben weiteren Faktoren den voraussetzungsvollen Rahmen polizeilichen Handelns. Die Vermittlung rechtlicher und polizeifachlicher (Einsatzlehre, Kriminalistik etc.) Kenntnisse im Rahmen der Aus- und Fortbildung ist in dieser Hinsicht allenfalls eine notwendige Bedingung zur Erfüllung des polizeilichen Auftrags. Dies stellt im Kern gleichsam die für die Polizeien des Bundes und der Länder grundlegende Polizeidienstvorschrift (PDV) 100 prominent im einleitenden Kapitel heraus: ,,Oberstes Gebot polizeilichen Handelns ist die Verpflichtung, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen. Polizeiliches Handeln muss - über die Bindung an Recht und Gesetz hinaus - politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen berücksichtigen" (PDV 100 VS-NfD, Ausgabe 2012; Nr. 1.1 [offener Teil]). Mithin benötigen Polizist*innen politische Bildung, die sie dazu  befähigt, Einsatzanlässe kritisch-reflektiert in ihrem politisch-sozialen Kontext zu verstehen, Urteilsfähigkeit zu entwickeln und die Menschenwürde achtend im Sinne der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu agieren. Konkret bedeutet dies, dass Polizist*innen im Hinblick auf ihren Arbeitsalltag beispielsweise wissen, welche Bedeutung Menschenrechte im Polizei-Bürger-Verhältnis haben, wie ein freiheitlich­ demokratischer Rechtsstaat funktioniert und welche Rolle die Polizei in diesem hat. Sie sollten die gesellschaftspolitische Dimension von Einsätzen - zum Beispiel rund um Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte oder die Registrierung anreisender Flüchtlinge - kennen und den Beamt*innen sollte bekannt sein, wie zwischen „normaler" und„politisch motivierter" Kriminalität differenziert werden kann und wenn sie erkennen können, was politischer Extremismus ist, wie er begründet und strukturiert ist und welche Folgen dieser für das Gemeinwesen haben kann. Sie müssen für ihre Einsätze zum Beispiel im Kontext von politischen Demonstrationen einerseits Kenntnisse über die Ziele der Demonstranten und ggf. Gegendemonstranten haben. Andererseits sollten sie für sich auch erkennen, dass etwa polizeiliche Maßnahmen zur Gewährleistung der ungehinderten Durchführung rechtsextrem motivierter Demonstrationen angesichts linksextrem motivierter Gegendemonstrationen insgesamt. kein Bekenntnis zu den rechtsgerichteten Demonstrationszielen darstellen, sondern hier der Schutz der Ausübung der Grundrechte auf Meinungsfreiheit und Demonstration angesprochen ist. Vor diesem Hintergrund ist hinsichtlich der polizeilichen Aus- und Fortbildung insgesamt ein weiter Begriff politischer Bildung zugrunde zu legen, der fächer- biw. disziplinübergreifend · ausgerichtet ist und Bezüge zum Beispiel zu den Fächern Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie, Berufsethik und Rechtswissenschaften, aber auch Kriminologie und Einsatzlehre, aufweist. Dabei geht es immer auch um Professionalität (vgl. Groß/Schmidt 2011), ,,Cop Culture" (vgl. Behr 2008) und letztlich um Demokratie bzw. das Leitbild einer „Bürgerpolizei, die sich als Dienstleister versteht, Kundenbedürfnissen Rechnung trägt und ihre Arbeit umfassend begründet" (Jaschke 2006; 150). Entsprechend unterstützt politische Bildung in der Polizei die„Entwicklung eines demokratischen Selbstbildes und damit insgesamt den Demokratisierungsprozess in der Polizei" (Schulte 2006; 295).

    Forscher
    Politische Bildung und Polizei (PolBiP2) (01.03.2019-31.12.2021)

    Angesichts einer zunehmend komplexeren Umwelt steigen die Herausforderungen für und die Anforderungen an die Arbeit der Polizei. Unklare Grenzen zwischen  innerer und äußerer Sicherheit, internationale Migrationsbewegungen oder aktuelle Phänomene politisch motivierter Kriminalität definieren . neben weiteren Faktoren den voraussetzungsvollen Rahmen polizeilichen Handelns. Die Vermittlung rechtlicher und polizeifachlicher (Einsatzlehre, Kriminalistik etc.) Kenntnisse im Rahmen (...)

  • Erstellt am: 25.02.2019 16:0 Zuletzt bearbeitet am: 25.02.2019 16:0
    Untersuchung der akademischen Leistungsfähigkeit erstausgewählter bzw. nachrückender Studierender im Polizeivollzugsdienst (EVA PVD Teil 2)

    Projektzeitraum: 01.01.2019 - 31.08.2019
    Auftragsforschung aktuell laufend

    Erstmalig haben im Oktober 2015 im Polizeivollzugsdienst NRW 250 Bewerberinnen und Bewerber nach vorheriger Ablehnung nachträg­ lich als Kommissaranwärterinnen und -anwärter ihr Studium an der FHöV NRW aufgenommen. Die nachrückenden Studierenden (ca. 13,2% der insgesamt 1892 Neueinstellungen im Jahr 2015) wurden nicht den bestehenden Kursen zugeteilt, sondern bildeten an den Abtei­ lungen der FHöV NRW jeweils eigene Kurse. Der damalige Innenmi­nister Ralf Jäger setzte ,,[...] dabei auf qualifizierte Bewerberin­ nen und Bewerber, die über ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, intellektuellen Fähigkeiten und körperlicher Leistungsfähigkeit verfügen" (aus der Presseerklärung des Ministeriums für Inneres und Kommunales vom 02.09.2015). Diese Situation bot die einmali­ge Chance, die durch die Einstellungsbehörden vorgenommene Studierendenauswahl hinsichtlich   der akademischen der Studierenden quasiexperimentlel mit geringer Fehlerwahrscheinlichkeit zu evaluieren.

    Die einzigartig große Anzahl von Nachrückerinnen und Nachrückern machte es möglich, einen Gruppenvergleich zwischen der „1. Wahl" und der „2. Wahl" der Studierenden vergleichsweise objektiv, va­lide, reliabel und ökonomisch vorzunehmen. Hierzu wurden die No­ ten der Studierenden in den Modulprüfungen anonym erfasst und hinsichtlich statistisch signifikanter und praktisch bedeutsamer Unterschiede untersucht. Die Studienleistung wurde im abge­schlossenen ersten Teil der Untersuchung anhand von 10 Leistungsnachweisen (2 Hausarbeiten,Fachgespräch,Klausuren) vom Grundstudium 1 bis zum Hauptstudium 1.4 gemessen. Die Daten wurden unter Berücksichtigung relevanter Datenschutzgesezte er­hoben und verarbeitet.

    Von 1352 Studierenden der Erstauswahl sowie von 186 Nachrückern lagen zum Auswertungszeitpunkt vollständige Datensätze vor. Die beiden Gruppen waren homogen hinsichtlich der Alters- und Ge­schlechtsverteilung. Während sich Geschlechtsunterschiede in Be­ zug auf die Durchschnittsnoten darstellten (Frauen schnitten besser ab, wie allgemein bei akademischen Leistungsprüfungen üb­ lich), hatte das Alter keine bedeutsame Auswirkung auf die Er­gebnisse. Es zeigen sich im non-parametrischen Vergleich der Verteilungen in den Einzelleistungsnachweisensowie auf aggre­gierter Datenebene überwiegend erwartungskonforme signifikante Medianunterschiede in 8 Leistungsnachweisen (2 Hausarbeiten, 1 Fachgespräch, 7 Klausuren). Während  eine  weitere Klausur ohne signifikante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen blieb, waren die Ergebnisse in der Klausur zur Bekämpfung der einfachen und mittleren Kriminalität" erwartungswidrig.

    Unter der Annahme, dass die statistischen Voraussetzungen er­ füllt waren, wurden auch parametrische Tests durchgeführt. Die Einzelbewertungen zeigten insgesamt eine gute Reliabilität, auch wenn die einzelnen Prüfungsergebnisse untereinander nur schwach bis moderat korrelierten. Leistungsnachweise mit direktem Kon­ takt wurden durchschnittlich besser bewertet als anonymisierte Klausuren. Eine Hauptkomponentenanalyse sortiert die Leistungs­ nachweise dementsprechend in 3 Faktoren.

    Grundsätzlich wurde die Validität des Auswahlverfahrens anhand der Ergebnisse bestätigt. Die erwartungswidrigen Teilergebnisse wurden umfassend diskutiert und sind in die Beratungen verschie­dener Gremien eingeflossen.

