Studium und Lehre

Eckpunkte

Die dreijährige duale Ausbildung beginnt jeweils am 1. September eines Jahres und besteht aus sich abwechselnden fachtheoretischen Studien an der Hochschule und berufspraktischen Ausbildungsphasen zu je insgesamt 18 Monaten.

Die Berufspraxis lernen die Studierenden bei ihren Arbeitgebern kennen, bei denen sie vor Beginn des Studiums als Beschäftigte eingestellt wurden. D. h. im Unterschied zu anderen Fachhochschulen und Universitäten erhalten die Studierenden ein festes Gehalt - statt Studiengebühren zu zahlen - und anstelle freiwilliger Praktika treten die zur Ausbildung zugehörigen Praxisabschnitte. Studierende an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung gehören zu den bestbezahlten Studierenden Deutschlands. Der Dienstherr wie auch der Steuerzahler erwarten deshalb auch eine engagierte Studienleistung.

Rahmenbedingungen für Studium & Lehre

Zusammengenommen bedeutet dies, dass Studierende

  • für das Präsenzveranstaltungen Anwesenheitspflicht haben,
  • dienstbereit studieren, d. h. aktiv an den Lehrveranstaltungen teilnehmen,
  • auch außerhalb der vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen entsprechend ihrer Arbeitszeitverpflichtung von in der Regel 41 Wochenstunden studieren.

Der weitaus größte Teil des Studiums findet im Kursverbund statt. Fast wie in Schulklassen sind sie während der drei Jahre mit einem festen Bestand von Kommilitoninnen und Kommilitonen in einem Kurs, der in der Regel ca. 25 Studierende umfasst. Die Kurse erhalten in der Regel einen festgelegten Stundenplan, der die Lehrveranstaltungen zeitlich und räumlich sowie hinsichtlich der Lehrenden vorgibt.

Methoden und Lehrformen

Die Vermittlung sowie die Aneignung von Wissen, Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten erfolgt an der Fachhochschule sowohl im Präsenzstudium als auch im Selbststudium.

Es kommen unterschiedliche Lehrformen zur Anwendung:

  • Klassische Vorlesungen mit Lehrgespräch
  • Seminare
  • Projekte
  • Verhaltenstraining