Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Forschungsprojekte
Übersicht aller Forschungsprojekte an der FHöV NRW

123 Einträge gefunden
  • Erstellt am: 06.11.2017 09:0 Zuletzt bearbeitet am: 08.01.2018 09:0
    Willkommen an Bord! – wie Onboarding-Prozesse im öffentlichen Sektor zielführend gestaltet werden können

    Projektzeitraum: 01.09.2017 - 31.08.2018
    FPM, Einzelprojekt FPM aktuell laufend, Studienjahr 2017/2018

    Die effektive und effiziente Erfüllung der Aufgaben im öffentlichen Sektor ist in hohem Maße abhängig von der Arbeitsleistung der Mitarbeiter/-innen. Von neuen Beschäftigten wird erwartet, dass sie in kürzester Zeit Kompetenzen einbringen und neue zusätzlich erwerben, um eine optimale Arbeitsleistung zu erbringen. Während die Auswahl neuer Mitarbeiter/-innen regelmäßig mit hohem Zeit- und Arbeitsaufwand durchgeführt wird, wird dem „An-Bord-holen“ in Form der Einführung und Einarbeitung der Neuen im Allgemeinen weit weniger Beachtung geschenkt. Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur zielorientierten Gestaltung von Onboarding-Prozessen im öffentlichen Sektor.

    Forscher
    Willkommen an Bord! – wie Onboarding-Prozesse im öffentlichen Sektor zielführend gestaltet werden können (01.09.2017-31.08.2018)

    Die effektive und effiziente Erfüllung der Aufgaben im öffentlichen Sektor ist in hohem Maße abhängig von der Arbeitsleistung der Mitarbeiter/-innen. Von neuen Beschäftigten wird erwartet, dass sie in kürzester Zeit Kompetenzen einbringen und neue zusätzlich erwerben, um eine optimale Arbeitsleistung zu erbringen. Während die Auswahl neuer Mitarbeiter/-innen regelmäßig mit hohem Zeit- und Arbeitsaufwand durchgeführt wird, wird dem „An-Bord-holen“ in Form der Einführung und (...)

  • Erstellt am: 19.01.2018 09:0 Zuletzt bearbeitet am: 23.01.2018 12:0
    Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung

    Projektzeitraum: 01.09.2017 - 31.08.2018
    FPM, Einzelprojekt FPM aktuell laufend, Studienjahr 2017/2018

    Es handelt sich um eine Quer- und Längsschnittstudie mit mehreren Messzeitpunkten, um die Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus inhaltlicher Sicht zu belegen. Gleichzeitig geht es um die Bestimmung des Gesundheitszustandes einer Organisation. Der Projektzeitraum läuft von 2010 bis etwa 2019 in Abhängigkeit von Teilnahme und der weiteren Akquise. Um die Wirksamkeit nachzuweisen, sind große Stichproben erforderlich. Gerade die Erlangung der Längsschnittdaten ist ein diffiziles Geschäft, da in diesem Fall Personen über vier bis fünf Messzeitpunkte durch die Evaluation begleitet werden. In einem solchen Zeitraum ist mit Drop-outs zu rechnen, die durch neue Teilnehmer zu ersetzen sind, um eine aussagekräftige Datenlandschaft zu generieren. Das Projekt integriert Subprojekte, in denen es um spezifische Fragestellungen zur Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung oder um die Feststellung des Gesundheitszustandes einer Organisation geht. Planungen 2017/2018 Im weiteren Verlauf des Projektes zur Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Ge-sundheitsförderung wird ein besonderes Teilprojekt der Deutschen Rentenversicherung in-tegriert. Es handelt sich um eine Evaluationsstudie als Panelfeldstudie zu einem ganzheitlichen Präventionskonzept mit den Säulen Bewegung, Ernährung und Resilienz. Das Präventi-onsprojekt hat im September 2016 begonnen und ist etwa bis September 2018 anberaumt. Dieses Teilprojekt ist gerade aus Sicht der Wirksamkeitsforschung von hoher Relevanz, da es hier möglich sein wird, über eine umfassende Längsschnittanalyse mit Kontrollgruppen die Wirkungen aus gesundheitspsychologischer Sicht (vor allem Selbstwirksamkeit und Gesund-heitsverhalten betreffend) nachzuweisen (derzeit sind vier Gruppen à 15 Teilnehmende am Start nebst zwei Kontrollgruppen). Weitere Kohorten sollen in 2017 und ggf. noch 2018 berücksichtigt werden. Der Schwerpunkt wird hier die Entwicklung von Instrumenten sein, die sensitiv gesundheitspsychologische Konstrukte wie Selbstwirksamkeit, konstruktives Gesundheitsverhalten, Gesundheitsbewusstsein oder Vulnerabilität erfassen. Zudem wird das Augenmerk auf der Umsetzung der Evaluationsstudie liegen, um Erfolgsfaktoren für ein wirksames Präventionskonzept zu optimieren. FPM Studienjahr 2016/2017 Neben diesem Teilprojekt werden u. a. die in 2016/2017 gewonnenen Daten zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen weiter erfasst und konsolidiert. Im Zusammenhang mit weiteren gesundheitsrelevanten Faktoren der Arbeits- und Organisationswelt (Füh-rung, Kultur, Arbeitsfähigkeit etc.) sollen diese Belastungswerte im Sinne einer Balanced Sco-recard für organisationale Gesundheit verknüpft werden. In der FHöVAktuell (Ausgabe Februar 2017) werden das Projekt und das Evaluationsdesign eines betrieblichen Präventionskonzeptes der Deutschen Rentenversicherung beschrieben (siehe Homepage der FHöV NRW).

    Forscher
    Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (01.09.2017-31.08.2018)

    Es handelt sich um eine Quer- und Längsschnittstudie mit mehreren Messzeitpunkten, um die Wirksamkeit von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus inhaltlicher Sicht zu belegen. Gleichzeitig geht es um die Bestimmung des Gesundheitszustandes einer Organisation. Der Projektzeitraum läuft von 2010 bis etwa 2019 in Abhängigkeit von Teilnahme und der weiteren Akquise. Um die Wirksamkeit nachzuweisen, sind große Stichproben (...)