    Im nun vorgesehenen 2 Teil, der Gegenstand des vorliegenden An­ trags ist sollen die weiteren Leistungsnachweise bis einschließ­ lich der Bachelorarbeit ausgewertet werden. Es soll neben den bereits genannten Aspekten untersucht werden, ob sich die Leis­tungen der Kurse im Laufe des Studiums annähern oder ob die Un­terschiede konstant bleiben. Die prüfungstechnischen, hochschul­ didaktischen und personalauswahlbezogenen Resultate werden auf der XVI. European Conference of Psychology vorgestellt. Nach Ab­schluss des 2. Teils ist eine Publikation der Ergebnisse ge­plant, insofern die beteiligten Gremien einverstanden sind.

    Forscher
    Untersuchung der akademischen Leistungsfähigkeit erstausgewählter bzw. nachrückender Studierender im Polizeivollzugsdienst (EVA PVD Teil 2) (01.01.2019-31.08.2019)

    Erstmalig haben im Oktober 2015 im Polizeivollzugsdienst NRW 250 Bewerberinnen und Bewerber nach vorheriger Ablehnung nachträg­ lich als Kommissaranwärterinnen und -anwärter ihr Studium an der FHöV NRW aufgenommen. Die nachrückenden Studierenden (ca. 13,2% der insgesamt 1892 Neueinstellungen im Jahr 2015) wurden nicht den bestehenden Kursen zugeteilt, sondern bildeten an den Abtei­ lungen der FHöV NRW jeweils eigene Kurse. Der damalige Innenmi­nister Ralf Jäger setzte ,,[...] (...)

  • Erstellt am: 10.01.2019 12:0 Zuletzt bearbeitet am: 10.01.2019 13:0
    Ethnische Segregation und Kriminalität“ (ESKrim)

    Projektzeitraum: 01.10.2018 - 30.09.2021
    Drittmittelprojekt aktuell laufend

    Die Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten stellt Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Diese betreffen nicht nur die Bereiche Arbeit, Wohnung oder Bildung, sondern auch die Sicherheit. So wird die Separierung ethnischer Gruppen in einzelnen städtischen Quartieren, d. h. die sogenannte ethnische Segregation, als ein Risikofaktor eingestuft, der das Risiko für die Bewohnerinnen und Bewohner erhöht, Täter oder Opfer einer Straftat zu werden.

    Das Projekt ESKrim wird diese Annahme durch einen umfassenden und interdisziplinären Forschungsansatz überprüfen. Aus verschiedenen fachwissenschaftlichen Blickrichtungen wird untersucht, ob dem so ist und welche Risikofaktoren und Potentiale identifizierbar sind und mit welchen Mitteln diese beeinflusst werden können. Durch Befragungen, Interviews und statistischen Auswertungen werden Daten zu Migration, Integration und auch Segregation erhoben und zusammen mit Lagebildern zur Kriminalität sowie stadt- und quartierspezifischen Daten analysiert. Eine ethische Begleitforschung und rechtswissenschaftliche Studien ergänzen die sozialwissenschaftlichen empirischen Arbeiten.

    Auf Basis der erhaltenen Erkenntnisse werden neue Ansätze für die Kriminalprävention entwickelt. Darüber hinaus wird ein Planungs- und Entscheidungsmodell für die intervenierende Polizeiarbeit erstellt und ein Anforderungskatalog für Kommunikations- und kooperative Handlungsstrategien in durch Migration geprägten Quartieren erarbeitet. Gleichzeitig werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten für die polizeilichen und präventiven Maßnahmen aufgezeigt.

    Die  Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Prof. Dr. Bernhard Frevel, richtet den analytischen Blick auf die stadtsoziologischen Fragen zur Segregation und befasst sich weiterhin mit Fragen der Vulnerabilität, Viktimisierung und des Opferschutzes.

    Die Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Prof. Dr. Rita Haferkamp, untersucht mit Hell- und Dunkelfeldstudien Aspekte der Kriminalität von Zugewanderten und entwickelt kriminalpräventive Ansätze.

    Die Forschungsgruppe BEMA am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms-Universität, Dr. Marco Heyse, ist mit einer quantitativen Studie zum Sicherheitsempfinden, den Erwartungen an Sicherheitsarbeit und Opfererfahrungen in ethnisch segregierten Quartieren am Projekt beteiligt.

    Das Lehrgebiet „Kommunikationswissenschaften“ der Deutschen Hochschule der Polizei, Prof. Dr. Stefan Jarolimek, analysiert einerseits mit Medienanalysen das Image von ethnisch segregierten Quartieren sowie die Kommunikation zwischen Sicherheitsakteuren und der Bevölkerung.

    Das Internationale Zentrum für Ethik in der Wissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen, PD Dr. Jessica Heesen, hinterfragt die so genannte „Parallelgesellschaften“ und untersucht die Potentiale einer modernen Kommunikation in multiethnischen Städten.

    Die Universität Bielefeld, Prof. Dr. Christoph Gusy, analysiert rechtswissenschaftlich die Kooperation der in ethnisch segregierten Quartieren handelnden öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Akteure sowie das Zusammenwirken verschiedener Rechtsgebiete in Hinblick auf integrierende bzw. segregierende Wirkung.

    Das Bundeskriminalamt, Tanja Cornelius, entwickelt ein Modell zur Analyse von Kriminalitätsrisiken, um polizeiliche Interventions- und Präventionsarbeit wirksam und im Sinne der Verhältnismäßigkeit zu gestalten.

    Im Rahmen eines Unterauftrags kommuniziert das DPT-Institut für angewandte Präventionsforschung Projektergebnisse mit den Akteuren der Präventionspraxis über ein Webinar (Online-Seminar) sowie eine Veranstaltung im Rahmen des Deutschen Präventionstages.

    Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird mit insgesamt 1,9 Mio. Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms Forschung für die zivile Sicherheit (vgl. www.sifo.de) zur Bekanntmachung „Zivile Sicherheit – Fragen der Migration“ gefördert. Es wird koordiniert von Prof. Dr. Bernhard Frevel von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW.

    Externes Projekt | BMBF

    Linktext Forscher
    Ethnische Segregation und Kriminalität“ (ESKrim) (01.10.2018-30.09.2021)

    Die Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten stellt Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Diese betreffen nicht nur die Bereiche Arbeit, Wohnung oder Bildung, sondern auch die Sicherheit. So wird die Separierung ethnischer Gruppen in einzelnen städtischen Quartieren, d. h. die sogenannte ethnische Segregation, als ein Risikofaktor eingestuft, der das Risiko für die Bewohnerinnen und Bewohner erhöht, Täter oder Opfer (...)

  • Erstellt am: 19.01.2018 09:0 Zuletzt bearbeitet am: 25.02.2019 14:0
    Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Forschungszentrum Personal und Management (FPM) aktuell laufend

    Es handelt sich um eine Quer- und Längsschnittstudie mit mehreren Messzeitpunkten, um die Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus inhaltlicher Sicht zu belegen. Gleichzeitig geht es um die Bestimmung des Gesundheitszustandes einer Organisation. Der Projektzeitraum läuft von 2010 bis etwa 2019 in Abhängigkeit von Teilnahme und der weiteren Akquise. Um die Wirksamkeit nachzuweisen, sind große Stichproben erforderlich. Gerade die Erlangung der Längsschnittdaten ist ein diffiziles Geschäft, da in diesem Fall Personen über vier bis fünf Messzeitpunkte durch die Evaluation begleitet werden. In einem solchen Zeitraum ist mit Drop-outs zu rechnen, die durch neue Teilnehmer zu ersetzen sind, um eine aussagekräftige Datenlandschaft zu generieren. Das Projekt integriert Subprojekte, in denen es um spezifische Fragestellungen zur Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung oder um die Feststellung des Gesundheitszustandes einer Organisation geht.

