Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Übersicht
Forschungszentren der FHöV NRW

Forschungszentren an der FHöV NRW

Auf der Grundlage der Forschungskonzeption der FHöV NRW wurden im Dezember 2011 zwei Forschungszentren gegründet. Ein weiteres Institut wurde im Jahr 2017 gegründet.

Diese Forschungszentren sollen für die Bereiche

  1.  Polizei- und Kriminalwissenschaften (IPK),
  2. Personal und Management der öffentlichen Verwaltung (FPM) sowie
  3. Geschichte und Ethik
  • die an der FHöV NRW vertretenen wissenschaftlichen und berufspraktischen Kompetenzen bündeln, vernetzen und repräsentieren,
  • profilbildend wirken,
  • mit Behörden und Wissenschaftseinrichtungen kooperieren,
  • unterschiedliche Themenfelder der beiden Bereiche abdecken,
  • drittmittelfähig sein und
  • angewandte Forschung leisten.

Projekte

36 Einträge gefunden
  • Erstellt am: 19.01.2018 09:0 Zuletzt bearbeitet am: 23.01.2018 12:0
    Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung

    Projektzeitraum: 01.09.2017 - 31.08.2018
    FPM, Einzelprojekt FPM aktuell laufend, Studienjahr 2017/2018

    Es handelt sich um eine Quer- und Längsschnittstudie mit mehreren Messzeitpunkten, um die Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus inhaltlicher Sicht zu belegen. Gleichzeitig geht es um die Bestimmung des Gesundheitszustandes einer Organisation. Der Projektzeitraum läuft von 2010 bis etwa 2019 in Abhängigkeit von Teilnahme und der weiteren Akquise. Um die Wirksamkeit nachzuweisen, sind große Stichproben erforderlich. Gerade die Erlangung der Längsschnittdaten ist ein diffiziles Geschäft, da in diesem Fall Personen über vier bis fünf Messzeitpunkte durch die Evaluation begleitet werden. In einem solchen Zeitraum ist mit Drop-outs zu rechnen, die durch neue Teilnehmer zu ersetzen sind, um eine aussagekräftige Datenlandschaft zu generieren. Das Projekt integriert Subprojekte, in denen es um spezifische Fragestellungen zur Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung oder um die Feststellung des Gesundheitszustandes einer Organisation geht. Planungen 2017/2018 Im weiteren Verlauf des Projektes zur Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Ge-sundheitsförderung wird ein besonderes Teilprojekt der Deutschen Rentenversicherung in-tegriert. Es handelt sich um eine Evaluationsstudie als Panelfeldstudie zu einem ganzheitlichen Präventionskonzept mit den Säulen Bewegung, Ernährung und Resilienz. Das Präventi-onsprojekt hat im September 2016 begonnen und ist etwa bis September 2018 anberaumt. Dieses Teilprojekt ist gerade aus Sicht der Wirksamkeitsforschung von hoher Relevanz, da es hier möglich sein wird, über eine umfassende Längsschnittanalyse mit Kontrollgruppen die Wirkungen aus gesundheitspsychologischer Sicht (vor allem Selbstwirksamkeit und Gesund-heitsverhalten betreffend) nachzuweisen (derzeit sind vier Gruppen à 15 Teilnehmende am Start nebst zwei Kontrollgruppen). Weitere Kohorten sollen in 2017 und ggf. noch 2018 berücksichtigt werden. Der Schwerpunkt wird hier die Entwicklung von Instrumenten sein, die sensitiv gesundheitspsychologische Konstrukte wie Selbstwirksamkeit, konstruktives Gesundheitsverhalten, Gesundheitsbewusstsein oder Vulnerabilität erfassen. Zudem wird das Augenmerk auf der Umsetzung der Evaluationsstudie liegen, um Erfolgsfaktoren für ein wirksames Präventionskonzept zu optimieren. FPM Studienjahr 2016/2017 Neben diesem Teilprojekt werden u. a. die in 2016/2017 gewonnenen Daten zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen weiter erfasst und konsolidiert. Im Zusammenhang mit weiteren gesundheitsrelevanten Faktoren der Arbeits- und Organisationswelt (Füh-rung, Kultur, Arbeitsfähigkeit etc.) sollen diese Belastungswerte im Sinne einer Balanced Sco-recard für organisationale Gesundheit verknüpft werden. In der FHöVAktuell (Ausgabe Februar 2017) werden das Projekt und das Evaluationsdesign eines betrieblichen Präventionskonzeptes der Deutschen Rentenversicherung beschrieben (siehe Homepage der FHöV NRW).