  • Erstellt am: 19.01.2018 10:0 Zuletzt bearbeitet am: 23.01.2018 11:0
    Entwicklung von Leitlinien für die Entwicklung von Personalentwicklungskonzepten

    Projektzeitraum: 01.09.2017 - 31.08.2018
    FPM, Einzelprojekt FPM aktuell laufend, Studienjahr 2017/2018

    Problemstellung Mit dem Dienstrechtsmodernisierungsgesetz hat der nordrhein-westfälische Gesetzgeber der Personalentwicklung eine besondere Bedeutung zukommen lassen. So findet sich erstmalig im Landesbeamtengesetz der Begriff „Personalentwicklung“ (Schrapper & Günther, 2017, S. 18). Zudem wird Personalentwicklung zur Aufgabe dienstvorgesetzter Stellen. Gemäß § 42, Abs. 1, Satz 1 LBG NRW fördert und entwickelt der Dienstherr die Eignung, Leis-tung und Befähigung der Beamtinnen und Beamten auf der Grundlage von Personalentwick-lungskonzepten. Die dienstvorgesetzte Stelle ist dabei verpflichtet, ein Personalentwicklungskonzept zu erstellen und dies regelmäßig fortzuentwickeln (§ 42, Abs. 4, Satz 1). Seitens der Beamtinnen und Beamten besteht zum einen die Pflicht, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erhalten und fortzuentwicklen und zum anderen ein Anspruch auf Teilnahme an für ihre be-rufliche Tätigkeit förderlichen Fortbildungsmaßnahmen (§ 42, Abs. 2, Abs. 3, Satz 1). § 17 der Laufbahnverordnung NRW enthält Präzisierungen, wie Personalentwicklungskonzepte und Fortbildungsmaßnahmen zu gestalten sind. Dabei geht der Gesetzgeber auf besondere Per-sonengruppen ein. Des Weiteren charakterisiert er Personalentwicklung als einen systemati-schen Prozess (§ 42, Abs. 4, Satz 2 LVO NRW). Obzwar die Laufbahnverordnung einige Präzisierungen enthält, steht die Verwaltungspraxis vor der Frage, wie Personalentwicklungskonzepte genau gestaltet werden sollten. Zu klären sind beispielsweise die Regelungsinhalte, der Prozess der Konzeptentwicklung, die Erpro-bung / Pilotierung von Konzepten und die Implementierung in den Verwaltungsalltag. Es ist davon auszugehen, dass eine große Anzahl der nordrhein-westfälischen Kommunal- und Landesverwaltungen in naher Zukunft Personalentwicklungskonzepte er- oder überarbeitet. Auch in anderen Bundesländern und beim Bund wird es Versuche geben, Personal-entwicklung zu optimieren und professionalisieren. Insofern ist es wichtig, der Praxis wissen-schaftlich fundierte Arbeitshilfen in Form von Leitlinien an die Hand zu geben. Zielsetzung Ziel des Forschungsprojekts ist es, dass die Praktikerinnen und Praktiker in den Landesbe-hörden und Kommunalverwaltungen über Leitlinien zu verfügen, wie Personalentwicklungs-konzepte gestaltet werden sollten. Die Leitlinien sollen sich u. a. auf Form, Inhalte, den Pro-zess der Konzeptentwicklung, die Erprobung und Implementierung beziehen. In die Leitlinien sollen rechtliche Erfordernisse, fachwissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrun-gen einmünden. Bei der Erarbeitung der Leitlinien wird darauf geachtet, dass sich Besonder-heiten der jeweiligen Behörde / Verwaltung in den Personalentwicklungskonzepten widerspiegeln können. Methodisches Vorgehen, Arbeits- und Zeitplan Folgende Methoden sollen genutzt werden um Leitlinien für die Entwicklung von Personal-entwicklungskonzepten zu erarbeiten: • Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen, z. B. aus dem DRModG NRW • Reflektion wissenschaftlicher Studien und von Erfahrungsberichten zur Entwicklung von Personalentwicklungskonzepten (z. B. Schürmann & Herzig, 2005) • Analyse von bestehenden Personalentwicklungskonzepten • Erhebung, welche Anforderungen und Erfahrungen Praktikerinnen und Praktiker an und mit Personalentwicklungskonzepten haben. Die Erhebung soll mittels Workshops erfolgen, zu denen ausgewählte Praxisvertreterinnen und –vertreter eingeladen wer-den Der aus diesen Quellen gespeiste und abgeleitete Entwurf der Leitlinien soll Vertreterinnen und Vertretern der Zielgruppe (Praktikerinnen und Praktikern aus dem Personalmanage-ment) vorgestellt, mit diesen erörtert und ggf. modifiziert werden. Es ist geplant, die Leitlinien in der Reihe „Personalmanagement im öffentlichen Sektor“ zu veröffentlichen. Im Hin-blick auf die Durchführung der Studie wird eine Kooperation mit dem Studieninstitut Ruhr angestrebt. Mit der Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen, der Sichtung der Literatur und beste-hender Personalentwicklungskonzepte soll im Herbst 2017 begonnen werden. Nach Abschluss dieser Tätigkeiten werden ab Frühjahr 2018 Workshops durchgeführt. Ein Entwurf der Leitlinien soll ab Spätsommer 2018 mit Vertreterinnen und Vertretern der Zielgruppe erörtert werden. Mit der Modifikation wird eine Endfassung erstellt, die in kommentierter Form vermutlich im Frühjahr 2019 veröffentlicht werden könnte.

    Forscher
    Entwicklung von Leitlinien für die Entwicklung von Personalentwicklungskonzepten (01.09.2017-31.08.2018)

    Problemstellung Mit dem Dienstrechtsmodernisierungsgesetz hat der nordrhein-westfälische Gesetzgeber der Personalentwicklung eine besondere Bedeutung zukommen lassen. So findet sich erstmalig im Landesbeamtengesetz der Begriff „Personalentwicklung“ (Schrapper & Günther, 2017, S. 18). Zudem wird Personalentwicklung zur Aufgabe dienstvorgesetzter Stellen. Gemäß § 42, Abs. 1, Satz 1 LBG NRW fördert und entwickelt der Dienstherr die Eignung, Leis-tung und Befähigung der (...)