    PLANUNG FÜR DEN ZEITRAUM 2018-19

     

    Im Rahmen dieses Zeitraums wird v. a. das Subprofekt der DRV' beendet (geplantes Ende 09/18) und anschließend umfassend analysie1t. Ein Endbericht ist Ende des Jahres 2018 bzw. Anfang 2019 angestrebt. Es handelt sich 'um eine Evaluationsstudie als Panelfeldstudie zu einem ganzheitlichen Präventionskonzept mit den Säulen Bewegung, Ernährung und Resili­ enz. Das Präventionsprojekt hat im September 2016 begonnen und ist bis September 2018 anberaumt. Dieses Teilprojekt ist gerade aus Sicht der Wirksamkeitsforschung von hoher Re­ levanz, da es hier möglich sein wird, über eine umfassende Längsschnittanalyse mit Kontroll­gruppen die Wirkungen aus gesundheitspsychologischer Sicht (vor allem Selbstwirksamkeit und Gesundheitsverhalten betreffend) nachzuweisen (derzeit sind 4 Gruppen a 15 Teilnehmer am Start nebst zwei Kontrollgruppen). Hinzukommen zwei weitere Gruppen a 15 Teilnehmer, die bis zur Berichtslegung die erste Transferphase abgeschlossen haben. Der Schwerpunkt der Analyse ist die Identifikation der Erfolgsfaktoren für ein wirksames Präventionskonzept, um damit künftige Präventioriskonzepte zu optimieren.
    Neben diesem Subprojekt werden unter anderem die in 2017/18 gewonnenen Daten zur Ge­ fährdungsbeurteilung psychischer Belastungen weiter erfasst und konsolidiert. Hier ennög­ licht eine neue umfangreiche Stichprobe von ca. 2400 Teilnehmern von 22 Organisationsein­ h.eiten (11/2017) mit einer durc)1schnittliche Antw01tqualität von 84 Prozent die umfängliche Qualitätskontrolle des bisherigen Instrumentes (Gütekriterien, Normstichproben etc.). Mithil­ fe dieser fundierten Datenlandschaff soll das Instrument zur Erfassung psychischer Belas­ tungen auf dem Prüfstein  und ggf. eine Aktualisierung erfolgen.  Ferner  wird das Ziel verfolgt, die bislang allgemein gehaltenen Ampel- bzw. Grenzwerte in Bezug auf die demogtafi­schen Faktoren zu differenzieren.

    Das Werkzeug zur erweiterten Fehlzeitenana)yse (in den vorherigen Forschungsjahren als Fehlzeitenlotse thematisiert) ist aus wissenschaftlicher Sicht in Bezug auf die integrierten Al­ gorithmen ausreichend entwickelt und soll nunmehr in einem anwenderorientierten Tool über­ führt werden, um die Praxistauglichkeit zu erhöhen. Das Tool soll in mindestens zwei Organisationen  eingesetzt  werden. Aus wissenschaftlicher Sicht interessiert hter v. a. die Anwend­barkeit  des Werkzeugs im Rahmen des. Gesundheitscontrollings. Dies erfolgt durch eine be­gleitende Evaluationsstudie zunächst auf qualitativer Ebene (interviewbasiertes Design). Aus den I;rgebnissen sollen Rückschlüsse auf die bisherigen Algorithmen und Herangehensweisen der erweiterten Fehlzeilenanalyse gezogen werden,"um das Werkzeug einer weiteren Optimie­rung heranzuführen.

    Das Werkzeug zur erweiterten Fehlzeitenana)yse (in den vorherigen Forschungsjahren als Fehlzeitenlotse thematisiert) ist aus wissenschaftlicher Sicht in Bezug auf die integrierten Al­ gorithmen ausreichend entwickelt und soll nunmehr in einem anwenderorientierten Tool über­ führt werden, um die Praxistauglichkeit zu erhöhen. Das Tool soll in mindestens zwei Organisationen  eingesetzt  werden. Aus wissenschaftlicher Sicht interessiert hter v. a. die Anwend­barkeit  des Werkzeugs im Rahmen des. Gesundheitscontrollings. Dies erfolgt durch eine be­gleitende Evaluationsstudie zunächst auf qualitativer Ebene (interviewbasiertes Design). Aus den Ergebnissen sollen Rückschlüsse auf die bisherigen Algorithmen und Herangehensweisen der erweiterten Fehlzeilenanalyse gezogen werden,"um das Werkzeug einer weiteren Optimie­ rung heranzuführen.

     

    Planungen 2017/2018

    Im weiteren Verlauf des Projektes zur Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Ge-sundheitsförderung wird ein besonderes Teilprojekt der Deutschen Rentenversicherung in-tegriert. Es handelt sich um eine Evaluationsstudie als Panelfeldstudie zu einem ganzheitlichen Präventionskonzept mit den Säulen Bewegung, Ernährung und Resilienz. Das Präventi-onsprojekt hat im September 2016 begonnen und ist etwa bis September 2018 anberaumt. Dieses Teilprojekt ist gerade aus Sicht der Wirksamkeitsforschung von hoher Relevanz, da es hier möglich sein wird, über eine umfassende Längsschnittanalyse mit Kontrollgruppen die Wirkungen aus gesundheitspsychologischer Sicht (vor allem Selbstwirksamkeit und Gesund-heitsverhalten betreffend) nachzuweisen (derzeit sind vier Gruppen à 15 Teilnehmende am Start nebst zwei Kontrollgruppen). Weitere Kohorten sollen in 2017 und ggf. noch 2018 berücksichtigt werden. Der Schwerpunkt wird hier die Entwicklung von Instrumenten sein, die sensitiv gesundheitspsychologische Konstrukte wie Selbstwirksamkeit, konstruktives Gesundheitsverhalten, Gesundheitsbewusstsein oder Vulnerabilität erfassen. Zudem wird das Augenmerk auf der Umsetzung der Evaluationsstudie liegen, um Erfolgsfaktoren für ein wirksames Präventionskonzept zu optimieren.

     

    FPM Studienjahr 2016/2017

    Neben diesem Teilprojekt werden u. a. die in 2016/2017 gewonnenen Daten zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen weiter erfasst und konsolidiert. Im Zusammenhang mit weiteren gesundheitsrelevanten Faktoren der Arbeits- und Organisationswelt (Füh-rung, Kultur, Arbeitsfähigkeit etc.) sollen diese Belastungswerte im Sinne einer Balanced Sco-recard für organisationale Gesundheit verknüpft werden.

    In der FHöVAktuell (Ausgabe Februar 2017) werden das Projekt und das Evaluationsdesign eines betrieblichen Präventionskonzeptes der Deutschen Rentenversicherung beschrieben (siehe Homepage der FHöV NRW).

    Forscher
    Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (01.09.2018-31.08.2019)

    Es handelt sich um eine Quer- und Längsschnittstudie mit mehreren Messzeitpunkten, um die Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus inhaltlicher Sicht zu belegen. Gleichzeitig geht es um die Bestimmung des Gesundheitszustandes einer Organisation. Der Projektzeitraum läuft von 2010 bis etwa 2019 in Abhängigkeit von Teilnahme und der weiteren Akquise. Um die Wirksamkeit nachzuweisen, sind große Stichproben (...)

  • Erstellt am: 10.08.2018 09:1
    Versorgung psychischer Unfallfolgen

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Einzelprojekt aktuell laufend

    Ein Unfall kann das Leben verändern. Jährlich verunglücken in Deutschland fast 400.000 Menschen im Straßenverkehr. Nicht alle Unfallfolgen sind sofort nach dem Schadenereignis sichtbar, vielleicht erst auf den zweiten Blick; und auch die Dauer der Folgen ist unterschiedlich. Opfer von Verkehrsunfällen sind nicht nur all jene Menschen, die bei einem Unfall körperlich-seelische Schäden erlitten haben („Primäropfer“). Auch Zeugen und Angehörige, Ersthelfer oder Unfallverursacher können Opfer („Sekundäropfer“) mit Folgen sein, die sie massiv und prägend beeinträchtigen.

    Ein Verkehrsunfall unterbricht, insbesondere bei Personenschaden, die bisherige Kontinuität des Lebens. Häufig werden Opfer von den Bildern, den gewaltsam wirkenden Eindrücken und den ausgelösten Ängsten lange Zeit verfolgt und an der Teilhabe am Leben beeinträchtigt. Auswirkungen sind beispielsweise Schlaf- und Konzentrationsstörungen oder gar ein Meiden des Verkehrs aus Furcht vor einem erneuten Unfall, eingeschränkte Mobilitätsmöglichkeiten, nicht nur durch psychische Probleme, sondern auch wegen körperlicher Einschränkungen, Probleme bei der Fortführung des Berufs, posttraumatische Belastungsstörungen oder schwere depressive Reaktionen. Die nötige Inanspruchnahme zeitnah erforderlicher psychotherapeutischer Hilfeleistungen ist für Verkehrsunfallopfer zum Teil mit erheblichen rechtlichen und praktischen Schwierigkeiten verbunden, die zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands und der Teilhabe am beruflichen und privaten Leben führen können.

    Unfallopfer dürfen nicht alleingelassen werden. Sie benötigen in der Regel einen Beistand, um rasch an therapeutische Hilfen zu neuen Lebensperspektiven zu gelangen.