    Forscher
    Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung

    Es handelt sich um eine Quer- und Längsschnittstudie mit mehreren Messzeitpunkten, um die Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen...
    Dr. Klaus Michael Treier

  • Erstellt am: 19.01.2018 10:0 Zuletzt bearbeitet am: 23.01.2018 11:0
    Entwicklung von Leitlinien für die Entwicklung von Personalentwicklungskonzepten

    Projektzeitraum: 01.09.2017 - 31.08.2018
    FPM, Einzelprojekt FPM aktuell laufend, Studienjahr 2017/2018

    Problemstellung Mit dem Dienstrechtsmodernisierungsgesetz hat der nordrhein-westfälische Gesetzgeber der Personalentwicklung eine besondere Bedeutung zukommen lassen. So findet sich erstmalig im Landesbeamtengesetz der Begriff „Personalentwicklung“ (Schrapper & Günther, 2017, S. 18). Zudem wird Personalentwicklung zur Aufgabe dienstvorgesetzter Stellen. Gemäß § 42, Abs. 1, Satz 1 LBG NRW fördert und entwickelt der Dienstherr die Eignung, Leis-tung und Befähigung der Beamtinnen und Beamten auf der Grundlage von Personalentwick-lungskonzepten. Die dienstvorgesetzte Stelle ist dabei verpflichtet, ein Personalentwicklungskonzept zu erstellen und dies regelmäßig fortzuentwickeln (§ 42, Abs. 4, Satz 1). Seitens der Beamtinnen und Beamten besteht zum einen die Pflicht, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erhalten und fortzuentwicklen und zum anderen ein Anspruch auf Teilnahme an für ihre be-rufliche Tätigkeit förderlichen Fortbildungsmaßnahmen (§ 42, Abs. 2, Abs. 3, Satz 1). § 17 der Laufbahnverordnung NRW enthält Präzisierungen, wie Personalentwicklungskonzepte und Fortbildungsmaßnahmen zu gestalten sind. Dabei geht der Gesetzgeber auf besondere Per-sonengruppen ein. Des Weiteren charakterisiert er Personalentwicklung als einen systemati-schen Prozess (§ 42, Abs. 4, Satz 2 LVO NRW). Obzwar die Laufbahnverordnung einige Präzisierungen enthält, steht die Verwaltungspraxis vor der Frage, wie Personalentwicklungskonzepte genau gestaltet werden sollten. Zu klären sind beispielsweise die Regelungsinhalte, der Prozess der Konzeptentwicklung, die Erpro-bung / Pilotierung von Konzepten und die Implementierung in den Verwaltungsalltag. Es ist davon auszugehen, dass eine große Anzahl der nordrhein-westfälischen Kommunal- und Landesverwaltungen in naher Zukunft Personalentwicklungskonzepte er- oder überarbeitet. Auch in anderen Bundesländern und beim Bund wird es Versuche geben, Personal-entwicklung zu optimieren und professionalisieren. Insofern ist es wichtig, der Praxis wissen-schaftlich fundierte Arbeitshilfen in Form von Leitlinien an die Hand zu geben. Zielsetzung Ziel des Forschungsprojekts ist es, dass die Praktikerinnen und Praktiker in den Landesbe-hörden und Kommunalverwaltungen über Leitlinien zu verfügen, wie Personalentwicklungs-konzepte gestaltet werden sollten. Die Leitlinien sollen sich u. a. auf Form, Inhalte, den Pro-zess der Konzeptentwicklung, die Erprobung und Implementierung beziehen. In die Leitlinien sollen rechtliche Erfordernisse, fachwissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrun-gen einmünden. Bei der Erarbeitung der Leitlinien wird darauf geachtet, dass sich Besonder-heiten der jeweiligen Behörde / Verwaltung in den Personalentwicklungskonzepten widerspiegeln können. Methodisches Vorgehen, Arbeits- und Zeitplan Folgende Methoden sollen genutzt werden um Leitlinien für die Entwicklung von Personal-entwicklungskonzepten zu erarbeiten: • Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen, z. B. aus dem DRModG NRW • Reflektion wissenschaftlicher Studien und von Erfahrungsberichten zur Entwicklung von Personalentwicklungskonzepten (z. B. Schürmann & Herzig, 2005) • Analyse von bestehenden Personalentwicklungskonzepten • Erhebung, welche Anforderungen und Erfahrungen Praktikerinnen und Praktiker an und mit Personalentwicklungskonzepten haben. Die Erhebung soll mittels Workshops erfolgen, zu denen ausgewählte Praxisvertreterinnen und –vertreter eingeladen wer-den Der aus diesen Quellen gespeiste und abgeleitete Entwurf der Leitlinien soll Vertreterinnen und Vertretern der Zielgruppe (Praktikerinnen und Praktikern aus dem Personalmanage-ment) vorgestellt, mit diesen erörtert und ggf. modifiziert werden. Es ist geplant, die Leitlinien in der Reihe „Personalmanagement im öffentlichen Sektor“ zu veröffentlichen. Im Hin-blick auf die Durchführung der Studie wird eine Kooperation mit dem Studieninstitut Ruhr angestrebt. Mit der Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen, der Sichtung der Literatur und beste-hender Personalentwicklungskonzepte soll im Herbst 2017 begonnen werden. Nach Abschluss dieser Tätigkeiten werden ab Frühjahr 2018 Workshops durchgeführt. Ein Entwurf der Leitlinien soll ab Spätsommer 2018 mit Vertreterinnen und Vertretern der Zielgruppe erörtert werden. Mit der Modifikation wird eine Endfassung erstellt, die in kommentierter Form vermutlich im Frühjahr 2019 veröffentlicht werden könnte.