  • Erstellt am: 19.01.2018 10:0 Zuletzt bearbeitet am: 23.01.2018 11:0
    Verwaltete Biografien

    Projektzeitraum: 01.09.2017 - 31.08.2018
    FPM, Einzelprojekt FPM FPM

    Folgendes ist geplant: 1. In Kooperation mit Dr. Astrid Biele Mefebue wird ein Sonderheft der Fachzeitschrift BIOS mit der Überschrift „Verwaltete Biografien“ erscheinen. Prof. Dr. Elisabeth Schilling schreibt dafür eine Einleitung. Darüber hinaus übernimmt sie die Verantwortung für die herausgeberische Tätigkeit, verfasst die Ausschreibung, wählt passende Artikel (5-6) aus, organisiert den Begutachtungsprozess, editiert die zu veröffentlichenden Beiträge. 2. Bei Springer VS wird ein Sammelband unter der Herausgeberschaft von Prof. Dr. Schilling mit demselben Titel „Verwaltete Biografien“ erscheinen. Darin werden mehr und ausführlichere Beiträge aus Deutschland und dem europäischen Ausland zur Verwaltung von Lebensläufen, Schicksalen, zum Umgang mit Abweichungen, zum organisationalen Umgang mit individuellen Biografien erscheinen. Geplant ist der Abriss verschiedener Lebenslagen, „von der Wiege bis zur Bahre“. 3. Die Ergebnisse werden auf mehreren Fachkonferenzen vorgestellt. Zurzeit liegen verbindliche Zusagen zu folgenden Konferenzen vor: a. European Sociological Association (September 2017, Athen) b. Deutsche Gesellschaft für Soziologie, Wissenssoziologie (Oktober 2017, Dortmund, zusammen mit Prof. Dr. Jonas Grutzpalk) c. Netzwerk Diversitätsforschung (November 2017, Göttingen) d. Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (März 2018) e. Time Perspectives Network (Juni 2018, Lyon)

    Forscher
    Verwaltete Biografien (01.09.2017-31.08.2018)

    Folgendes ist geplant: 1. In Kooperation mit Dr. Astrid Biele Mefebue wird ein Sonderheft der Fachzeitschrift BIOS mit der Überschrift „Verwaltete Biografien“ erscheinen. Prof. Dr. Elisabeth Schilling schreibt dafür eine Einleitung. Darüber hinaus übernimmt sie die Verantwortung für die herausgeberische Tätigkeit, verfasst die Ausschreibung, wählt passende Artikel (5-6) aus, organisiert den Begutachtungsprozess, editiert die zu veröffentlichenden Beiträge. 2. Bei (...)

  • Erstellt am: 19.01.2018 10:0 Zuletzt bearbeitet am: 25.01.2018 06:0
    Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus der Perspektive von Vätern

    Projektzeitraum: 01.09.2017 - 31.08.2018
    FPM, Einzelprojekt FPM aktuell laufend, Studienjahr 2017/2018

    Es werden fördernde und hemmende Faktoren für eine partnerschaftliche Aufgabenverteilung in Beruf und Familie untersucht.

    Forscher
    Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus der Perspektive von Vätern (01.09.2017-31.08.2018)

    Es werden fördernde und hemmende Faktoren für eine partnerschaftliche Aufgabenverteilung in Beruf und Familie untersucht.

  • Erstellt am: 19.01.2018 13:0 Zuletzt bearbeitet am: 23.01.2018 11:0
    Beurteilung von Beamtinnen und Beamten in Nordrhein-Westfalen

    Projektzeitraum: 01.09.2017 - 31.08.2018
    FPM, Einzelprojekt FPM aktuell laufend, Studienjahr 2017/2018

    Problemstellung Das Beurteilungswesen in NRW ist extrem heterogen geregelt. Nahezu alle obersten Dienstbehörden haben eigene Richtlinien erlassen, zum Teil sogar gesonderte Bestimmungen für das Fachministerium und die untergeordneten Fachbehörden. So mag es kaum verwundern, dass die Zufriedenheit der Beamtenschaft mit dem Beurteilungsverfahren stark abnimmt. Dienstliche Beurteilungen sind dabei für Beförderungen immens wichtig. Gerade die Hetero-genität der einzelnen Verfahren erschwert auch einen ressortübergreifenden Vergleich – etwa im Anschluss an eine Versetzung in den Zuständigkeitsbereich eines anderen Ministeriums. Besonderes Augenmerk erhält die Beurteilung auch durch die neue Gleichstellungsklausel des nordrhein-westfälischen Beamtengesetzes (§ 19 Abs. 6 LBG NRW) bei Beförderungen. Da keine Ausschärfungen in Konkurrenzsituationen von Männern und Frauen mehr vorgenom-men werden dürfen und auch nur die Endnote der letzten Beurteilung eine Rolle bei Beför-derungen spielen soll, werden die dort erzielten Ergebnisse immer wichtiger. Wissenschaftliche Studien haben dabei unlängst erwiesen, dass Frauen hier durchschnittlich schlechter abschneiden als Männer. U.a. – aber nicht nur - liegt das an dem deutlich höheren Anteil an Teilzeitbeschäftigungen, die wiederum im Vergleich zu Vollzeitstellen im Beurteilungsverfahren signifikant schlechter abschneiden. Immer mehr wird nun das Augenmerk auf die Beurteilungskriterien gelegt. Es steht die Frage im Raum, ob die zu beurteilenden Leistungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten gendergerecht sind. Erst Ende Februar 2017 hatte das OVG NRW die neue Beförderungsregelung zur Frau-enförderung als verfassungswidrig bezeichnet und dabei dem Land eine Neuorientierung im Beurteilungswesen als Alternative aufgezeigt. Zielsetzung Ziel des Projektes ist es, die Unterschiede der einzelnen Beurteilungsrichtlinien herauszuar-beiten und Vorgaben für eine landesweite Konsolidierung zu erarbeiten. Dabei soll u.a. der Frage nachgegangen werden, ob die Beurteilungskriterien der einzelnen Richtlinien gender-gerecht sind oder etwa in Bezug auf Chancengleichheit für Teilzeitbeschäftigte nachgebessert werden müssen. Auch das Verständnis und die Zufriedenheit der Beamtenschaft mit dem Beurteilungswesen soll verbessert werden. Methodisches Vorgehen Zunächst sollen die einzelnen Beurteilungsrichtlinien gesichtet und im Hinblick auf Konsoli-dierungsbedarf abgeglichen werden. Hier soll die aktuelle Rechtsprechung als Maßstab einfließen. In den vergangenen Jahren kam es zu zahlreichen Klageverfahren, die auch die obersten Landes- und Bundesgerichte beschäftigten. In diesem Zusammenhang hat die Verwaltungsgerichtsbarkeit einige konkrete Vorgaben für die Beurteilung von Beamtinnen und Beamten aufgestellt. So müssen z.B. (negative) Werturteile hinreichend plausibilisiert sein. Auch muss seit einem Urteil des BVerwG aus 2016 aus der jeweiligen Beurteilung konkret hervorgehen, wie aus Leistungs- und Befähigungseinschätzungen eine Gesamtnote gebildet wurde. Es stellt sich die Frage, ob die Landesrichtlinien, die zum Teil bereits über zehn Jahre alt sind, diese Vorgaben hinreichend umsetzen. Mit Hilfe statistischer Erhebungen soll zudem geprüft werden, ob die zu beurteilenden Kriterien bestimmte Gruppen (Frauen?) bei Beförderungen benachteiligen. Dies kann anhand von Interviews mit Endbeurteilern und Frauenbeauftragten eruiert werden. Auch die Zufriedenheit mit dem Beurteilungswesen kann anhand von Befragungen bei Beur-teilten und Beurteilern erhoben werden. Wünschenswert wäre, wenn den Landesministerien und Interessenvertretungen konkrete Vorschläge für Konsolidierungen und gendergerechte Kriterien unterbreitet werden könnten. Forschungsstand Eine landesweite Übersicht über sämtliche Beurteilungsrichtlinien oder eine inhaltliche Aus-wertung liegt aktuell nicht vor. Anfang 2017 legte der Student Torsten Schubert bei der FHöV NRW eine Masterarbeit zum Beurteilungswesen der NRW-Staatskanzlei und der staatlichen Finanzverwaltung in NRW vor. Genderfragen wurden dabei nicht untersucht. Die Hans-Böckler-Stiftung hat eine umfassende Untersuchung im Jahre 2013 zum Bereich des Beurteilungswesens bei Polizeibediensteten vorgelegt (s. u.). Hier werden einige – für den Polizeibereich zu ermittelte – Missstände aufgezeigt.