    Bei dem Projekt handelt es sich um die Folgestudie der 2014 abgeschlossenen Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt): Psychische Folgen von Verkehrsunfällen (veröffentlicht in: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe: Mensch und Sicherheit, Heft M 245). Projektbeteiligte sind neben der BASt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), die Verkehrsunfall-Opferhilfe Deutschland e.V. (VOD) und die FHöV NRW.

    Ein Fachbeitrag zu Rechtsansprüchen zur Versorgung psychischer Verkehrsunfallfolgen erscheint in der Neuen Zeitschrift für Verkehrsrecht (NZV), Verlag C.H.Beck, München, Heft 9/2018). Am 20.11.2018 findet zu dem im Forschungsprojekt behandelten Thema unter Schirmherrschaft von Herrn Minister Herbert Reul der Deutsche Verkehrsexpertentag im Bildungszentrum „Carl Severing“, Münster, statt, an dem u. a. auch die FHöV NRW beteiligt ist. Für den Deutschen Verkehrsgerichtstag 2019 ist überdies ein entsprechender Arbeitskreis angemeldet worden.

    Forscher
    Versorgung psychischer Unfallfolgen (01.09.2018-31.08.2019)

    Ein Unfall kann das Leben verändern. Jährlich verunglücken in Deutschland fast 400.000 Menschen im Straßenverkehr. Nicht alle Unfallfolgen sind sofort nach dem Schadenereignis sichtbar, vielleicht erst auf den zweiten Blick; und auch die Dauer der Folgen ist unterschiedlich. Opfer von Verkehrsunfällen sind nicht nur all jene Menschen, die bei einem Unfall körperlich-seelische Schäden erlitten haben („Primäropfer“). Auch Zeugen und Angehörige, Ersthelfer oder Unfallverursacher (...)

  • Erstellt am: 10.08.2018 09:1
    Nachhaltigkeit der Kommunalfinanzen (Monographie)

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Einzelprojekt aktuell laufend

    Eine große Zahl kommunaler Haushalte zeichnet sich durch regelmäßige Jahresfehlbeträge sowie hohe Bestände an Kassenkrediten aus. Das von den Landesgesetzgebern insbesondere seit der Umstellung auf doppische Kommunalhaushalte verfolgte Ziel der finanziellen Generationengerechtigkeit wird dadurch verfehlt.

    Auf der Suche nach Instrumenten zur Problemlösung ist von vereinzelten Teilen der Politik und Wissenschaft der Ruf nach einer Öffnung des Insolvenzrechts für Gemeinden und Gemeindeverbände laut geworden. Ähnlich privatwirtschaftlicher Unternehmen soll den Gebietskörperschaften die Möglichkeit gegeben werden, sich in einem Insolvenzplanverfahren zu sanieren. Gegner solcher Vorschläge fordern indes neue, in das bestehende Haushaltsrecht eingebettete Konsolidierungsinstrumente, ohne den Gemeinden Zugang zum Insolvenzverfahren zu ermöglichen.

    Es stellt sich daher die Frage, ob eine Insolvenzverfahrensfähigkeit unter Berücksichtigung der Rechtsstellung der Kommunen möglich ist und, wenn ja, wie ein solches Verfahren auszugestalten ist und welche Folgen daraus erwachsen - sowohl für die unmittelbar betroffenen Kommunen als auch den Gesamtstaat. Gleichzeitig ist zu untersuchen, wie das Haushaltsrecht der Kommunen ohne eine Öffnung der Insolvenzordnung weiterentwickelt werden kann, um die Finanzprobleme zu lösen. Für beide Alternativen ist in einem vorhergehenden Schritt zu ermitteln, welche Ursachen den defizitären Kommunalhaushalten zugrunde liegen, um diese Mängel in der Entwicklung von Lösungen zu berücksichtigen. Aufgrund der zentralen Rolle des Rechnungswesens für die Analyse und Steuerung der Kommunalfinanzen sind zudem die Anforderungen sowohl einer kommunalen Insolvenzverfahrensfähigkeit als auch der alternativen Konsolidierungsinstrumente an dieses zu ermitteln.

    Forscher
    Nachhaltigkeit der Kommunalfinanzen (Monographie) (01.09.2018-31.08.2019)

    Eine große Zahl kommunaler Haushalte zeichnet sich durch regelmäßige Jahresfehlbeträge sowie hohe Bestände an Kassenkrediten aus. Das von den Landesgesetzgebern insbesondere seit der Umstellung auf doppische Kommunalhaushalte verfolgte Ziel der finanziellen Generationengerechtigkeit wird dadurch verfehlt. Auf der Suche nach Instrumenten zur Problemlösung ist von vereinzelten Teilen der Politik und Wissenschaft der Ruf nach einer Öffnung des Insolvenzrechts für Gemeinden und (...)

  • Erstellt am: 10.08.2018 12:1 Zuletzt bearbeitet am: 15.08.2018 08:1
    Methodenkompetenz entwickeln durch ein E-Portfolio für die Juristische Methodik

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Einzelprojekt aktuell laufend

    Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt hat die Entwicklung von Methodenkompetenz durch E-Portfolio-Lernen zum Gegenstand. Es bezieht sich im Ausgangspunkt prototypisch auf die Juristische Methodik, kann jedoch im Erfolgsfall dahingehend fortgesetzt werden, dass Erkenntnisse für die Tauglichkeit zum Einsatz von E-Portfolios als modulübergreifendes Reflexionsinstrument an der FHöV geliefert werden.

    Erste Versuche haben ergeben, dass einzelne Studierende ein E-Portfolio sehr gut annehmen – die Mehrheit jedoch nicht. Dies zeigt einerseits, dass das aus fachlich-didaktischer Sicht erkannte Potenzial für die Kompetenzentwicklung vorhanden ist; es lohnt sich deshalb, dieses Projekt zu verfolgen. Andererseits besteht (keineswegs unerwarteter) Optimierungsbedarf insb. in puncto Akzeptanzförderung, Begleitung und Feedback. Dieser Bedarf lässt sich allerdings mit den Bordmitteln der Lehre nicht bewältigen, so dass dieser Forschungsantrag gestellt wird.

    Sofern das Forschungsziel erreicht wird, könnte das Instrument des E-Portfolios perspektivisch auch über die Juristische Methodik hinaus (isoliert, aber ggf. auch modulübergreifend) sinnvoll eingesetzt werden, bspw. um die Methodenkompetenz modulübergreifend zu stärken, aber auch der Reflexion zu einer nachhaltigen Methode und Kompetenz der Studierenden zu verhelfen. Dabei werden sich Fragen hinsichtlich der Organisation der Lehre, der Ausstattung der Lehrstühle sowie der Entwicklung der Studiengänge stellen. Diese Überlegungen sind nicht Gegenstand dieses Forschungsvorhabens, sondern werden ggf. dann separat verfolgt werden.

    Forscher
    Methodenkompetenz entwickeln durch ein E-Portfolio für die Juristische Methodik (01.09.2018-31.08.2019)

    Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt hat die Entwicklung von Methodenkompetenz durch E-Portfolio-Lernen zum Gegenstand. Es bezieht sich im Ausgangspunkt prototypisch auf die Juristische Methodik, kann jedoch im Erfolgsfall dahingehend fortgesetzt werden, dass Erkenntnisse für die Tauglichkeit zum Einsatz von E-Portfolios als modulübergreifendes Reflexionsinstrument an der FHöV geliefert werden. Erste Versuche haben ergeben, dass einzelne Studierende ein E-Portfolio sehr (...)

  • Erstellt am: 15.08.2018 07:1 Zuletzt bearbeitet am: 15.08.2018 08:1
    Arbeitswelt 4.0 – Möglichkeiten und Grenzen innovativer Konzepte für Büro- und Arbeitswelten im Hinblick auf die Förderung einer neuen Kultur der Kommunikation und Zusammenarbeit

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Forschungszentrum Personal und Management (FPM) aktuell laufend

    1. Projektziel

    Es soll herausgearbeitet werden, welche Möglichkeiten und Grenzen mit innovativen Konzepten für Büro- und Arbeitswelten im Hinblick auf die Förderung einer neuen Kultur der Kommunikation und Zusammenarbeit verbunden sind. Die Möglichkeiten und Grenzen sollen grundsätzlich und konkret auf eine oder mehrere kommunale Verwaltungen bezogen aufgezeigt werden. Schließlich sollen Handlungsempfehlungen zur zukünftigen Gestaltung der Büro- und Arbeitswelt entwickelt werden.