    Forscher
    Entwicklung von Leitlinien für die Entwicklung von Personalentwicklungskonzepten

    Problemstellung Mit dem Dienstrechtsmodernisierungsgesetz hat der nordrhein-westfälische Gesetzgeber der Personalentwicklung eine...
    Dr. Andreas Gourmelon , Dr. Boris Hoffmann

  • Erstellt am: 19.01.2018 10:0 Zuletzt bearbeitet am: 23.01.2018 11:0
    Verwaltete Biografien

    Projektzeitraum: 01.09.2017 - 31.08.2018
    FPM, Einzelprojekt FPM FPM

    Folgendes ist geplant: 1. In Kooperation mit Dr. Astrid Biele Mefebue wird ein Sonderheft der Fachzeitschrift BIOS mit der Überschrift „Verwaltete Biografien“ erscheinen. Prof. Dr. Elisabeth Schilling schreibt dafür eine Einleitung. Darüber hinaus übernimmt sie die Verantwortung für die herausgeberische Tätigkeit, verfasst die Ausschreibung, wählt passende Artikel (5-6) aus, organisiert den Begutachtungsprozess, editiert die zu veröffentlichenden Beiträge. 2. Bei Springer VS wird ein Sammelband unter der Herausgeberschaft von Prof. Dr. Schilling mit demselben Titel „Verwaltete Biografien“ erscheinen. Darin werden mehr und ausführlichere Beiträge aus Deutschland und dem europäischen Ausland zur Verwaltung von Lebensläufen, Schicksalen, zum Umgang mit Abweichungen, zum organisationalen Umgang mit individuellen Biografien erscheinen. Geplant ist der Abriss verschiedener Lebenslagen, „von der Wiege bis zur Bahre“. 3. Die Ergebnisse werden auf mehreren Fachkonferenzen vorgestellt. Zurzeit liegen verbindliche Zusagen zu folgenden Konferenzen vor: a. European Sociological Association (September 2017, Athen) b. Deutsche Gesellschaft für Soziologie, Wissenssoziologie (Oktober 2017, Dortmund, zusammen mit Prof. Dr. Jonas Grutzpalk) c. Netzwerk Diversitätsforschung (November 2017, Göttingen) d. Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (März 2018) e. Time Perspectives Network (Juni 2018, Lyon)

    Forscher
    Verwaltete Biografien

    Folgendes ist geplant: 1. In Kooperation mit Dr. Astrid Biele Mefebue wird ein Sonderheft der Fachzeitschrift BIOS mit der...
    Dr. Elisabeth Schilling