    Forscher
    Beurteilung von Beamtinnen und Beamten in Nordrhein-Westfalen (01.09.2017-31.08.2018)

    Problemstellung Das Beurteilungswesen in NRW ist extrem heterogen geregelt. Nahezu alle obersten Dienstbehörden haben eigene Richtlinien erlassen, zum Teil sogar gesonderte Bestimmungen für das Fachministerium und die untergeordneten Fachbehörden. So mag es kaum verwundern, dass die Zufriedenheit der Beamtenschaft mit dem Beurteilungsverfahren stark abnimmt. Dienstliche Beurteilungen sind dabei für Beförderungen immens wichtig. Gerade die Hetero-genität der einzelnen (...)

  • Erstellt am: 25.05.2018 08:1 Zuletzt bearbeitet am: 06.06.2018 10:1
    Interkulturelle Kompetenz für die Polizei

    Projektzeitraum: 01.09.2017 - 31.08.2018
    IPK IPK aktuell laufend, Studienjahr 2017/2018

    Seit Beginn der 2000er Jahre bemüht man sich bei den Polizeien (mit unterschiedlicher Intensität) um passende Fort- und Ausbildungsformate für interkulturelle Kompetenzen. Häufig wird dabei die mittlerweile sprichwörtliche Definition über interkulturelle Kompetenz von Darla Deardorff benutzt: „Interkulturelle Kompetenz beschreibt die Kompetenz, auf Grundlage bestimmter Haltungen und Einstellungen sowie besonderer Handlungs- und Reflexionsfähigkeiten in interkulturellen Situationen effektiv und angemessen zu regieren.“ Abgesehen davon, dass diese Definition zur Tautologie neigt, weil sie die interkulturelle Kompetenz anhand „interkultureller Situationen“ definiert stellen sich weitere entscheidende Fragen, z.B.: Über welche Fertigkeiten verfügt man, wenn man interkulturell kompetent ist? Was hat man gelernt, wenn man ein interkulturelles Training durchlaufen hat? Wie verändert sich durch interkulturelle Kompetenz das Verhältnis der Polizei zum Bürger? Bei genauerer Betrachtung bleiben viele dieser Fragen nur teilweise beantwortbar. Dabei wirft schon die Definition des „Kultur“-Begriffes Zweifel darüber auf, ob man sich überhaupt zum Zwecke einer Aus- und Fortbildung auf gemeinsame Begriffe einigen kann. Mit welchem Kulturbegriff die Fort- und Ausbildung interkultureller Kompetenzen bei der Polizei arbeitet bleibt häufig unsicher. Riskant ist dabei, dass einer Ethnisierung des Kulturbegriffes nicht genügend konzeptioneller Widerstand entgegensteht und es dadurch zu Verhärtungen von Vorurteilen kommen kann, wo doch deren Überwindung trainiert werden sollte. Das Themenheft bringt die am Thema „interkulturelle Kompetenz für die Polizei“ beteiligten Gruppen zumindest virtuell zusammen und lässt sie debattieren: Was wünschen sich betroffene Gruppen von einer interkulturell kompetenten Polizei, was wünscht sich die polizeiliche Führung, was die Ausbilder und was die Politik? Oder auch: Warum überhaupt braucht die Polizei besondere soziale und kommunikative Kompetenzen, die man „interkulturell“ nennt? Und was soll „Kultur“ dabei genau bedeuten? Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Bereichen (Politik, Polizei, ethnische Communities, Lehre) wurden um kurze Statements gebeten. Das Themenheft trägt diese Aussagen zusammen. Das Heft ist das erste einer Reihe unter dem Titel „Polizei.Wissen. Themen polizeilicher Bildung“. Hefte zum Thema „Ethik“, „Führung“ und „Ultras“ sind in Vorbereitung.

    Forscher
    Interkulturelle Kompetenz für die Polizei (01.09.2017-31.08.2018)

    Seit Beginn der 2000er Jahre bemüht man sich bei den Polizeien (mit unterschiedlicher Intensität) um passende Fort- und Ausbildungsformate für interkulturelle Kompetenzen. Häufig wird dabei die mittlerweile sprichwörtliche Definition über interkulturelle Kompetenz von Darla Deardorff benutzt: „Interkulturelle Kompetenz beschreibt die Kompetenz, auf Grundlage bestimmter Haltungen und Einstellungen sowie besonderer Handlungs- und Reflexionsfähigkeiten in interkulturellen (...)