    2. Projektbeschreibung

    Neue, innovative Konzepte für Büro- und Arbeitswelten sind dadurch gekennzeichnet, dass „klassische“ Strukturen in Form der sog. „Zellenbüros“ konsequent überdacht, wo möglich, aufgegeben und stattdessen kommunikationsfördernde Arbeitslandschaften aufgebaut werden. Transparente Strukturen sollen die Kreativität der einzelnen Mitarbeiter/-innen fördern, die Bildung von Teams und die Entstehung von Netzwerken unterstützen. Arbeitslandschaften müssen hierbei harmonisch an die Bedürfnisse der Gruppe sowie der einzelnen Individuen angepasst werden und Prozesse bzw. Arbeitsabläufe unterstützen. Transparenz und Offenheit, Flexibilität in der Arbeitsweise und Elastizität der Raumstrukturen sind gefordert. Es besteht ein Bedarf an Multi-Funktionalität. In diesem Projekt soll u. a. die Raumplanungskonzepte im Kontext steigender Zahlen an Mitarbeiter/-innen unter Berücksichtigung personalwirtschaftlicher Aspekte (Teilzeitwünsche, Telearbeit, Arbeitszeitmodelle, arbeitsschutzrechtliche Regelungen etc.), von Wünschen der Mitarbeiter/-innen (feste Arbeitszeiten am Vormittag wegen Kinderbetreuung, Pflege etc., eingeschränkte Flexibilität etc.) und einer begrenzten Raumanzahl (Digitalisierung, Einführung von E-Akten, hausweite Standards, Bürokonzepte/-belegung/-möblierung etc.) in konkreten Beispielen untersucht werden.

    3. Projektdesign

    Die folgenden Aspekte dienen als Ausgangsbasis dazu, eine Vorstellung zu Aufbau und Inhalten des Projektes zu entwickeln: Die o. a. Aspekte können bzw. sollen differenziert bearbeitet werden, u. a.:

    • 1. Neue, innovative Konzepte zur Büro- und Arbeitswelt, einschließlich Aspekte einer zukunftsgerichteten Raumplanung
    • 1.1 Personalwirtschaftliche Ansätze (Mitarbeiterzuwachs, Teilzeit, Telearbeit etc.)
    • 1.2 Digitalisierung (E-Akte, Wege-Apps…)
    • 1.3 Räumliche Möglichkeiten und Grenzen (Vorgaben Arbeits- und Gesundheitsschutz etc.)
    • 1.4 Förderung einer neuen Kultur der Kommunikation und Zusammenarbeit
    • 1.5 Image/Außenwirkung der Verwaltung und Barrierefreiheit/Hausleitsystem
    • 2. Analyse und Bewertung verschiedener raumplanerischer Ansätze/good practice oder best practice-Beispiele anhand ausgewählter öffentlicher Verwaltungen im In- und Ausland („Container-Lösungen“, Niederlande etc.)
    • 3. Analyse und Bewertung der Umsetzung unterschiedlicher Gestaltungsmöglichkeiten, unter Berücksichtigung von u. a.:
    • 3.1 Einbeziehung von Mitarbeiterwünschen und -ideen (ggf. Durchführung einer Befragung)
    • 3.2 Fähigkeit und Bereitschaft zur Mobilität, Grenzen der Mobilität (u. a. Kinderbetreuung/Pflege, Präsenz am Arbeitsplatz, alternierende Telearbeit, mobiles Arbeiten etc.)
    • 3.3 Räumliche Möglichkeiten und Grenzen (u. a. feste Raumanzahl)
    • 3.4 Zeitliche, organisatorische und finanzielle Ressourcen (Sicherstellung des laufenden Betriebs, Aufwand für Umzüge, ggf. Zwischenlösungen etc.)
    • 4. Möglichkeiten und Grenzen innovativer Konzepte für Büro- und Arbeitswelten im Hinblick auf die Förderung einer neuen Kultur der Kommunikation und Zusammenarbeit
    • 5. Handlungsempfehlungen zur zukünftigen Gestaltung der Büro- und Arbeitswelten, ggf. aufgezeigt an ausgewählten Beispielen
    Forscher
    Datei:
    Arbeitswelt 4.0 – Möglichkeiten und Grenzen innovativer Konzepte für Büro- und Arbeitswelten im Hinblick auf die Förderung einer neuen Kultur der Kommunikation und Zusammenarbeit (01.09.2018-31.08.2019)

    1. Projektziel Es soll herausgearbeitet werden, welche Möglichkeiten und Grenzen mit innovativen Konzepten für Büro- und Arbeitswelten im Hinblick auf die Förderung einer neuen Kultur der Kommunikation und Zusammenarbeit verbunden sind. Die Möglichkeiten und Grenzen sollen grundsätzlich und konkret auf eine oder mehrere kommunale Verwaltungen bezogen aufgezeigt werden. Schließlich sollen Handlungsempfehlungen zur zukünftigen Gestaltung der Büro- und Arbeitswelt entwickelt (...)

  • Erstellt am: 15.08.2018 08:1 Zuletzt bearbeitet am: 15.08.2018 08:1
    Interdisziplinäre und fachbereichsübergreifende Tagung „Neue Autorität“

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Forschungszentrum Personal und Management (FPM) aktuell laufend

    Problemstellung

    Die beiden Fachbereiche AV/R und Polizei planen gemeinsam eine interdisziplinäre und fachbereichsübergreifende Tagung "Neue Autorität". Ideengeber sind Carl W. Borgstedt, Fachbereich Polizei, und Birgit Beckermann, Fachbereich AV/R.

     

    Zielsetzung

    Ziel ist es, erstmals in der 42-jährigen Geschichte der FHöV NRW eine gemeinsam vorbereitete und durchgeführte interdisziplinäre und fachbereichsübergreifende Tagung durchzuführen.

    Vorgehen

    Die Tagung soll im Frühjahr 2019 stattfinden. Entsprechend wird mit der Programmplanung, mit der Gewinnung der Referenten etc. im Herbst 2018 begonnen. Nach der Durchführung der Tagung solle ein Dokumentationsband erstellt werden.

    Es soll auch eine Berichterstattung sowohl zur Ankündigung der Tagung als auch als Nachlese nach der Tagung im FHöV-Newsletter erfolgen. 

    Forscher
    Interdisziplinäre und fachbereichsübergreifende Tagung „Neue Autorität“ (01.09.2018-31.08.2019)

    Problemstellung Die beiden Fachbereiche AV/R und Polizei planen gemeinsam eine interdisziplinäre und fachbereichsübergreifende Tagung "Neue Autorität". Ideengeber sind Carl W. Borgstedt, Fachbereich Polizei, und Birgit Beckermann, Fachbereich AV/R. Zielsetzung Ziel ist es, erstmals in der 42-jährigen Geschichte der FHöV NRW eine gemeinsam vorbereitete und durchgeführte interdisziplinäre und fachbereichsübergreifende Tagung durchzuführen. Vorgehen Die Tagung soll im (...)

  • Erstellt am: 22.08.2018 12:1 Zuletzt bearbeitet am: 06.11.2018 14:0
    Cyberangriffe gegen Unternehmen

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2020
    Forschungszentrum Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) aktuell laufend

    Während in Deutschland in den letzten Jahren in vielen Kriminalitätsbereichen sinkende Fallzahlen zu verzeichnen sind, gehören Cybercrime-Delikte zu einem wachsenden Phänomen. Insbesondere Unternehmen stehen dabei im Fokus von Cyberkriminellen. Betroffene Unternehmen erleben häufig enorme finanzielle oder wettbewerbliche Nachteile als Folge. Anders als große Unternehmen mangelt es dabei kleinen und mittelständischen Unternehmen auf der einen Seite oftmals am Bewusstsein für mögliche Gefahren durch Cyberangriffe und auf der anderen Seite an Möglichkeiten, IT-Sicherheit effektiv im Unternehmen zu implementieren.

