Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

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4 Einträge gefunden
  • Erstellt am: 03.05.2018 11:1 Zuletzt bearbeitet am: 15.05.2018 09:1
    Die deeskalierende Wirkung von Bodycams im Wachdienst der Polizei Nordrhein-Westfalen

    Projektzeitraum: 01.05.2017 - 30.05.2019
    Auftragsforschung IPK aktuell laufend

    Vor dem Hintergrund der politischen Diskussion um steigende Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte (PVD) wird die Hypothese diskutiert, dass offene Audio- und Videoaufzeichnungen durch PVB eine deeskalierende Wirkung entfalten und Gewaltdelikte gegen PVB reduzieren können. Theoretisch kann dies sowohl durch höhere subjektive Sanktionswahrscheinlichkeiten als auch dadurch begründet werden, dass sich Personen dann eher gemäß ihren (normkonformen) Werten und Überzeugungen verhalten, wenn sie ihr Verhalten vor Augen gehalten oder widergespiegelt bekommen. Die präventive und deeskalierende Wirkung sichtbar am Körper getragener Aufzeichnungsgeräte (Bodycams) auf Adressaten polizeilicher Maßnahmen im Wachdienst der Polizei ist insbesondere im deutschen Sprachraum bisher noch nicht in dem Umfang erforscht, als dass belastbare Erkenntnisse für polizeirechtliche, polizeistrategische und polizeitaktische Entscheidungen vorliegen. Dies gilt insbesondere für alltägliche Einsatzsituationen, z.B. im häuslichen Bereich. Mit der Einführung des § 15c in das Polizeigesetz NRW wurde die erforderliche Rechtsgrundlage im Land NRW für den offenen Einsatz von Bodycams sowohl im öffentlichen Raum als auch in privaten Räumen geschaffen. Die Auswirkungen dieser Vorschrift und die praktische Anwendung sollen gem. § 15c PolG NRW bis zum 30.06.2019 durch die Landesregierung unter Mitwirkung einer oder eines unabhängigen sozialwissenschaftlichen Sachverständigen und einer oder eines polizeiwissenschaftlichen Sachverständigen im Rahmen einer Wirkungsanalyse geprüft werden. Zur Beantwortung der Forschungsfragen kommen verschiedene Methoden zum Einsatz. Für den kausalen Nachweis der deeskalierenden Wirkung wurde u.a. ein randomisiertes Verfahren entwickelt und eingesetzt, das es ermöglicht, die Straftaten zum Nachteil von PVB zwischen der Kontroll- (Dienstschichten ohne Einsatz von Bodycams) und der Experimentalgruppe (Dienstschichten mit Einsatz von Bodycams) zu vergleichen. Daneben werden die Einstellungen und Erfahrungen der beteiligten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Projektverlauf mehrfach mittels quantitativer und qualitativer Befragungen erhoben. Bürgerbeschwerden und die durch den Einsatz der Bodycam entstandenen Aufnahmen werden quantitativ und qualitativ ausgewertet.

    Forscher
    Datei:
    Die deeskalierende Wirkung von Bodycams im Wachdienst der Polizei Nordrhein-Westfalen

    Vor dem Hintergrund der politischen Diskussion um steigende Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte (PVD) wird die...
    Dr. Stefan Kersting , Dr. Thomas Naplava , Dr. Michael Reutemann

  • Erstellt am: 19.09.2017 07:1 Zuletzt bearbeitet am: 19.09.2017 07:1
    UNDP/EU-Projekt - ICOISS Improvement of Civilian Oversight of Internal Security Sector

    Projektzeitraum: 01.08.2014 - 31.03.2015
    Einzelprojekt im Forschungszentrum Forschungszentrum IPK abgeschlossen

    Dargelegt werden die organisatorischen, rechtlichen und politischen Möglichkeiten und Formen der Kontrolle der Polizei, um deren rechtsstaatliches Handeln zu gewährleisten. Die Analyse wird aus rechts-, Polizei- und politikwissenschaftlicher Perspektive durchgeführt. Die Beschreibung der Situation in Deutschland wurde in einen internationalen Vergleich der Länder Frankreich, Spanien, England, Dänemark und Italien sowie der Türkei einbezogen und sollte eine Grundlage für den Aufbau zivilgesellschaftlicher Kontrolle der Polizei in der Türkei sein. Die Studie wurde von der Europäischen Union finanziert und über das United Nations Development Programme abgewickelt.

    Forscher
    Datei:
    UNDP/EU-Projekt - ICOISS Improvement of Civilian Oversight of Internal Security Sector

    Dargelegt werden die organisatorischen, rechtlichen und politischen Möglichkeiten und Formen der Kontrolle der Polizei, um deren...
    Dr. Bernhard Frevel

  • Urbane Sicherheitskonstruktion und -politik

    Projektzeitraum: 14.03.2012 - 13.03.2013
    Einzelprojekt im FZ Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) abgeschlossen

    intern. Kooperationsprojekt URBIS

    Forscher
    Urbane Sicherheitskonstruktion und -politik

    intern. Kooperationsprojekt URBIS
    Dr. Bernhard Frevel

  • Die deutsche Polizei im Dritten Reich. Eine Synthese

    Projektzeitraum: 01.12.2011 - 30.11.2012
    Einzelprojekt im FZ Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) abgeschlossen

    Das beantragte Forschungsvorhaben beabsichtigt erstmals eine Synthese der Forschungen zur deutschen Polizei des Dritten Reichs in Form einer Überblicksdarstellung zu erstellen. Ziel ist es, den gesamten Polizeiapparat des NS-Staates in den Blick zu nehmen und hierdurch seine Funktionsweise besser erklären zu können. Die Frage, welche Rolle die Polizei in dem Gesamtprojekt des Nationalsozialismus spielte, ist bis heute nicht hinreichend geklärt.

    Forscher
    Die deutsche Polizei im Dritten Reich. Eine Synthese

    Das beantragte Forschungsvorhaben beabsichtigt erstmals eine Synthese der Forschungen zur deutschen Polizei des Dritten Reichs in...
    Dr. Carsten Dams