  • Erstellt am: 06.06.2018 10:1 Zuletzt bearbeitet am: 06.06.2018 10:1
    Weiterentwicklung der Einsatzlehre

    Projektzeitraum: 01.09.2017 - 31.08.2018
    IPK IPK aktuell laufend

    Das Fach Einsatzlehre ist eine zentrale Disziplin an allen Polizei ausbildenden Fachhochschulen fu?r öffentliche Verwaltung. Es bereitet angehende Polizeibeamte in theoretischer Hinsicht auf die Einsatzbewältigung vor. Das Projekt fokussiert Potentiale der Einsatzlehre (Aufarbeitung des Forschungsstands, Disziplinentwicklung, didaktische Aspekte). Die zentralen Forschungsfragen lauten: 1) Welcher Forschungsstand und welche Historie liegen der Einsatzlehre zugrunde? 2) Unter welchen Bedingungen stellt die Vermittlung von Erfahrungswissen eine Bereicherung fu?r die Lehre und Forschung dar? 3) Unter welchen Bedingungen können Lernumgebungen, die sich am Konzept des situierten Lernens orientieren, in die Lehre implementiert werden?

    Forscher
    Weiterentwicklung der Einsatzlehre (01.09.2017-31.08.2018)

    Das Fach Einsatzlehre ist eine zentrale Disziplin an allen Polizei ausbildenden Fachhochschulen fu?r öffentliche Verwaltung. Es bereitet angehende Polizeibeamte in theoretischer Hinsicht auf die Einsatzbewältigung vor. Das Projekt fokussiert Potentiale der Einsatzlehre (Aufarbeitung des Forschungsstands, Disziplinentwicklung, didaktische Aspekte). Die zentralen Forschungsfragen lauten: 1) Welcher Forschungsstand und welche Historie liegen der Einsatzlehre zugrunde? 2) Unter (...)

  • Erstellt am: 06.06.2018 10:1 Zuletzt bearbeitet am: 06.06.2018 10:1
    Politischer Extremismus/Terrorismus in der Aus- und Fortbildung der nordrhein-westfälischen Sicherheitsbehörden

    Projektzeitraum: 01.09.2017 - 31.08.2018
    IPK IPK aktuell laufend

    Sowohl im Bericht des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages (2013), als auch im Bericht des NSU-Untersuchungsausschuss des Landtages NRW (2017) werden dezidiert eine bessere Aus- und Fortbildung der Polizeien als auch der Verfassungsschutzbehörden im Hinblick auf Phänomenkenntnisse und Analysefähigkeit beim politischen Extremismus/Terrorismus eingefordert. Das Forschungsvorhaben soll in einem ersten Schritt eine Bestandsaufnahme der jetzigen Aus- und Fortbildung der Polizei und des Verfassungsschutzes in Nordrhein-Westfalen zu politischem Extremismus und Terrorismus leisten. Dies erfolgt durch strukturierte Fragebögen an die entsprechenden Institutionen (MIK NRW: Abt. 4 und 6, FHöV NRW, LAFP NRW, LKA NRW, Staatsschutzabt. der Polizei NRW). Im zweiten Schritt erfolgt eine Sammlung von Beispielen gelingender Praxis hinsichtlich der Aus- und Fortbildung der Polizeien und des Verfassungsschutzes zu politischem Extremismus und Terrorismus in anderen Bundesländern bzw. im Bund. In Schritt drei werden diese Ergebnisse zusammengefasst und konkrete Empfehlungen für eine Verbesserung bzw. Neufassung der Aus- und Fortbildung der Polizei und des Verfassungsschutzes zu politischem Extremismus und Terrorismus in NRW formuliert.

    Forscher
    Politischer Extremismus/Terrorismus in der Aus- und Fortbildung der nordrhein-westfälischen Sicherheitsbehörden (01.09.2017-31.08.2018)

    Sowohl im Bericht des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages (2013), als auch im Bericht des NSU-Untersuchungsausschuss des Landtages NRW (2017) werden dezidiert eine bessere Aus- und Fortbildung der Polizeien als auch der Verfassungsschutzbehörden im Hinblick auf Phänomenkenntnisse und Analysefähigkeit beim politischen Extremismus/Terrorismus eingefordert. Das Forschungsvorhaben soll in einem ersten Schritt eine Bestandsaufnahme der jetzigen Aus- und Fortbildung der (...)

  • Erstellt am: 03.05.2018 11:1 Zuletzt bearbeitet am: 06.06.2018 10:1
    Die deeskalierende Wirkung von Bodycams im Wachdienst der Polizei Nordrhein-Westfalen

    Projektzeitraum: 01.05.2017 - 30.05.2019
    Auftragsforschung IPK aktuell laufend

    Vor dem Hintergrund der politischen Diskussion um steigende Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte (PVD) wird die Hypothese diskutiert, dass offene Audio- und Videoaufzeichnungen durch PVB eine deeskalierende Wirkung entfalten und Gewaltdelikte gegen PVB reduzieren können. Theoretisch kann dies sowohl durch höhere subjektive Sanktionswahrscheinlichkeiten als auch dadurch begründet werden, dass sich Personen dann eher gemäß ihren (normkonformen) Werten und Überzeugungen verhalten, wenn sie ihr Verhalten vor Augen gehalten oder widergespiegelt bekommen. Die präventive und deeskalierende Wirkung sichtbar am Körper getragener Aufzeichnungsgeräte (Bodycams) auf Adressaten polizeilicher Maßnahmen im Wachdienst der Polizei ist insbesondere im deutschen Sprachraum bisher noch nicht in dem Umfang erforscht, als dass belastbare Erkenntnisse für polizeirechtliche, polizeistrategische und polizeitaktische Entscheidungen vorliegen. Dies gilt insbesondere für alltägliche Einsatzsituationen, z.B. im häuslichen Bereich. Mit der Einführung des § 15c in das Polizeigesetz NRW wurde die erforderliche Rechtsgrundlage im Land NRW für den offenen Einsatz von Bodycams sowohl im öffentlichen Raum als auch in privaten Räumen geschaffen. Die Auswirkungen dieser Vorschrift und die praktische Anwendung sollen gem. § 15c PolG NRW bis zum 30.06.2019 durch die Landesregierung unter Mitwirkung einer oder eines unabhängigen sozialwissenschaftlichen Sachverständigen und einer oder eines polizeiwissenschaftlichen Sachverständigen im Rahmen einer Wirkungsanalyse geprüft werden. Zur Beantwortung der Forschungsfragen kommen verschiedene Methoden zum Einsatz. Für den kausalen Nachweis der deeskalierenden Wirkung wurde u.a. ein randomisiertes Verfahren entwickelt und eingesetzt, das es ermöglicht, die Straftaten zum Nachteil von PVB zwischen der Kontroll- (Dienstschichten ohne Einsatz von Bodycams) und der Experimentalgruppe (Dienstschichten mit Einsatz von Bodycams) zu vergleichen. Daneben werden die Einstellungen und Erfahrungen der beteiligten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Projektverlauf mehrfach mittels quantitativer und qualitativer Befragungen erhoben. Bürgerbeschwerden und die durch den Einsatz der Bodycam entstandenen Aufnahmen werden quantitativ und qualitativ ausgewertet.