    Auf der Basis eines interdisziplinären Teams von Wissenschaftlern/innen aus den Bereichen der Informatik, Kriminologie, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften zielt das Vorhaben darauf ab, die Lage der IT-Sicherheit in Bezug auf Cyberangriffe in Deutschland umfassend zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für Unternehmen und staatliche Behörden zu entwickeln. Dabei wird im Rahmen des Projektes eine repräsentative Befragung von 5.000 Unternehmen in Deutschland durchgeführt. Im Fokus dieser Untersuchung steht die Frage danach, wie gut sich Unternehmen vor Cyberangriffen schützen und wie effektiv diese Bemühungen sind. Ferner wird untersucht, wie betroffene Unternehmen auf Angriffe reagieren und welche Rolle dabei staatlichen Behörden wie der Polizei und dem Verfassungsschutz zukommen. Des Weiteren soll in Form von Feldstudien analysiert werden, wie gut bestehende Handlungsempfehlungen von den jeweiligen IT-Beauftragten in Unternehmen umgesetzt werden können und wie diese bei Vorfällen vorgehen, um Angriffe richtig zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

    Die Erkenntnisse aus den einzelnen Untersuchungen werden in einer zweiten Phase des Vorhabens genutzt, um Handlungsempfehlungen zu erstellen und auf unterschiedlichstem Weg kleinen und mittelständischen Unternehmen zugänglich zu machen. Unter anderem wird dabei eine Online-Plattform entwickelt, die es ermöglichen wird, dass Unternehmen eine erste Einschätzung der eigenen Gefährdung durch Cyberangriffe durchführen können und weiterführende Hilfe bekommen.

    Das Projekt wird geleitet durch das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN) und dem Forschungszentrum L3S der Leibniz Universität Hannover in assoziierter Partnerschaft mit der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW.

    Forscher
    Cyberangriffe gegen Unternehmen (01.09.2018-31.08.2020)

    Während in Deutschland in den letzten Jahren in vielen Kriminalitätsbereichen sinkende Fallzahlen zu verzeichnen sind, gehören Cybercrime-Delikte zu einem wachsenden Phänomen. Insbesondere Unternehmen stehen dabei im Fokus von Cyberkriminellen. Betroffene Unternehmen erleben häufig enorme finanzielle oder wettbewerbliche Nachteile als Folge. Anders als große Unternehmen mangelt es dabei kleinen und mittelständischen Unternehmen auf der einen Seite oftmals am Bewusstsein für (...)

  • Erstellt am: 25.09.2018 07:1
    Die polizeiliche Bearbeitung von Sexualdelikten (PolBaS)

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2021
    Forschungszentrum Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) aktuell laufend

    Das auf drei Jahre angelegte Projekt „Polizeiliche Bearbeitung von Sexualdelikten“ (PolBaS) ist Teil des umfassenden Forschungsprojekts „Sexuelle Gewalt gegen Frauen“ der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle (KKF) am Landeskriminalamt NRW.

    Das eigenständige, durch das IPK intern geförderte Teilprojekt PolBaS hat zunächst die Vertiefung der Erkenntnisse zur polizeilichen Arbeit im Kontext von Sexualdelikten, insbesondere in Bezug auf Ermittlungsschritte und deren fallabhängige Erfolgschancen, zum Ziel.

    Zentraler Untersuchungsgegenstand ist zudem der Einfluss gesellschaftlicher Rahmenbedingungen auf die polizeiliche Ermittlungsarbeit. Einerseits werden Sexualdelikte in der gesellschaftlichen Wahrnehmung in besonderer Weise in einem Zusammenhang mit Konstrukten wie Scham und Ehre gesehen und sind damit oft moralisch überformt. Im Projekt PolBaS wird untersucht, wie sich diese gesellschaftlichen Deutungen, die auch bei den Opfern verankert sein könnten, auf die polizeiliche Arbeit (beispielsweise bezüglich der Auskunftsbereitschaft von Opfern) auswirken.

    Andererseits widmet sich das Projekt, als weitere Rahmenbedingung polizeilicher Tätigkeit, den Folgen der teilweise kontrovers diskutierten Änderung des Sexualstrafrechts im Jahr 2016. Inwiefern sich die Strafrechtsänderung und -erweiterung konkret in der polizeilichen Sachbearbeitung, beispielsweise den Inhalten von Vernehmungen oder dem Arbeitsaufwand bemerkbar macht, wird im Projekt ebenfalls untersucht.

    Forscher
    Die polizeiliche Bearbeitung von Sexualdelikten (PolBaS) (01.09.2018-31.08.2021)

    Das auf drei Jahre angelegte Projekt „Polizeiliche Bearbeitung von Sexualdelikten“ (PolBaS) ist Teil des umfassenden Forschungsprojekts „Sexuelle Gewalt gegen Frauen“ der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle (KKF) am Landeskriminalamt NRW. Das eigenständige, durch das IPK intern geförderte Teilprojekt PolBaS hat zunächst die Vertiefung der Erkenntnisse zur polizeilichen Arbeit im Kontext von Sexualdelikten, insbesondere in Bezug auf Ermittlungsschritte und (...)

  • Erstellt am: 12.11.2018 14:0 Zuletzt bearbeitet am: 12.11.2018 14:0
    Dienstunfallrecht in der Praxis

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Forschungszentrum Personal und Management (FPM) aktuell laufend

    Im Beamtenversorgungsgesetz des Bundes und den entsprechenden Gesetzen der Länder wird mit dem Dienstunfallrecht eine Sonderversorgung für Beamte geregelt. Der sog. „Dienstunfall“ hat zahlreiche Voraussetzungen, die immer wieder in der Praxis Zweifelsfragen aufwerfen. So gibt es zahlreiche Gerichtsentscheidungen zu der Frage, wann eine „äußere Einwirkung“ vorlag und in welchen Fällen krankhafte Abläufe im Inneren des Körpers stattfanden, die nicht von der Fürsorge umfasst sind. Umstritten sind z.B. Fälle des Mobbings. Auch das Erfordernis der „Plötzlichkeit“ eines schädigenden Ereignisses gibt immer wieder Anlass zu Diskussionen.

    Ziel des Projektes ist es, die Unterschiede der einzelnen Rechtsprechungen der Verwal­tungsgerichte herauszuarbeiten und Vorgaben für eine (bundesweite) Konsolidierung zu erarbeiten. Hierbei soll auch die Rechtsprechung der Sozialgerichte vergleichend mit einbe­zogen werden. Als Ergebnis soll ein Leitfaden für die Praxis entstehen, der – wissen­schaftlich fundiert – ohne großen Aufwand Hilfestellung für konkrete Anwendungsfragen im Beamtenrecht bietet.

    Forscher
    Dienstunfallrecht in der Praxis (01.09.2018-31.08.2019)

    Im Beamtenversorgungsgesetz des Bundes und den entsprechenden Gesetzen der Länder wird mit dem Dienstunfallrecht eine Sonderversorgung für Beamte geregelt. Der sog. „Dienstunfall“ hat zahlreiche Voraussetzungen, die immer wieder in der Praxis Zweifelsfragen aufwerfen. So gibt es zahlreiche Gerichtsentscheidungen zu der Frage, wann eine „äußere Einwirkung“ vorlag und in welchen Fällen krankhafte Abläufe im Inneren des Körpers stattfanden, die nicht von der Fürsorge umfasst (...)

  • Erstellt am: 11.01.2019 10:0 Zuletzt bearbeitet am: 11.01.2019 10:0
    Gewalt und Extremismus an Schulen

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Auftragsforschung Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) aktuell laufend

    Gewalt und Kriminalität an Schulen ist ein besonders sensibler Problembereich. Nicht nur herausragende Gewaltphänomene, wie die Amokläufe (sog. School-Shootings) in Erfurt', Emsdetten2 und Winnenden' offenbaren das grausame Gewaltpotential an Schulen als Orte des Lernens und Miteinanders. Die Tötung eines 14-jährigen Schülers durch seinen 15-jährigen Mitschüler, der als aggressiv und „unbeschulbar" galt, schockierte die Öffentlichkeit zum Jahresbeginn 2018.4 Doch auch Medienberichte von gewalttätigem Mobbing, Antisemitismus und extremistischen Einstellungen an deutschen Schulen, werden zu Problemen. Gewalt an Schulen, zum Teil mit Messern und anderen
    gefährlichen Gegenständen i.S. des Strafrechts ausgetragen, scheint eine Konjunktur zu besitzen, die Lehrer, Eltern und Schüler gleichermaßen verunsichert und Angst verursacht. Daneben zeigt sich, dass Rekrutierungsbemühungen von politischen und / oder religiösen Extremisten jeglicher Couleur in die Schulen reichen. Junge Menschen, die sich vor den Augen der Lehrer radikalisieren und nicht mehr erreichbar sind, stellen die Schulen vor Problemen, die nicht einfach durch Hinzuziehen der Polizei geklärt werden können; insbesondere dann nicht, wenn diese Schüler zwar ihre extremistischen Haltungen deutlich machen, dabei jedoch geltendes Recht nicht verletzen oder in einem Maße, das kaum justiziabel genug wäre. 

