Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

P14 - P 15 Professuren (W 2 LBesO W NRW) Psychologie und Interkulturelle Kompetenz sowie Psychologie und Berufsrollenreflexion

Ausschreibungstext

An der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (FHöV NRW) mit Sitz in Gelsenkirchen und Abteilungen in Duisburg, Gelsenkirchen, Köln und Münster sowie Standorten in Aachen, Bielefeld, Dortmund, Hagen, Herne und Mülheim an der Ruhr sind ab dem 01.09.2020 zwei Stellen zu besetzen:

Professur (m/w/d) für folgende Bereiche
(W 2 LBesO W NRW)

Stellen

Fachlichkeit

Studienort

Kennziffer

1

Psychologie und Interkulturelle Kompetenz

Mülheim

P 14

1

Psychologie und Berufsrollenreflexion

Hagen

P 15

Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen mit zurzeit ca. 12.000 Studierenden. In Bachelorstudiengängen für Allgemeine Verwaltung, Rentenversicherung und Polizei wird das zukünftige Personal der Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt ausgebildet. Seit 2015 kann an der FHöV NRW zudem in einem Studiengang der akademische Grad des Masters of Public Administration erworben werden. Mit diesem Angebot ist die FHöV NRW die größte Hochschule für öffentliche Verwaltung in Deutschland und Europa.

Aufgaben:

  • Lehre in den jeweiligen Studiengängen in einem Umfang von 703 Lehrverpflichtungsstunden pro Studienjahr
  • Die Bereitschaft zur Wahrnehmung von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im Rahmen des gesetzlichen Auftrages gem. § 3 FHGöD
  • Aktualisierung des Fachwissens , Erhalt des Praxisbezugs 
  • Beteiligung an der Ausgestaltung von Prüfungsinhalten und –formen
  • Aktualisierung des Fachwissens und Erhalt des Praxisbezugs
  • Prüfungstätigkeiten (Klausuren, Fachgespräche, etc.)
  • aktive Beteiligung in der Selbstverwaltung, Qualitätssicherung sowie der Hochschulentwicklung der FHöV NRW

Eine regelmäßige Beteiligung am Evaluationsverfahren wird vorausgesetzt. Die Bereitschaft zur Übernahme von Lehrveranstaltungen an weiteren Studienorten ist erforderlich. 

Fachliches Anforderungsprofil:
Voraussetzungen gem. § 18 FHGöD i.V.m. § 46 Abs. 1 Nr. 1-3 und 5 des Hochschulgesetzes NRW:

(Es gilt das HG NRW vom 14. März 2000 in der Fassung des Gesetzes vom 30. November 2004)

  • ein den vorgesehenen Aufgaben entsprechendes abgeschlossenes Hochschulstudium;
  • hier Psychologie (Univ.-Diplom-, Magister- oder Masterabschluss)
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird
  • pädagogische Eignung
  • fünfjährige Praxistätigkeit (davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs)

Bezogen auf das Fach Interkulturelle Kompetenz sind Forschungs- bzw. relevante Praxiserfahrungen mit den Themen Migration, Integration, Diversität/ Diversitymanagement oder interkulturelle Kommunikation/Sensibilisierung erforderlich.

Für einen Einsatz im Modul Berufsrollenreflexion ist eine Qualifizierung als Supervisorin/Supervisor, Mediatorin/Mediator bzw. Coach vorzuweisen. Des Weiteren sind praktische Erfahrungen im Umgang mit Gruppen gewünscht. Zudem wird erwartet, an den internen Fortbildungen im Modul Berufsrollenreflexion teilzunehmen.

Sollte aus persönlichen Gründen kein Beamtenverhältnis gewünscht oder durch Überschreitung der gesetzlichen Altersgrenze nicht mehr möglich sein, ist auch der Abschluss eines privatrechtlichen Dienstvertrages möglich.

Basiskompetenzen:

  • Pädagogisch-didaktische Kompetenz
  • Kommunikationskompetenz
  • Engagement
  • Stressstabilität
  • Organisationsvermögen
  • Forschungskompetenz
  • Fachkompetenz

Stellenbesetzungen werden auf Wunsch grundsätzlich auch in Teilzeit vorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen oder diesen Gleichstellten im Sinne des § 2 Abs. 3 SGB IX sind ebenfalls erwünscht. 

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der entsprechenden Kennziffer bis zum 01.12.2019 auf dem Postweg an die

Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW
Dezernat 21.1 – Personal
Haidekamp 73
45886 Gelsenkirchen

Bitte senden Sie uns als Bewerbungsunterlagen ausschließlich Fotokopien und verzichten Sie auf aufwändige Bewerbungsmappen, da diese nicht zurückgeschickt werden können.

Zusätzlich ist es erforderlich, Ihren Bewerbungsunterlagen das auf dieser Seite zur Verfügung stehende „Formblatt Professur“ und die unterschriebene datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung zur Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten (Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten gem. DSGVO) beizufügen, da Ihre Bewerbung ansonsten nicht berücksichtigt werden darf.

Sollten Sie Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle haben, wenden Sie sich bitte an

oder für Fragen zum Bewerbungsverfahren und beamtenrechtliche- oder tarifrechtliche Fragen

Mit der Einsendung einer Bewerbung erklären sich die Bewerberinnen und Bewerber gleichzeitig einverstanden, dass vorübergehend erforderliche Daten im Rahmen des Auswahlverfahrens gespeichert werden.

Grundlegende Informationen zu den Inhalten des Studiengangs erhalten Sie über die Modulbeschreibungen auf unserer Homepage: https://www.fhoev.nrw.de/studium/bachelorstudiengaenge/studienvorschriften-inhalte/uebersicht/


Details

Stellenanzahl

2

Behörde

Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW
Mülheim und Hagen

Gerichtet an

Bewerber/innen (m/w/d) die die folgenden Voraussetzungen erfüllen: Voraussetzungen gem. § 18 FHGöD i.V.m. § 46 Abs. 1 Nr. 1-3 und 5 des Hochschulgesetzes NRW: (Es gilt das HG NRW vom 14. März 2000 in der Fassung des Gesetzes vom 30. November 2004) Bewerber/innen verfügen über ein den vorgesehenen Aufgaben entsprechendes abgeschlossenes Hochschulstudium; hier Psychologie (Univ.-Diplom-, Magister- oder Masterabschluss), über die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Pro-motion nachgewiesen wird, über die pädagogische Eignung und über eine fünfjährige Praxistätigkeit (davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs).

Art der Stelle

W 2 Professur

Besetzen zum

01.09.2020

Bewerbungfrist

01.12.2019

Anstellungsverhältnis

unbefristet

Arbeitszeit

Vollzeit

Dokumente