    Externes Projekt

    Forscher
    Datei:
    Die deeskalierende Wirkung von Bodycams im Wachdienst der Polizei Nordrhein-Westfalen (01.05.2017-30.05.2019)

    Vor dem Hintergrund der politischen Diskussion um steigende Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte (PVD) wird die Hypothese diskutiert, dass offene Audio- und Videoaufzeichnungen durch PVB eine deeskalierende Wirkung entfalten und Gewaltdelikte gegen PVB reduzieren können. Theoretisch kann dies sowohl durch höhere subjektive Sanktionswahrscheinlichkeiten als auch dadurch begründet werden, dass sich Personen dann eher gemäß ihren (normkonformen) Werten und (...)

  • Erstellt am: 25.05.2018 09:1 Zuletzt bearbeitet am: 06.06.2018 10:1
    Kriminalitätsfurcht und Angsträume in Gelsenkirchen – Eine qualitative Erhebung der Risikoperzeption auf Stadtteilebene

    Projektzeitraum: 01.04.2017 - 31.03.2018
    IPK IPK abgeschlossen

    Das Polizeipräsidium Gelsenkirchen und die Stadt Gelsenkirchen haben im September 2016 einen Kooperationsvertrag zur Verbesserung der Sicherheit in Gelsenkirchen geschlossen. Neben Maßnahmen zur Verbesserung der objektiven Sicherheitslage stehen solche zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bewohner im Vordergrund der vertraglichen Regelungen. Mit Blick auf die Effektivität von Maßnahmen zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bewohnerinnen und Bewohner drängen sich folgende Fragen auf: Was genau beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl im Alltag der Menschen? Was nehmen die Bewohner als Bedrohung ihrer Sicherheit wahr? Welche Rolle spielen sog. Incivilities – sichtbare Verfallserscheinungen des städtischen Raums – bei der Risikoperzeption? Unterscheiden sich die Stadtteile bezüglich des Sicherheitsgefühls ihrer Wohnbevölkerung und hinsichtlich der wahrzunehmenden Incivilities? Worin bestehen diese Unterschiede? Sind die hoch kriminalitätsbelasteten Stadtteile besonders betroffen? Ziel Ziel des geplanten Forschungsprojekts ist ein Beitrag zur Beantwortung o.g. Fragen. Hierzu soll eine umfangreiche und zugleich belastbare Datengrundlage zum Sicherheitsgefühl der Bewohner auf Ebene der Stadtteile, die für die effektive Ausgestaltung der Kooperation zwischen der Stadt und der Polizei Gelsenkirchen große Bedeutung hat, geschaffen werden. Methode Mit dem geplanten Forschungsprojekt sollen die Angsträume der Bewohnerinnen und Bewohner auf kleinräumlicher Ebene erfasst werden. Eingesetzt werden etablierte Methoden der qualitativen Sozialforschung: Zum einen sollen leitfadengestützte Interviews und Gruppendiskussionen mit Stadtteilbewohnerinnen und -bewohnern, Geschäftsbetreibenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ordnungsämter zu ihrer Risiko- und Sicherheitswahrnehmung geführt werden. Zum anderen werden in verdeckt teilnehmenden, systematischen Beobachtungen die Incivilities erfasst. Schließlich sollen ausgewählte Bewohnerinnen und Bewohner (Idealtypen nach dem Ergebnis der Interviews und Diskussionen) mit zur Verfügung gestellten Einwegkameras ihre Angsträume, denen sie in ihrem Alltag in Gelsenkirchen begegnen, dokumentieren. Durch den Einsatz der analogen Fototechnik wird eine höhere und intensivere Teilnahmebereitschaft auf Seiten der Studienteilnehmer erwartet. Der Verbindlichkeit, der ‚Arbeitsaufforderung’ nachzukommen und Bilder auf der Leihweise zur Verfügung gestellten Kamera abzuliefern, ist höher, als dies beispielsweise bei einer Aufforderung, auf dem privaten Smartphone aufgenommene Digitalbilder einzureichen, der Fall wäre. Die technikbedingten Einschränkungen der analogen Fotografie (insbesondere die Restriktion, dass Bilder nach der Aufnahme nicht unmittelbar kontrolliert oder später bearbeitet werden können) verhindern zudem eine unerwünschte Inszenierung der fotografierten Situationen und Orte und versprechen somit eine unverfälschte dokumentarische Momentaufnahme aus dem Blickwinkel der jeweiligen Fotografen darzustellen. Die Datenerhebung/-auswertung erfolgt durch das Projektteam, unterstützt durch Studierende (KvD) der FHöV NRW im Rahmen eines Projektstudiums. Das Projektstudium grenzt sich von dem Forschungsprojekt durch die Konzentration auf die Umsetzung der wissenschaftlichen Ergebnisse in die kommunale Verwaltungspraxis ab. Hingegen fokussiert sich das Forschungsprojekt auf einen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion über die Entstehung von Kriminalitätsfurcht auf kleinräumlicher Ebene. Daneben gibt das Forschungsprojekt mit dem innovativen Ansatz der Fotografie als Methode der qualitativen Datenerhebung im Zusammenhang mit der Entstehung von Kriminalitätsfurcht der Kriminologie des Visuellen, einer in Deutschland noch nicht sehr weit entwickelten Forschungsrichtung, einen wichtigen Impuls.

    Forscher
    Kriminalitätsfurcht und Angsträume in Gelsenkirchen – Eine qualitative Erhebung der Risikoperzeption auf Stadtteilebene (01.04.2017-31.03.2018)

    Das Polizeipräsidium Gelsenkirchen und die Stadt Gelsenkirchen haben im September 2016 einen Kooperationsvertrag zur Verbesserung der Sicherheit in Gelsenkirchen geschlossen. Neben Maßnahmen zur Verbesserung der objektiven Sicherheitslage stehen solche zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bewohner im Vordergrund der vertraglichen Regelungen. Mit Blick auf die Effektivität von Maßnahmen zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bewohnerinnen und Bewohner drängen sich (...)

