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Implementierung von zwei Forschungszentren an der FHöV NRW
Forschungszentrum Personal und Management (FPM)
Das FPM folgt den Zielen der Stärkung und Vernetzung von Forschung an der FHöV und fördert sowohl die disziplinäre als auch interdisziplinäre Bearbeitung der aktuellen Fragen. Das FPM konzentriert seine Arbeit auf drei Schwerpunktfelder:
In der Säule I "Personalmanagement" steht das Individuum im Fokus. Die Rekrutierung und Führung von Mitarbeitenden, das Human Capital Management sowie der Umgang mit Diversity sind einige der Forschungsfelder. Das "Personalrecht" wird in der zweiten Säule aufgegriffen: Dienstrecht und Arbeitsrecht, Stellenbesetzung und Kündigung sowie Haftungsfragen stehen hier auf der Agenda. Bei der dritten Säule "Verwaltungsmanagement" geht es dann um die Institution/Organisation der öffentlichen Verwaltung, wobei z.B. Organisationsentwicklung, Gesundheits- und Demographiemanagement, IT-Fragen und die interkulturelle Öffnung der Verwaltung thematisiert werden.
Institut für Polizei- und Kriminalwissenschaft (IPK)
Das IPK wird seine Tätigkeit im Bereich der Grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung sowie Beratung und Projektbegleitung in drei Arbeitsbereichen entwickeln. Sehr konkrete Fragen des polizeilichen Handelns - von Einsatzplanungen, über Ermittlungsarbeit, Vernehmungspsychologie bis Konzepten für Verkehrs- und Kriminalprävention - werden in dem Forschungsbereich "Polizieren" bearbeitet. Der zweite Bereich "Empirische Polizei- und Sicherheitsforschung" widmet sich z.B. Fragen der Sicherheitsarchitektur, der Polizei als Organisation, den Entwicklungen und Herausforderungen an die Arbeit von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. "Theorie, Geschichte und Kultur der Polizei" heißt der dritte Bereich. Hier wird einerseits der Blick „in“ die Polizei (und andere BOS) gerichtet, wobei z.B. innerorganisatorische Wandlungsprozesse und historische Prägungen auch komparativ betrachtet werden. Andererseits geht es um die Polizei in Staat und Gesellschaft, wobei sowohl geschichtliche als auch aktuelle Aspekte betrachtet werden.
Grundsätzlich gilt, dass in allen Schwerpunktfeldern jede Disziplin mit den verschiedenen Forschungsformen von Einzelprojekten, Drittmittelforschung, Auftragsarbeiten und Publikationen aktiv werden kann, disziplinäres und interdisziplinäres Forschen möglich ist und institutionengebundene und institutionenübergreifende Projekte begrüßt werden.
In einer ersten Veranstaltung widmete sich das Forschungszentrum der Integration als gesellschaftlichem Thema, dessen Aktualität im Alltag gegenwärtig ist. Im Symposium "Migrantinnen und Migranten in der Polizei" ging es u.a. darum, welche Wirkungen Beamtinnen und Beamte mit Migrationshintergrund entfalten und wie die Polizei intern mit ihnen umgeht. Als Referenten traten am 23. April 2012 Prof. Dr. Rafael Behr (HDP Hamburg), Guido Kamp (LAFP NRW) und Prof. Dr. Jonas Grutzpalk (FHöV NRW) auf, moderiert wurde die Veranstaltung von Johannes Schulte (FHöV NRW).
Forschungszentren an der FHöV NRW
Auf der Grundlage der Forschungskonzeption der FHöV NRW wurden im Dezember 2011 zwei Forschungszentren gegründet.
Diese Forschungszentren sollen für den Bereich (a) der Polizei- und Kriminalwissenschaften sowie (b) Personal und Management der öffentlichen Verwaltung
- die an der FHöV NRW vertretenen wissenschaftlichen und berufspraktischen Kompetenzen bündeln, vernetzen und repräsentieren
- profilbildend wirken
- mit Behörden und Wissenschaftseinrichtungen kooperieren
- unterschiedliche Themenfelder der beiden Bereiche abdecken
- drittmittelfähig sein und
- angewandte Forschung leisten.
Ansprechpartner für das IPK
Prof. Dr. Bernhard Frevel
Abteilung Münster
bernhard.frevel@no-spam.fhoev.nrw.de
Ansprechpartner für das FPM
Prof. Dr. Henrique-Ricardo Otten
Außenstelle Dortmund
henriquericardo.otten@no-spam.fhoev.nrw.de
Flyer der Forschungszentren
Kontakt Forschungszentren
Frazzetto, Alessandra
Wissenschaftliche Dienste: Dezernatsleitung, Forschungsberatung
Telefon: (0209) 16 59-102
E-Mail: alessandra.frazzetto@no-spam.fhoev.nrw.de
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