    Das Forschungsvorhaben geht zunächst der Frage nach, welche Gewaltphänomene den Schulalltag in NRW aktuell beeinträchtigen. In der damit verbundenen Erhebung soll, überdie Angaben der PKS ­NRW, die die Tatörtlichkeit von Schulen miterfasst, auf Qualität,Intensität und Entwicklung von Gewalttätigkeit, aber auch extremistischen Tendenzen hin untersucht werden. Nachfolgend möchten
    die Antragsteller auf Basis von Erfahrungen in Bedrohungsmanagement und diversen Schulungen und Expertisen für Schulen Maßnahmenkonzepte entwickeln. Dabei sollen Akteure sowohl in, als auch außerhalb von Schulen (z.Ei.in Bezirksregierung, Polizei etc.) entsprechende Zuständigkeiten/ Kompetenzen wahrnehmen, um ein wirksames Bedrohungsmanagement mit notwendigen Handunlungsabläufen implementieren zu können. Im letzten Schritt sollen diese Maßnahmen über ein Schuljahr inweg beobachet und sowohl durch die Antragssteller, als auch durch die beteiligten institutionellen Akteure evaluiert werden. Zur Realisierung und Eingrenzung des Forschungsvorhabens wird mit der Bezirksregierung Münser kooperiert, um unterschiedliche Schulformen einerseits, aber zunächst einen beschränkten Untersuchungsradius andererseits gewährleisten zu können.

    Forscher
    Gewalt und Extremismus an Schulen (01.09.2018-31.08.2019)

    Gewalt und Kriminalität an Schulen ist ein besonders sensibler Problembereich. Nicht nur herausragende Gewaltphänomene, wie die Amokläufe (sog. School-Shootings) in Erfurt', Emsdetten2 und Winnenden' offenbaren das grausame Gewaltpotential an Schulen als Orte des Lernens und Miteinanders. Die Tötung eines 14-jährigen Schülers durch seinen 15-jährigen Mitschüler, der als aggressiv und „unbeschulbar" galt, schockierte die Öffentlichkeit zum Jahresbeginn 2018.4 Doch auch (...)

  • Erstellt am: 11.01.2019 11:0 Zuletzt bearbeitet am: 11.01.2019 11:0
    Validität Wahllichtbildvorlage

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Auftragsforschung Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) aktuell laufend

    Abstract:
    Ungeachtet aller Fortschritte im Bereich der Kriminaltechnik handelt es sich bei der Wahl­lichtbildvorlage um eine kriminalistische Standardmaßnahme, der im Einzelfall ein hoher Beweiswert zukommen kann. Ziel jeder Wahllichtbildvorlage im Ermittlungsverfahren ist die Identifizierung eines namentlich bekannten Tatverdächtigen durch Zeugen. Insbesondere in den Fällen, in denen das Ergebnis der Wahllichtbildvorlage das zentrale Beweismittel zur Überführung des Beschuldigten ist, unternimmt die Verteidigung selbstverständlich Anstrengungen, den Beweiswert der Wahllichtbildvorlage zu mindern oder gar völlig in Abrede zu stellen. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass dabei gerade die Geeignetheit der Ver­gleichsbilder im Fokus der Verteidigerstrategie steht. In der Konsequenz obliegt in diesen Fällen die Beurteilung der Geeignetheit dem Tatrichter. Dieser richterlichen Beweiswürdigung liegen bislang rein subjektive Eindrücke bezüglich der Ähnlichkeit bzw. Unähnlichkeit zu Grunde.
    Ein Ziel des Forschungsprojekts ist daher die Prüfung, inwieweit die Anwendung der Metho­de des von Louis Leon Thurstone (1927) entwickelten Law of Comparative Judgement" zur Quantifizierung von Ähnlichkeiten im Rahmen von Wahllichtbildvorlagen geeignet ist. Da­neben soll ein Verfahren entwickelt werden, mit der in bedeutsamen Einzelfällen (Kapitaldelikte) die Quantifizierung der Ähnlichkeiten von Vergleichsbildern sichergestellt werden kann. In einem abschließenden Schritt soll in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Poli­zeiliche Dienste NRW (LZPD NRW) auf Basis der Forschungsergebnisse an der Optimierung von Vergleichsbildern gearbeitet werden. 

    Forscher
    Validität Wahllichtbildvorlage (01.09.2018-31.08.2019)

    Abstract: Ungeachtet aller Fortschritte im Bereich der Kriminaltechnik handelt es sich bei der Wahl­lichtbildvorlage um eine kriminalistische Standardmaßnahme, der im Einzelfall ein hoher Beweiswert zukommen kann. Ziel jeder Wahllichtbildvorlage im Ermittlungsverfahren ist die Identifizierung eines namentlich bekannten Tatverdächtigen durch Zeugen. Insbesondere in den Fällen, in denen das Ergebnis der Wahllichtbildvorlage das zentrale Beweismittel zur Überführung des (...)

  • Erstellt am: 25.02.2019 14:0 Zuletzt bearbeitet am: 25.02.2019 15:0
    Datenschutz in der Personalauswahl

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Forschungszentrum Personal und Management (FPM) aktuell laufend

    Zum 31.5. 2018 tritt die Datenschutz Grundverordnung in Kraft Sie löst die bisherige EU-Richtlinie ab (Richtlinie RL 95/46/EG zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr).Daher bedurfte es sowohl einer Überarbeitung des Bundesdatenschutzgesetzes als auch einer Neufassung des Landesdatenschutzgesetzes. Diese befindet sich aktuell im Gesetzgebungsprozess. (Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des allgemeinen Datenschutzrechts an die Verordnung (EU) 2016/679 und .zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 (Nordrhein- Westfälisches Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU - NRWDSAnpUG- EU). Moderne Personalgewinnungsverfahren bedienen sich immer mehr technischer Einrichtungen (datenbasierte Testverfahren, Speicherung persönlicher Daten, etc.)

    Forscher
    Datenschutz in der Personalauswahl (01.09.2018-31.08.2019)

    Zum 31.5. 2018 tritt die Datenschutz Grundverordnung in Kraft Sie löst die bisherige EU-Richtlinie ab (Richtlinie RL 95/46/EG zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr).Daher bedurfte es sowohl einer Überarbeitung des Bundesdatenschutzgesetzes als auch einer Neufassung des Landesdatenschutzgesetzes. Diese befindet sich aktuell im Gesetzgebungsprozess. (Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des allgemeinen (...)

  • Erstellt am: 25.02.2019 15:0 Zuletzt bearbeitet am: 25.02.2019 15:0
    Public Nudging

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Forschungszentrum Personal und Management (FPM) aktuell laufend

    ,,Nudging" ist seit etwa zwei Dekaden ein Thema in der Verhal­ tensökonomik und wird dort dem sog. ,,Libertären Paternalismus" zugeordnet. Die Relevanz des Themas zeigt sich· u.a. darin, dass der Nobelpreis für Wirtschaft im Jahr 2017 an den US­ amerikanischen Ökonom Richard Thaler verliehen wurde, einem der Begründer von Nuding.

    Nudging zielt darauf ab, individuelles Verhalten zum Vorteil des Einzelnen und zum Nutzen der Gesellschaft sanft zu lenken, ohne auf Zwang zurückzugreifen ( to nudge someone, engl.: je­ manden vorsichtig anstupsen). Damit stellt Nudging v.a. auf die Effektivität und Effizienz politischer Programme sowie auf das nachgelagerte wohl ab.  Dennoch Verwaltungshandeln ist  Nudging   oft und dem damit auf  „Gemein­ Vorwurf  ausgesetzt, Individuen zu manipulieren und damit das Grundprinzip demokra­tischer Prozesse zu unterlaufen. Das Forschungsprojekt „Public Nudging" ist der dritten Säule des Drei-Säulen-Modells des FPM zuzuordnen (,,Verwaltungsma­nagement" mit Blick auf die Institution/Organisation der öffentlichen Verwaltung). Das Projekt soll den bisherigen For­schungsstand zum Thema Nudging im öffentlichen Sektor eruieren und Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufzeigen. Mit Blick auf die Praxis soll das Projekt Anwendungsbeispiele evaluieren und dabei nicht zuletzt auf möglichen Ambivalenzen dieses Konzepts eingehen (Freiwilligkeit vs. Manipulation). Ferner sollen mögliche Konsequenzen für die „Institution Verwaltung" und das konkrete Verwaltungsmanagement beschrieben werden.