  • Zukunftsvorstellungen Geflüchteter

    Projektzeitraum: 01.09.2016 - 31.08.2017
    Einzelprojekt im FZ Personal und Management (FPM) bewilligt

    Forscher
    Zukunftsvorstellungen Geflüchteter (01.09.2016-31.08.2017)

  • Stellenbesetzungsverfahren im öffentlichen Sektor

    Projektzeitraum: 01.09.2016 - 31.08.2017
    Einzelprojekt im FZ Personal und Management (FPM) bewilligt

    Ziel ist es, für die Arbeitgeber des öffentlichen Sektors eine Informationsquelle zu schaffen, mit der sich die für die Personalauswahl zuständigen Mitarbeiterinnen in einfacher Weise über aktuelle juristische, betriebswirtschaftliche und eignungsdiagnostische Aspekte von Stellenbesetzungsverfahren informieren können. Dabei sollen für Problemfälle, die sich aus den Anforderungen der unterschiedlichen Fachdisziplinen ergeben, praxisgerechte Lösungshinweise erarbeitet werden.

    Forscher
    Stellenbesetzungsverfahren im öffentlichen Sektor (01.09.2016-31.08.2017)

    Ziel ist es, für die Arbeitgeber des öffentlichen Sektors eine Informationsquelle zu schaffen, mit der sich die für die Personalauswahl zuständigen Mitarbeiterinnen in einfacher Weise über aktuelle juristische, betriebswirtschaftliche und eignungsdiagnostische Aspekte von Stellenbesetzungsverfahren informieren können. Dabei sollen für Problemfälle, die sich aus den Anforderungen der unterschiedlichen Fachdisziplinen ergeben, praxisgerechte Lösungshinweise erarbeitet werden.  (...)

  • Wahrnehmung des Image von Verwaltungen als Arbeitgeber

    Projektzeitraum: 01.09.2016 - 31.08.2017
    Einzelprojekt im FZ Personal und Management (FPM) bewilligt

    Unter der Perspektive Wahrnehmung des Image von Verwaltungen als Arbeitgeber sollen die Sichtweisen und Einschätzungen von Berufsanfängern untersucht werden.

    Forscher
    Wahrnehmung des Image von Verwaltungen als Arbeitgeber (01.09.2016-31.08.2017)

    Unter der Perspektive Wahrnehmung des Image von Verwaltungen als Arbeitgeber sollen die Sichtweisen und Einschätzungen von Berufsanfängern untersucht werden.

  • Betriebliches Eingliederungsmanagement im Beamtenrecht

    Projektzeitraum: 01.09.2016 - 31.08.2017
    Einzelprojekt im FZ Personal und Management (FPM) bewilligt

    Forscher
    Betriebliches Eingliederungsmanagement im Beamtenrecht (01.09.2016-31.08.2017)

  • Polizei im Wandel

    Projektzeitraum: 01.09.2016 - 31.08.2017
    Einzelprojekt im FZ Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK) bewilligt

    Die Untersuchung soll Entwicklungsstränge innerhalb der nordrhein-westfälische Polizeigeschichte nachzeichnen. Dabei werden die polizeigeschichtlichen Ereignisse stets im gesamtgesellschaftlichen Rahmen betrachtet. In chronologischer Abfolge sollen sowohl einzelne, herausragende polizeiliche Einsätze als auch das typische Alltagsgeschehen dargestellt werden.

    Forscher
    Polizei im Wandel (01.09.2016-31.08.2017)

    Die Untersuchung soll Entwicklungsstränge innerhalb der nordrhein-westfälische Polizeigeschichte nachzeichnen. Dabei werden die polizeigeschichtlichen Ereignisse stets im gesamtgesellschaftlichen Rahmen betrachtet. In chronologischer Abfolge sollen sowohl einzelne, herausragende polizeiliche Einsätze als auch das typische Alltagsgeschehen dargestellt werden.

  • Interkulturelle Kompetenz Deutschland-Russland

    Projektzeitraum: 01.09.2016 - 31.08.2017
    Einzelprojekt bewilligt

    Die Forschungsarbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse kritischer Merkmale wie Kulturschockelementen und kulturellen Unterschieden in deutsch-russischer Interaktionen. Diese sollen für das interkulturelle Lernen nutzbar gemacht werden.

    Forscher
    Interkulturelle Kompetenz Deutschland-Russland (01.09.2016-31.08.2017)

    Die Forschungsarbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse kritischer Merkmale wie Kulturschockelementen und kulturellen Unterschieden in deutsch-russischer Interaktionen. Diese sollen für das interkulturelle Lernen nutzbar gemacht werden.

  • Evaluation der Studierendenauswahl im Polizeivollzugsdienst

    Projektzeitraum: 01.09.2016 - 31.08.2017
    Einzelprojekt bewilligt

    Evaluation der Studierendenauswahl im Polizeivollzugsdienst bezüglich der akademischen Leistungsfähigkeit erstausgewählter bzw. nachrückender Studierender

    Forscher
    Evaluation der Studierendenauswahl im Polizeivollzugsdienst (01.09.2016-31.08.2017)

    Evaluation der Studierendenauswahl im Polizeivollzugsdienst bezüglich der akademischen Leistungsfähigkeit erstausgewählter bzw. nachrückender Studierender

  • Erstellt am: 19.01.2018 10:0 Zuletzt bearbeitet am: 23.01.2018 11:0
    Betrieblichen Eingliederungsmanagement im Beamtenrecht.

    Projektzeitraum: 01.09.2016 - 31.08.2017
    FPM, Einzelprojekt FPM aktuell laufend, Studienjahr 2017/2018

    Problemstellung Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) nach § 84 Abs. 2 SGB IX ist laut höchst richterlicher Rechtsprechung nicht lediglich für schwerbehinderte Beschäftige, sondern auch bei andauernden Krankheitsverhältnissen durchzuführen. Dieses Postulat führt zu zahlreichen Anwendungsfällen. Die Durchführung des Verfahrens bereitet im öffentlichen Dienst allerdings erhebliche Schwierigkeiten. Zwar ist mittlerweile kaum noch streitig, dass die Vor-schrift auch auf Beamte Anwendung findet. Gleichwohl lassen sich die arbeitsrechtlichen Bestimmungen nicht ohne weiteres auf die Beamtenschaft übertragen. Es fehlt der Bezug zum Kündigungsschutzverfahren. Rechtliche Vorgaben und Verfahren, etwa zur Feststellung einer Dienstunfähigkeit, unterscheiden sich davon erheblich. V.a. der Ablauf des Verfahrens, die rein freiwillige Durchführung, Beweislastfragen, Ansprüche sowie (rechtliche) Konsequenzen einer fehlerhaften Durchführung sind hoch umstritten. Zielsetzung Ziel des Projektes ist es, die Anwendbarkeit des BEM auf Beamte zu prüfen. Ziele, Vorausset-zungen, Durchführungsregelungen sowie Konsequenzen bei Nichtbeachtung sollen unter-sucht werden. Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, ob diese Regelungen auch für Widerrufs-, Probe- und Ruhestandsbeamte gelten können. Schlussendlich sollen praxistaugliche Empfehlungen für die Beteiligung von und Vereinbarungen mit Personalvertretungen gegeben werden, die auch Aspekte des Datenschutzes aufgreifen. Methodisches Vorgehen Zunächst soll anhand von Studien der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung sowie Befragungen größerer privater Arbeitgeber Sinn und Zweck sowie Ablauf des Verfahrens außerhalb des öffentlichen Dienstes entwickelt werden. Sodann werden größere Behörden in NRW beteiligt, um herauszufinden, welche Schwierigkeiten bei der Anwendung in Bezug auf die Beamtenschaft bestehen. Schließlich werden die beamtenrechtlichen Vorgaben eruiert, um ein mit diesen übereinstimmendes Verfahren zu entwickeln. Dies wird den beteiligten Behörden erneut vorgestellt. Forschungsstand Im Juli 2014 hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) die Anwendung des BEM auf Beamte bestätigt. Ebenso gerichtlich geklärt ist, dass dieses Verfahren – obwohl im SGB IX geregelt – nicht lediglich auf Schwerbehinderte Anwendung findet. Während die arbeitsrechtlichen Regelungen ohne größere Probleme auf die Angestellten-verhältnisse im öffentlichen Dienst angewendet werden konnten, stellen abweichende beamtenrechtliche Regelungen die Verwaltungsrechtswissenschaft vor erhebliche Probleme. Insbesondere in der Literatur umstritten ist die Frage der Freiwilligkeit solcher Verfahren, da Beamte umfassende Mitwirkungspflichten treffen. Auch das Verhältnis zum Verfahren der Feststellung einer Dienstunfähigkeit ist ungeklärt. Konkret geht es darum, welche Konsequenzen Versäumnisse im Verfahren haben können. Auch die Rechte von Beamten im Verfahren (etwa Datenschutz) sind fraglich. Erste sich widersprechende Urteile der unteren Verwaltungsgerichte deuten auf eine größere Verunsicherung hin.

    Forscher
    Betrieblichen Eingliederungsmanagement im Beamtenrecht. (01.09.2016-31.08.2017)

    Problemstellung Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) nach § 84 Abs. 2 SGB IX ist laut höchst richterlicher Rechtsprechung nicht lediglich für schwerbehinderte Beschäftige, sondern auch bei andauernden Krankheitsverhältnissen durchzuführen. Dieses Postulat führt zu zahlreichen Anwendungsfällen. Die Durchführung des Verfahrens bereitet im öffentlichen Dienst allerdings erhebliche Schwierigkeiten. Zwar ist mittlerweile kaum noch streitig, dass die Vor-schrift auch (...)

  • Erstellt am: 06.06.2018 10:1 Zuletzt bearbeitet am: 06.06.2018 10:1
    „FHöV-Projekt (Schweine II- Ermittlung der Liegezeit von Leichen (Feststellung des Todeszeitpunktes sowie die Detektion von Leichen mit Hilfe der Thermografie)“

    Projektzeitraum: 01.09.2016 - 31.08.2018
    IPK IPK aktuell laufend

    Das postmorale Intervall (PMI), auch Leichenliegezeit genannt, bezeichnet den Zeitraum zwischen dem Tod eines Individuums und dem Auffinden der Leiche. Anhand von feststehenden Daten, wie dem Absinken der Körperkerntemperatur oder z.B. dem im Verlauf der Verwesung auftretenden Insektenbefall kann der ungefähre Todeszeitpunkt ermittelt werden (Ansatz der Entomologen). Frühe Todeszeichen wie z.B. rigor mortis (Leichenstarre) und livor mortis (Leichenflecken) sind oftmals auf die ersten 24h-48h nach dem Eintritt des Todes beschränkt. Mit steigendem PMI steigt deshalb die Schwierigkeit, verifizierte Angaben zum exakten Todeszeitpunkt machen zu können. Genau an diesem Punkt setzt unser Projekt an. Das Projekt verfolgt daher zwei Ziele: Das primär wissenschaftliche Ziel ist es, über die unterschiedlichen Wissenschaften (z.B. die Biochemie und die Entomologie) alternative Methoden zu erforschen, um den Todeszeitpunkt möglichst genau zu ermitteln. Die Genauigkeit dieses Wertes ist wesentlich für den Ermittlungserfolg innerhalb der polizeilichen Todesermittlungen. Das eher praxisorientierte Ziel ist es, verifizierte Messdaten für den Einsatz von Suchtechnik der Polizeihubschrauber bei Vermisstenlagen (Detektion von menschlichen Körpern mit Hilfe der Thermografie) zu erlangen. Der zwischen den projektbeteiligten Partnern abgestimmte Abschlussbericht wird für Mitte des Jahres 2018 erwartet.

    Forscher
    „FHöV-Projekt (Schweine II- Ermittlung der Liegezeit von Leichen (Feststellung des Todeszeitpunktes sowie die Detektion von Leichen mit Hilfe der Thermografie)“ (01.09.2016-31.08.2018)

    Das postmorale Intervall (PMI), auch Leichenliegezeit genannt, bezeichnet den Zeitraum zwischen dem Tod eines Individuums und dem Auffinden der Leiche. Anhand von feststehenden Daten, wie dem Absinken der Körperkerntemperatur oder z.B. dem im Verlauf der Verwesung auftretenden Insektenbefall kann der ungefähre Todeszeitpunkt ermittelt werden (Ansatz der Entomologen). Frühe Todeszeichen wie z.B. rigor mortis (Leichenstarre) und livor mortis (Leichenflecken) sind oftmals auf (...)