    Forscher
    Public Nudging (01.09.2018-31.08.2019)

    ,,Nudging" ist seit etwa zwei Dekaden ein Thema in der Verhal­ tensökonomik und wird dort dem sog. ,,Libertären Paternalismus" zugeordnet. Die Relevanz des Themas zeigt sich· u.a. darin, dass der Nobelpreis für Wirtschaft im Jahr 2017 an den US­ amerikanischen Ökonom Richard Thaler verliehen wurde, einem der Begründer von Nuding. Nudging zielt darauf ab, individuelles Verhalten zum Vorteil des Einzelnen und zum Nutzen der Gesellschaft sanft zu lenken, ohne auf Zwang (...)

  • Erstellt am: 25.02.2019 15:0 Zuletzt bearbeitet am: 25.02.2019 15:0
    Zeitstrukturen als ungleichheitreproduzierendes Klassifikationssystem

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Forschungszentrum Personal und Management (FPM) aktuell laufend

    In vergangenen Projekten unter der Schirmherrschaft des FPM konnten Erkenntnisse aus Studien. der Antragstellerin in Zeitschriften, Buchbeiträgen und Konferenzvorträgen veröffentlicht wer­ den.

    Daraus entstanden unter anderem ein vom DFG gefördertes Netzwerk „Jung sein - älter wer­ den", starke Anknüpfung zum Max-Weber-Kolleg (Uni Erfurt, Direktor Prof Dr. Hartmut Rosa) sowie die Kooperation mit dem Time Perspective Network um Philip Zimbardo. Ein Sonderheft der interdisziplinären peer-review Zeitschrift BIOS und ein Sammelband (erschien im Springer Verlag) mit dem Titel „Verwaltete Biografien" wurden unter der herausgeberischen Leitung der Antragstellerin veröffentlicht.

    Im kommenden Jahr sollen diese Kooperationen weiter ausgebaut werden. Ferner werden theo­ riebildende Veröffentlichungen im Bereich der Zeitsoziologie sowohl als Einzelbeiträge als auch in Kooperation mit Forschenden anderer Einrichtungen angestrebt werden.

    Folgendes ist geplant:

    1.     Ein Beitrag für die peer-review Zeitschrift ,,Kritische Psychologie" mit dem Titel „Zeit­ strukturen als ungleichheitreproduzierendes Klassifikationssystem" soll verfasst werden.

    2.     Ein Beitrag für die englische peer-review Zeitschrift „Migrations Studies" soll veröffent­ licht werden (2. Review-Runde ist bereits erfolgreich absolviert)

    3. Eigene Konferenzen und Symposien sollen. organisiert werden (in Planung ist die TP Konferenz in Köln, s.u.)

    4. Die FHöV NRW soll die 5. Time Perspective Conference unter der Leitung der Antrag­ stellerin ausrichten. Dazu sind umfangreiche organisatorische Vorbereitungsarbeiten notwendig. Im laufenden Studienjahr sollen Brittmittel zur Durchführung der Konferenz beantragt werden. Es werden ca. 300 internationale Gäste erwartet, darunter Philip Zirn bardo, Christina Maslach, Robert Levine, John Boyd u.a.

    5. Ein Kooperationsvertrag mit dem Max-Weber-Kolleg wird angestrebt und vorbereitet

    6. Eigene Forschungsergebnisse werden auf mehreren Fachkonferenzen vorgestellt. Zur Zeit sind folgende aktive Konferenzbeiträge geplant:

    a. Time Perspective Conference (August 2018, Nantes)

    b. Gender-Kongress (September 2018, Göttingen)

    c. Deutsche Gesellschaft für Soziologie Kongress (September 2018, Göttingen)

    d. Time Perspective' Conference (August 2020, Köln)

    e. European Sociological Association (September 2019, Manchester)

    Forscher
    Zeitstrukturen als ungleichheitreproduzierendes Klassifikationssystem (01.09.2018-31.08.2019)

    In vergangenen Projekten unter der Schirmherrschaft des FPM konnten Erkenntnisse aus Studien. der Antragstellerin in Zeitschriften, Buchbeiträgen und Konferenzvorträgen veröffentlicht wer­ den. Daraus entstanden unter anderem ein vom DFG gefördertes Netzwerk „Jung sein - älter wer­ den", starke Anknüpfung zum Max-Weber-Kolleg (Uni Erfurt, Direktor Prof Dr. Hartmut Rosa) sowie die Kooperation mit dem Time Perspective Network um Philip Zimbardo. Ein Sonderheft der (...)

  • Erstellt am: 25.02.2019 15:0 Zuletzt bearbeitet am: 25.02.2019 15:0
    Akzeptanz von Teilzeitbeschäftigung

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Forschungszentrum Personal und Management (FPM) aktuell laufend

    Im Förderungszeitraum soll untersucht werden, warum Angebote zur Teilzeitarbeit von Männern,cteutlich weniger genutzt werden als von Frauen und was getan werden kann, um die Inanspruchnahme solcher Angebote, z. B. für junge Väter, zu erleichtern.

    Ausgangspunkt der Forschungsarbeit ist die Erkenntnis, dass die junge Generation (sog. Generation Y) großen Wert auf eine work-life-balance bzw. work-family-balance legt. D. h., junge Väter wollen heutzutage mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, wohingegen junge Mütter ihre Berufstätigkeit nicht mehr so stark reduzieren möchten wie früher.

    Obwohl es - z. B. durch die Politik - vielfältige Bestrebungen gibt, diese Entwicklung zu unterstützen, scheuen sich immer noch viele Männer, ihre Arbeitszeit vorübergehend zu reduzieren. Dies mag - neben finanziellen Er ägungen - an tradierten Rollenbildern, liegen wie auch an der Furcht vor einem Karriereknick.

    Untersucht werden sollen daher Maßnahmen, die Einfluss auf das Rollenbild haben, und Maßnahmen, die zur Akzeptanzförderung innerhalb der Organisation beitragen sowie betriebliche Effekte von Teilzeitbeschäftigung. Das Thema von hoher praktischer Relevanz, da eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf für junge Leute heute eine hohe Priorität bei der Wahl des Arbeitgebers hat.

     

     

    Forscher
    Akzeptanz von Teilzeitbeschäftigung (01.09.2018-31.08.2019)

    Im Förderungszeitraum soll untersucht werden, warum Angebote zur Teilzeitarbeit von Männern,cteutlich weniger genutzt werden als von Frauen und was getan werden kann, um die Inanspruchnahme solcher Angebote, z. B. für junge Väter, zu erleichtern. Ausgangspunkt der Forschungsarbeit ist die Erkenntnis, dass die junge Generation (sog. Generation Y) großen Wert auf eine work-life-balance bzw. work-family-balance legt. D. h., junge Väter wollen heutzutage mehr Zeit mit ihren (...)

  • Erstellt am: 25.02.2019 15:0 Zuletzt bearbeitet am: 25.02.2019 15:0
    Deutsch-russische Städtepartnerschaften in Nordrhein-Westfalen: Entwicklung, Herausforderungen und Perspektiven

    Projektzeitraum: 01.09.2018 - 31.08.2019
    Einzelprojekt aktuell laufend

    Auf der Basis einer Dokumentenanalyse, Online-Befragung sowie über qualitative Interviews wurden deutsch-russische Städtepartnerschaften analysiert. Einbezogen wurden 14 Städte in NRW und drei Städte in Russland mit entsprechenden Städte- partnerschaften. Untersucht wurden dabei die Entstehungsgeschichte, Motive und Ziele für die Gründung der Städtepartnerschaften, ihre Strukturen und organisatori- sehe Ansiedlung, übereinstimmende Interessen und Aktivitäten, Inhalte gemeinsa- mer Projekte und Best Practices. Darüber hinaus wurden insbesondere die Heraus- forderungen aktiv gelebter deutsch-russischer Städtepartnerschaften sowie deren zukünftige Entwicklung in den Blick genommen. Abschließend werden Empfehlungen für die Weiterentwicklung deutsch-russischer Städtepartnerschaften ausgesprochen.

    Forscher
    Deutsch-russische Städtepartnerschaften in Nordrhein-Westfalen: Entwicklung, Herausforderungen und Perspektiven (01.09.2018-31.08.2019)

    Auf der Basis einer Dokumentenanalyse, Online-Befragung sowie über qualitative Interviews wurden deutsch-russische Städtepartnerschaften analysiert. Einbezogen wurden 14 Städte in NRW und drei Städte in Russland mit entsprechenden Städte- partnerschaften. Untersucht wurden dabei die Entstehungsgeschichte, Motive und Ziele für die Gründung der Städtepartnerschaften, ihre Strukturen und organisatori- sehe Ansiedlung, übereinstimmende Interessen und Aktivitäten, Inhalte (...)